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20. November 2017

 

Tolle Noten für mein jüngstes Buch!

Eine bekannte deutsche Bloggerin hat meinen Thriller “Die letzte Erkenntnis” auf Mrs-misery.jimdo.com besprochen.
“Auch ohne blutrünstige Beschreibungen der Morde erzeugt dieser Krimi eine HOHE SPANNUNG”, heißt es in der Rezension.
“Calonego versteht es, mit Cliffhangern zu arbeiten und die LeserInnen zappeln zu lassen, bevor sie das nächste Puzzleteil erhalten.” 

Hier noch einige Zitate aus Rezensionen auf Amazon.de:

“Gestern habe ich das Buch angefangen und heute musste ich es zu Ende lesen. Das Eintauchen in die Welten der beiden Protagonisten ist spannend und aufschlussreich.Sekten, Aberglauben, Wissen, Liebe, falsch verstandene Liebe, Erfolg auf den Bühnen der Welt, alles wird gekonnt gemixt. Und dann immer wieder diese Cliffhangers!””

“Bernadette Calonegos Ideenreichtum und Kreativität, was falsche Spuren und unerwartete Zusammenhänge betrifft, haben mir sehr gut gefallen und mich auch einige Male in die Falle tappen lassen.”

“Das Buch entwickelte einen Sog: Ich konnte es nicht mehr weglegen, bis ich die letzte Seite gelesen hatte. Wer gerne spannende Geschichten liest und neue Welten entdeckt, kommt voll auf seine Rechnung.”

“Die Handlung selbst umfasst viele Themen: Wissenschaft, Politik, Religion, Intrigen, Liebe, Verrat; dies alles miteinander zu verflechten ist Bernadette Calonego gut gelungen. Und so liest man den Thriller voller Neugier und ist am Schluss doch überrascht über dessen Ausgang.”

 

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16. November 2017

 

Eva aus Deutschland schrieb mir diese wohltuenden Zeilen nach der Lektüre meines Buches “Oh, wie schön ist Kanada!“:

“Beim Lesen Ihrer Lektüre kam ich aus dem Lachen gar nicht mehr raus – besonders die Szenerie, wo Sie den Fernseher kauften, und Sätze wie “Jetzt müssen es nicht nur Eisbären sein, sondern auch U-Boote.” Oder der Part, wo Sie sich ein Leben ohne Pick-up nicht mehr vorstellen konnten. Die Kombination aus Ihrer Selbstironie, Schlagfertigkeit und skurrilen Erlebnissen habe ich sehr genossen.

Sie haben einen neuen Fan,
Eva”

Das ist wirklich belebend, solch nette Fans wie Eva zu haben!

In meinem Garten ist der Herbst noch nicht zu Ende, immer noch fallen Ahornblätter. Manchen Bären ist es viel zu warm, und sie haben sich offensichtlich noch nicht in den Winterschlaf begeben.

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12. November 2017

Ich bekam Besuch von Ursula aus Siegen in Deutschland, für die es allerdings eine Überraschung war, denn sie wusste nicht, wen genau sie besuchen würde. Ihre Tochter Ilka und deren Freundin Conni organisierten das Treffen in Vancouver mit mir, ohne Wissen von Ursula, deren Aufenthalt in Kanada bald zu Ende geht. Was für eine tolle Idee der beiden!

Ich genoss das Treffen sehr, und ich glaube, Ursula auch. Wenigstens strahlte sie übers ganze Gesicht. Ihre Enkelinnen und Enkel kamen auch mit, was mich sehr freute! In solchen Momenten macht es Spaß, Autorin zu sein, glaubt mir. Die Fotos behalte ich als schöne Erinnerung. (Foto Conni Vogelsaenger)

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Ursula hat mein Buch "Oh wie schön ist Kanada!" zum Signieren mitgebracht.

Ursula hat mein Buch “Oh wie schön ist Kanada!” zum Signieren mitgebracht.

 

Jean-Claude aus Vancouver ist ebenfalls einer meiner treuen Leser.

Jean-Claude aus Vancouver ist ebenfalls einer meiner treuen Leser.

 

 

29. Oktober 2017

 

Ich freue mich immer, wenn mir Leserinnen und Leser Fotos mit meinen Büchern schicken oder mit den Krimis posieren. Und ich kann der Versuchung auch nicht widerstehen, mein Buch mit allen möglichen Szenarien abzulichten!

Wie heißt es doch: Ein Bild spricht mehr als tausend Worte …

Heidi Giebl sandte mir dieses Foto mit den Worten  “Hallo Bernadette! Schau mal, mein Samstagabend … !!! Bin gespannt … freu mich!!!”

Foto Heidi Giebl

Foto Heidi Giebl

Meine Leserin Lydia

Meine Leserin Lydia

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein Buch feiert Halloween...

Mein Buch feiert Halloween…

... aber meine Pflegekatze ist nicht so begeistert.

… aber meine Pflegekatze ist nicht so begeistert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26. Oktober 2017

Es ist immer ein schönes Gefühl, ein neues Buch in Händen zu halten! Irgendwie knistert die Freude darüber jedesmal von neuem …

Ich frage mich, wie es Autoren geht, die schon Dutzende von Büchern veröffentlicht haben, und deren Werke in Dutzende von Sprachen übersetzt wurden. Knistert bei ihnen die Freude darüber auch noch? Oder ist es wie bei Sängern, die ein Lied tausendfach präsentieren, bis sie es nicht mehr hören können?

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17. Oktober 2017

Book Launch und Leseprobe unten

Ein aufregender Tag! Mein neuer Thriller “Die letzte Erkenntnis” ist hier! 

Stoßt mit mir auf den Erfolg meines neuen Thrillers an!

Stoßt mit mir auf den Erfolg meines neuen Thrillers an!

 

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Klickt hier für eine Leseprobe!

Während ihr lest, zieh ich mir was Hübsches für diesen Feier-Tag an…

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16. Oktober 2017

 

Eine Ranch in Kanadas Steppe, Pferde, Cowboys – wer träumt nicht davon, einmal dort Urlaub zu machen?

Die Schweizer Pianistin Tia Brekmann erfüllt sich in meinem neuen Thriller “Die letzte Erkenntnis” (Edition M) diesen Traum. Sie will in einer faszinierenden Landschaft reiten lernen. Zusammen mit ihrem Verlobten. Doch der trifft nicht ein. 

Tia will sich den Urlaub nicht verderben lassen. Ein vergeblicher Wunsch.

Mit den unheimlichen Begebenheiten und der Bedrohung, die sie dort erlebt, hat sie nicht gerechnet.

 

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                                                     Photo Bernadette Calonego

 

Hier können Sie das Buch bestellen.

 

11. Oktober 2017

Der Erscheinungstag meines neusten Thrillers “Die letzte Erkenntnis” (Edition M) nähert sich mit raschen Schritten. Am 17. Oktober ist es soweit!

Natürlich bin ich erfreut & nervös & erwartungsvoll & gespannt, wie das Buch von den Leserinnen und Lesern aufgenommen wird. 

Das Buch kann hier auf Amazon.de vorbestellt werden.

Mein nächster Krimi macht auch Fortschritte, zwei Drittel sind schon geschrieben.

Damit das Warten etwas kurzweiliger wird, unterhalte ich euch ein bisschen mit meinen Herbstfotos aus Neufundland.

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Früh übt sich ...

Früh übt sich …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So warm war es hier der Herbst schon lange nicht mehr!

So warm war hier der Herbst schon lange nicht mehr!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14. September 2017

Wie ihr sicher wisst, feiert Kanada in diesem Jahr den 150. Geburtstag der Nation. Die Geschichte der Ureinwohner ist natürlich viel, viel älter und mindestens so spannend.

Besuch auf dem Eisbrecher.

Besuch auf dem Eisbrecher.

 

 

 

Die Brücke des "Polar Prince".

Die Brücke des “Polar Prince”.

 

 

 

 

 

 

 

 

Manche Länder würden so ein Jubiläum mit Militärparaden feiern oder mit pompösem Zeremoniell. Kanada ist da lockerer und sympathischer. 

Eine Idee zum Jubiläum gefiel mir besonders gut. Ein Eisbrecher namens “Polar Prince” umrundet in 150 Tagen die drei Küsten Kanadas – Atlantik-, Pazifik- und die Arktisküsten.

 

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Expeditionsleiter Geoff Green

Expeditionsleiter Geoff Green

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An Bord sind Wissenschaftler, Künstler, junge Kanadierinnen und Kanadier, Vertreter der Ureinwohner, Fotografen und Filmer, Leiter von Organisationen in kanadischen Gemeinden, invalide Menschen oder Kanadier, die sich einfach für einen Teil der Tour beworben haben.

 

 

 

Einige, die das Glück hatten, mitzufahren.

Einige, die das Glück hatten, mitzufahren.

 

Eisbrecher vor L`Anse aux Meadows

Eisbrecher vor L`Anse aux Meadows

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich hatte das Glück, im Norden Neufundlands zu sein, als der “Polar Prince” vor L`Anse aux Meadows seinen Anker setzte. Ich durfte den Eisbrecher besuchen und mir wurden alle Einrichtungen gezeigt. Wie gern wäre ich mit dem Polarprinzen in die Arktis gefahren! 

Aber ich bin auch glücklich, dass ich Tuchfühlung mit dem Schiff und einigen Passagieren hatte! Happy Birthday, Canada!

 

Das Gemeinschaftsdeck mit der schönen Aussicht.

Das Gemeinschaftsdeck mit der schönen Aussicht.

 

Ein Wikinger hält Wache an Land...

Ein Wikinger hält Wache an Land…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25. August 2017

Das ist der Umschlag meines neuen Thrillers, der im Oktober herauskommen wird!

Unten findet ihr den Klappentext. Man kann das Buch bereits vorbestellen.

 

DieletzteErkenntnis

 

Der neue Spannungsroman von der Autorin des Bestsellers »Die Bucht des Schweigens«.

Auf der Suche nach dem Mörder seines Bruders stößt der kanadische Regisseur Lester Debuisson auf die Fälle von drei führenden Wissenschaftlern, die scheinbar zufällig im selben Jahr in ihren Heimatländern Schweiz, Deutschland und Italien ums Leben kamen. Er macht sich heimlich nach Europa auf, in der Hoffnung, die Zusammenhänge zwischen den Todesfällen aufzuklären. Bald erkennt er, dass er es mit mächtigen Gegnern zu tun hat.

Tia Brekmann reist auf eine kanadische Pferderanch und will dort mit ihrem Freund Urlaub machen. Sie ist auf der Flucht vor einem Trauma: Ihr Vater war einer der Wissenschaftler und wurde in ihrer Anwesenheit vor ihrer Haustür kaltblütig niedergeschossen. Statt der erhofften Erholung wird sie in verstörende Ereignisse im Umfeld der Ranch hineingezogen, und plötzlich werden die Mörder ihres Vaters auf sie aufmerksam …”

Zum Vorbestellen diesen Link benutzen!

 

 

 

13. August 2017

Zurück von einem aufregenden Trekking-Abenteuer im arktischen Norden Quebecs. Es ist Inuit-Territorium, Nunavik genannt.

Tundra, soweit das Auge reicht...

Tundra, soweit das Auge reicht…

 

Inuit-Dorf Kangiqsujuak

Inuit-Dorf Kangiqsujuak

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Inuit-Trekkingführern durchforschten wir den Pingualuit-Nationalpark, die Tundra, archäologische Stätten und kletterten zum legendären Kratersee hoch, der vor 1,3 Millionen Jahren durch den Einschlag eines Meteoriten entstanden ist.

 

 

Der fast perfekt runde Kratersee vom Flugzeug aus.

Der fast perfekt runde Kratersee vom Flugzeug aus.

 

Kapuze gegen die Mücken!

Kapuze gegen die Mücken!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich lernte auch, wie man eine traditionelle Öllampe entzündet und am Brennen hält, wie früher in den Iglus. Gar nicht so einfach, es braucht viel Geschick! Aber die Wärme ist erstaunlich.

 

Photo Maali Tukirqi

Photo Maali Tukirqi

 

Ich hatte oft nasse Füße (die Tundra kann sehr sumpfig sein) und trug häufig das Mückennetz. Aber ich möchte keinen Tag missen, den ich in Nunavik verbrachte.

 

Inuit-Dorf Kuujuuak

Inuit-Dorf Kuujjuaq

Inuit-Mädchen

Inuit-Mädchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10. Juli 2017

 

Es gibt nicht viele schöne Sommertage im Norden Neufundlands. Also nichts wie los, wenn die Sonne scheint! (Außerdem habe ich die letzte korrigierte Fassung meines nächsten deutschen Krimis “Die letzte Erkenntnis” sorgfältig durchgelesen und verdiene eine Belohnung.)

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5. Juli 2017

 

Dies und das …

Eine Leserin besucht mich, was ich dokumentieren muss!

Eine Leserin besucht mich, was ich dokumentieren muss!

 

Eine andere Leserin schickt mir dieses Foto...

Eine andere Leserin schickt mir dieses Foto…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein Buch war ein Preis bei einer Verlosung!

Mein Buch war ein Preis bei einer Verlosung!

 

Mein Buch als Geschenk für die Patin. Wie schön!

Mein Buch als Geschenk für die Patin. Wie schön!

 

 

 

13. Juni 2017

 

Das Manuskript meines nächsten Buches – übrigens wieder ein Krimi – ist redigiert. Tolle Arbeit meiner Lektorin Gisa Marehn!

Wir haben einen möglichen Titel gewählt. Jetzt werden die Vorschläge für das Umschlagbild erarbeitet.

Fast ist das Ende des Pfades erreicht!

 

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10. Juni 2017

 

Ich bin einmal mehr unterwegs in Neufundland, und entdecke täglich Überraschendes, Faszinierendes, Bewegendes.

Zum Beispiel diese beiden Karibus, die von mir wegrennen, aber nicht so schnell, dass ich nicht noch ihr Bild einfangen könnte.

 

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In der Nähe von Stephenville bin ich auf der Spur von versteinerten Bäumen, rund dreihundert Millionen Jahre alt. Sie waren etwa 50 Meter hoch. Wenn ich im Bachbett von Stein zu Stein hüpfe, fühle ich mich an meine Kindheit erinnert.

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In Kanada findet man “hoodoos”, interessante, durch Erosion entstandene Felsformationen, nicht nur in Alberta, sondern auch in anderen Regionen. Wie hier in Neufundland. Und es gibt auch endlose Sandstrände, wie im Sandbanks Provincial Park.

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Und natürlich will ich überall diese kleinen Fischerdörfer sehen, die sich in Buchten verstecken. Das Leben ist so friedlich dort, so weit weg vom Schuss, und ich liebe es, mit den Einheimischen zu plaudern und durch die verschlungenen Sträßchen zu laufen.

Dieses Bild gelang mir in Burgeo, einem Dörfchen, für das man 117 Kilometer zurücklegen muss, wenn man vom Highway abzuweigt. Keine Siedlung dazwischen! Welche winzige Gemeinde hat schon 117 Kilometer Straße nur für sich…

 

 

Der Nebel kriecht über Burgeo.

Der Nebel kriecht über Burgeo.

 

 

12. Mai 2017

 

Vorgestern hatte ich eine Lesung im Vancouver Alpen Club, die vom Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland und vom Schweizer Generalkonsulat in Vancouver organisiert wurde.

Ich erzähle vom Dempster Highway im Yukon Territorium.

Ich erzähle vom Dempster Highway im Yukon Territorium.

 

Es war eine tolle Gelegenheit, deutschsprachige Leserinnen und Leser in Kanada zu treffen! Ich zeigte auch Dias von meiner Reise in den Norden, nach Dawson City, auf dem Dempster Highway und natürlich auf der Eisstraße zwischen Inuvik und Tuktoyaktuk in den Northwest Territories, die ans Polarmeer führt.

Mit zwei Leserinnen.

Mit zwei Leserinnen.

 

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Mit dem deutschen Generalkonsul Josef Beck (Mitte) und Team des deutschen Generalkonsulats, das meine Lesung möglich machte.

Mit dem deutschen Generalkonsul, Herr Josef Beck (Mitte), und dem Team des deutschen Generalkonsulats, das meine Lesung möglich machte. Danke schön an alle!

 

Ich freute mich besonders auf die Gespräche mit dem Publikum. Endlich Tuchfühlung mit Menschen, die meine Krimis lesen! Ihre Gedanken, Fragen und Lebensberichte sind immer spannend.

Es wurde ein sehr schöner, gut besuchter Abend, den ich mit dem Verzehr eines Wiener Schnitzels in der Gaststube des Alpen Club krönte!

 

 

 

2. Mai 2017

Frühling in Vancouver!

Schwimmende Hausboote und Downtown.

Schwimmende Hausboote bei Granville Island und Sicht auf Downtown.

 

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Science World am Falls Creek.

Science World am Falls Creek.

 

 

 

 

 

 

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23. April 2017

 

Ich bin jetzt neues Mitglied der kanadischen Krimiautoren, Crime Writers of Canada. Vor einigen Tagen besuchte ich einen Anlass dieses Verbandes.

Leserinnen und Leser, aber auch Leute, die Bücher schreiben möchten, konnten Fragen stellen.

Die häufigste Frage, die ich höre (sie kam auch an jenem Abend):

  • Wissen Sie schon zum voraus, was im Krimi stehen wird, welche Personen auftauchen werden und wie das Buch enden wird?

 

 

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Die Antwort: Manche Autoren fangen erst ihr Buch an, wenn sie haargenau wissen, was in jedem Kapitel steht. Andere Autorinnen wie ich fangen den Krimi mit einer vagen Idee an, und die besten Ideen kommen ihnen während des Schreibens. Ist der Krimi fertig, müssen sie (ich) oft Teile des Buches nochmals umschreiben und dem Ende anpassen.

Zweithäufigste Frage: Wie kommt man zu einem Literaturagenten oder zu einem Verlag?

Eine Autorin sagte in Vancouver, dass es wichtig sei, dass man unter keinen Umständen auf dem Haufen ungelesener Manuskripte in den Verlagen lande, wo alle anderen Manuskripte endeten. In Kanada nennt man den Haufen “slosh pile”. Man müsse irgendwie aus der Menge herausstechen. Eine Möglichkeit seien Schreibwettbewerbe.

Ich traf auch eine Krimiautorin, die jeden Tag um fünf Uhr morgens aufsteht und eine Stunde oder so am Buch schreibt, da sie eine Vollzeitstelle und ein Kind hat. Sie schaffe auf diese Weise ein Buch pro Jahr, sagte sie. Einfach bewundernswert, wenn ihr mich fragt!

Auf dem Bild unten seht ihr mich (links) mit Cathy Ace, der Vorsitzenden von Crime Writers Canada. Sie setzt sich ungeheuer für Krimis und Thriller ein und macht Autorinnen und Autoren viel Mut!

 

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12. April 2017

 

Ein interessanter Leserinnenbrief aus Deutschland:

 

“Sehr geehrte Frau Calonego,

mit großem Interesse habe ich Ihr Buch “Oh wie schön ist Kanada!” gelesen und finde es genial. Besonders die Beschreibung der Treeplanter hat mich perönlich angesprochen, da ich 1989 selbst in BC, Prince Georg als Treeplanterin angeheuert habe.

Genau wie Sie es in Ihrem Buch beschreiben war es und mir ging das Herz beim Lesen auf. So eine Erfahrung kann ich selten teilen und freue mich deshalb ganz besonders über dieses Geschenk in Buchform und empfehle es gerne weiter.

Herzlichen Dank

Brigitte aus Hamburg”

Photo Helene Cyr

Photo Helene Cyr

 

Brigitte hat mir auch ein Bild von ihr aus jenen Tagen geschickt. Damit sind sicher viele eindrückliche Erinnerungen verbunden!

 

21. März 2017

 

Heute regnet es wieder, trüb rundherum, und trotzdem schwebe ich wie auf Wolken!

Ich habe einiges zu feiern:

  1. Meinem Verlag Amazon Publishing gefällt mein neues Manuskript, und man schickt mir bald den Vertrag zu. Der neue Krimi spielt in Kanada und Europa.

Dieses schöne Tier kommt im nächsten Krimi vor...

Dieses schöne Tier kommt im nächsten Krimi vor..

 

2. Ich habe schon mit einem weiteren Kanada-Krimi angefangen, und die Ideen fließen mir zu. Schönes Gefühl, aber harte Arbeit!

 

Mit diesem Tier muss ich mich jetzt beim Schreiben befassen.

Mit diesem Tier muss ich mich jetzt beim Schreiben befassen.

 

3. Mein Krimi “Die Fremde auf dem Eis” soll auf Englisch erscheinen.

 

 

Ich bin bereit, um übers Eis zu gleiten!

Ich bin bereit, um übers Eis zu gleiten! Hier als “Hundeschlittenführerin” im Yukon-Territorium.

 

4. Der Frühling kommt langsam, aber sicher.

Beim Tanken von Sonne zwischen den Regentagen!

Beim Tanken von Sonne zwischen den Regentagen! Deshalb bin ich an der Sunshine Coast zuhause…

 

5. Ich plane eine spannende Reise, deren Ziel ich aber leider noch nicht verraten kann. Es wird aber in den Norden Kanadas gehen. Ich liebe den Norden einfach sehr.

 

 

 

March 7, 2017

 

Als Autorin muss man ja mit den Zeiten mithalten, vor allem, was die sozialen Medien betrifft. Seit kurzem bin ich also auf Instagram, wo ich eine ganz neue Welt entdecke.

Wusstet ihr, dass es so etwas wie Buchfotografie gibt – also die Kunst, Bücher auf Fotos in Szene zu setzen? Auf Instagram gilt es als verpönt und wahrscheinlich total uncool, nur gerade den Umschlag zu veröffentlichen.

 

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So schleppe ich also meine armen Bücher in der Wohnung umher, auf der Suche nach einer hübschen Ecke. Sorgfältig arrangiere ich Gegenstände und wählen einen angenehmen Hintergrund.

Natur und Bücher sind auch eine beliebte Kombination. Ich hab` sogar ein Exemplar in einen Blumentopf gesteckt (vielleicht fängt das Buch bald an zu blühen!).

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Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Jetzt muss ich noch einige Haustiere dressieren, damit sie sich als “props” für meine Bücher hinlegen. Was bei einigen Vierbeinern ziemlich schwierig werden dürfte, wie dieses Foto beweist…

 

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Ihr könnt mir aber trotzdem auf Instagram folgen unter “bernadettecalonegoauthor” und “bernadettecalonegobooks”.

Übrigens, meinen Krimi “Die Fremde auf dem Eis” gibt es jetzt für nur 2,5 Euro auf der Amazon-Webseite zu kaufen – die Aktion läuft bis Ende März.

Hier klicken und kaufen!

 

 

February 13, 2017

 

Fertig! Ich habe das Manuskript meines nächsten Krimis überarbeitet und das Wort “Ende” darunter gesetzt. Ein gutes Gefühl.

Jetzt ist es Zeit, tief Luft zu holen, den Kopf auszuruhen und mich für das nächste Buch vorzubereiten.

Eigentlich ist es wie während meiner Wanderungen: Ab und zu muss man sich auf eine Bank oder auf den Boden setzen, die Umgebung anschauen und sich erholen.

Deshalb habe ich einige Fotos herausgesucht, die genau diesen Gemüts- und Körperzustand zeigen!

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2. Februar 2017

 

Während Mitteleuropa und fast ganz Kanada im Schnee versinken, ist es hier in der Umgebung von Vancouver grün statt weiß.

 

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Die Meeresströming im Pazifik hält das Klima im Süden der Provinz British Columbia mild und feucht und lässt den Regenwald üppig wuchern. Nach langen Stunden am Schreibtisch gehe ich am Strand spazieren und lüfte meinen Kopf aus.

Mein liebster Neufundländer kann nicht glauben, wieviel Holz hier angeschwemmt wird, das einfach liegen bleibt. Damit, so rechnet er sich aus, könnte er bis zum Ende seines Lebens sein kleines Haus heizen.

 

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Und während der Nordatlantik in Neufundland gefroren ist, können die Fischer an der Pazifikküste Kanadas den ganzen Winter über auf den Ozean hinausfahren.

Die Welt ist nicht gerecht, und ich fühle mich wirklich privilegiert, in sovielen Gegenden zu leben und mich zuhause fühlen.

 

16. Januar 2017

 

Was machen die Menschen im Norden der kargen, wilden Insel Neufundland im Osten Kanadas – Schauplatz meines Krimis “Die Bucht des Schweigens” -, um den langen, harten Winter zu überstehen?

Sie fahren mit den Schneemobilen zu ihren Waldhütten, wo sie sich mit Familie und Freunden treffen, schwatzen und trinken und feiern. Wer immer vorbeikommt, wird eingeladen.

Hier ein paar Bilder von Waldhütten, zu denen mich mein liebsten Neufundländer gefahren hat:

 

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8. Januar 2017

 

Heute wurde mein Buch “Die Fremde auf dem Eis” in der Sendung “Buchzeichen” im Schweizer Rundfunk vorgestellt!

Wer sie verpasst hat, kann sie hier nochmals hören (auf Schweizerdeutsch):

http://www.srf.ch/play/radio/buchzeichen/audio/tod-im-eis?id=b26b0706-2b7a-4170-a171-2eb4af86a026

Und hier kann man das Buch bestellen:

https://www.amazon.de/Die-Fremde-auf-dem-Eis-ebook/dp/B01EYEPIIQ

Damit Sie sich etwas unter der Eisstraße auch bildlich vorstellen können, hier noch ein paar Bilder!

 

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31. Dezember 2016

 

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27. Dezember 2016

 

In Neufundland feiern die Leute dreizehn Tage lang Weihnachten. Manche gehen einer alten Sitte nach: Sie verkleiden sich als “Mummers” oder “Jennies” mit alten Klamotten und Kissenbezügen, ziehen von Haus zu Haus, wo man sie bewirtet (meistens mit Alkohol), und oft müssen sie zuerst einen Jig tanzen. (Foto Melissa Dredge-Bessey)

Mummers im Norden Neufundlands.

Mummers im Norden Neufundlands.

 

25. Dezember 2016

 

Zeit des Schenkens … Hier teile ich etwas Gutes mit dem kanadischen Nationalvogel, dem Meisenhäher.

 


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Autorin Bernadette Calonego mit einem Gray Jay.

 

11. Dezember 2016

Vielleicht sind einige Leser enttäuscht, aber niemand in meinem Arktis-Krimi “Die Fremde auf dem Eis” baut ein Iglu. Das wird dort nicht mehr häufig gemacht, und es ist gar nicht einfach, jemanden zu finden, der für neugierige Touristen ein Iglu erstellen würde.

 

Schneequader schneiden

Schneequader schneiden

 

Die Grundfesten erstellen.

Die Grundfesten erstellen.

 

 

 

 

 

 

 

Es gehört viel Geschick dazu, Schneeblöcke aus dem Eis zu hauen und dann so zu einer Kuppel aufzuschichten, dass das Bauwerk stabil ist.

Oben muss es ein Abzugloch für den Rauch haben.

Oben muss es ein Abzugloch für den Rauch haben.

 

 

Die Quader müssen gut sitzen.

Die Quader müssen gut sitzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Schutz vor Wind und Kälte und als Unterkunft irgendwo draußen im Nirgendwo bleibt das Iglu unübertroffen. Auch die “Lampen” aus Robbenfett sind genial (man muss aber wissen, wie man sie unterhalten muss). Karibufelle sind eine fantastisch warme Unterlage und Decke. Ich würde aber trotzdem zurückschrecken, ganz nackt darunter zu schlafen wie früher die Inuit!

Der schmale Ausgang.

Der schmale Ausgang.

Bitte keine Platzangst!

Bitte keine Platzangst!

 

 

 

 

 

 

 

 

Und zum Schluss ein Loch zum Eisfischen.

Und zum Schluss ein Loch zum Eisfischen.

 

 

25. November 2016

Für den Arktis-Krimi “Die Fremde auf dem Eis” habe ich reale Schauplätze gewählt. Eine wichtige Rolle spielt Inuvik in den Northwest Territories. Obwohl man in diesem Ort oft auf Annehmlichkeiten wie frisches Obst und Gemüse, schicke Kleiderläden oder auf Gartencafés verzichten muss, schätzen die Bewohner die Freiheit und die starke Verbindung zu Natur, Wetter und Tieren.

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Im Winter braucht man ein Schneemobil, um mobil zu bleiben. Auf dem unteren Bild sieht man zwar nur Männer, aber auch Frauen und Kinder, Jung und Alt fahren auf den Schneemaschinen herum.

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Hundeschlitten für den Transport sieht man auch noch, aber nicht mehr so häufig wie früher. Schlittenhunde sind Arbeitstiere, nicht Haustiere. Aber ich sah drei Frauen ihre Hunde spazieren, also ändert sich das offenbar heute auch.yk_09_0703_img_0059-h-inuvik-ladydog-copy

 

Hier nehme ich das Gespräch mit einem Einheimischen auf, denn zum Schreiben ist es zu kalt. Im Hintergrund sieht man einen Anhänger mit Boxen für die Hunde, die an einem Rennen teilnehmen.

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Die Boote liegen alle auf der Böschung, weil der Mackenzie-Fluss gefroren ist. Dafür gibt es die Eisstraße über den Strom!

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7. November 2016

Die Arktis zieht schon seit Jahrhunderten Abenteurer an. Das war früher so, und ist heute nicht anders.

Ich war mit einer Gruppe in einem Chevy-Bus unterwegs, genau wie dieHeldin aus meinem Kanada-Krimi “Die Fremde auf dem Eis” , die kanadische Reiseführerin Valerie Blaine.

 

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Der Chevy hat sich in schwierigen Straßenverhältnissen sehr gut gehalten. Nur einmal fuhren wir zu weit an den Straßenrand, und die Reifen versanken im weichen Schnee. Glücklicherweise kam ein Pickup mit Arbeitern gerade dann vorbei, und die Männer beziehungsweise der Pickup zogen uns aus dem Schnee. (Leserinnen und Leser meines Arktis-Thrillers kommt diese Begebenheit sicher bekannt vor!)

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Wir trafen auch Rob Kolenc, einen Investmentbanker aus Vancouver, der auf seinem Motorrad, einer Ural, von Vancouver ans Polarmeer fuhr. Das sind etwa 4000 Kilometer!!! Und das im April.

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Ich konnte der Versuchung nicht widerstehen, mich auf seine Maschine zu setzen. Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, wie das ist, bei jeglichem Wetter und eiskalten Temperaturen über gefrorene Schotterstraßen zu fahren. Rob stürzte aber nur einmal, und alles lief glimpflich ab.

 

Autorin Bernadette Calonego in Tuktoyaktuk

Autorin Bernadette Calonego in Tuktoyaktuk (Foto Copyright Bernadette Calonego)

 

Auf der Eisstraße zwischen Inuvik und Tuktoyaktuk gab es im April schon überall kleinere Spalten, die oft unter einer dünnen Schneeschicht verborgen waren. Aber Rob schaffte es, sicher über diese gefährliche Oberfläche zu fahren.

Im nächsten April will Rob Kolenc nochmals dieselbe Route abfahren, denn es ist das letzte Mal, dass die Eisstraße am Arktischen Ozean, die einzige nicht-private Eisstraße übrigens, befahren werden kann. Ach, könnte ich doch mit ihm fahren – aber nicht auf dem Motorrad, ein geheizter Chevy-Bus wäre mir lieber!

(Die Fotos wurden von Benno Jaeger und anderen Reiseteilnehmern zur Verfügung gestellt.)

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“Die Fremde auf dem Eis” kann hier bestellt werden.

 

 

 

 

24. Oktober 2016

Ich bin wieder zurück in Kanada. Zwischenstation Neufundland, Schauplatz meines Buches “Die Bucht des Schweigens” (Verlag AmazonPublishing).

Der Herbst ist eingezogen, die Fischer ziehen ihre letzten Netze und Korbfallen aus dem Wasser. Der Nordatlantik wird immer stürmischer, und kalte Winde überziehen Land und Meer.

Letzte Gelegenheit zu einer Bootsfahrt….

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Ich führe den Hund der Nachbarn spazieren, wann immer es nicht wie aus Eimern schüttet. Wachsamkeit ist angesagt, denn die Elche paaren sich, und es ist besser, keinem Elchbullen zu begegnen. Oder einem Jäger, der ihm auf den Fersen ist…

 

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Abends, nach der Tagesarbeit als Journalistin, mache ich Notizen für mein nächstes Buch, das im gemäßigten Regenwald im Norden der Provinz British Columbia angesiedelt ist. Grizzlys werden darin eine prominente Rolle spielen!

 

 

11. Oktober 2016

Erfolgreiche Lesung in Zürich: Was für ein tolles Erlebnis – dieses interessierte und engagierte Publikum, solch spannende Fragen! Und nach der Lesung soviele berührende Gespräche mit Leserinnen und Lesern. Intensive Begegnungen mit vertrauten und unbekannten Gesichtern. Es war schön, in einer derart knisternden Atmosphäre aus meinem Buch “Die Fremde auf dem Eis” zu lesen!

 

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2. Oktober 2016

Für mein neustes Buch “Die Fremde auf dem Eis” habe ich mich von Menschen in den Northwest Territories inspirieren lassen.

Hier einige der Gesichter, die ich auf meiner Reise an den Arktischen Ozean fotografierte:

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25. September 2016

Für viele Leserinnen und Leser meines neusten Thrillers “Die Fremde auf dem Eis” müssen die Schauplätze des Buches exotisch sein.

Deshalb zeige ich hier einige Bilder, damit man sich die Gegend besser vorstellen kann.

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Eine Inuvialuit-Familie auf einem Schneemobil in Tuktoyaktuk.

Das Mackenzie-Hotel und die Iglukirche in Inuvik .

Das Mackenzie-Hotel und die Iglukirche in Inuvik .

 

 

 

Teil der Eisstraße zwischen Inuvik und Tuktoyaktuk.

Teil der Eisstraße zwischen Inuvik und Tuktoyaktuk.

 

 

 

 

 

 

 

Eiskeller in Tuktoyaktuk.

Eiskeller in Tuktoyaktuk.

 

 

 

 

 

 

Pingos, Hügel aus Erde mit einem Kern aus Eis.

Pingos, Hügel aus Erde mit einem Kern aus Eis.

 

 

 

 

 

 

 

Inuvialuit-Mädchen

Inuvialuit-Mädchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

22. September 2016

Besuch bei meinem Verlag in München. Es war schön, meinen Lektor Franz Edlmayr zu treffen, der soviel für meine Bücher tut und mich mit seiner Professionalität sehr beeindruckt.

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Und da ich schon in München bin, sah ich mich noch ein bisschen in der Stadt um. Schließlich findet jetzt gerade das Oktoberfest statt, und Trachten sind sehr en vogue!

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20. September 2016

Heute ist der große Tag!
Mein Thriller “Die Fremde auf dem Eis” ist offiziell im Verlag AmazonPublishing erschienen.

Als erstes habe ich mit meinen Freundinnen auf das Ereignis angestoßen. Ein Höhepunkt ist das gemeinsame Käsefondue am Abend draußen unter den Arkaden in der Zürcher Altstadt.

Feiern mit Fondue!

Feiern mit Fondue!

Auch Lester, der neue Hund von Bekannten, freut sich mit mir.
Und jemand kocht mittags ein Festessen für mich, italienische Pasta mit Feigen, Gorgonzola, Rahm, Knoblauch, Zitronensaft und Parmesan.
So wird eine Neuerscheinung gebührend gefeiert!

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Das neue Buch kann hier bestellt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

16. September 2016

Wenn mir eine Autorin oder ein Autor gefällt, dann kann ich es kaum erwarten, bis ein neues Buch von ihr/ihm erscheint. Es geht mir immer viel zu lang.

Ein neues Gefühl ist es, wenn ich von Lesern höre, dass sie die Tage bis zum Erscheinungstermin meines neuen Buches zählen.

Günter Hornbostel aus Deutschland schrieb mir dies:

“Ihr neuer Krimi steht bei Amazon schon auf meiner Wunschliste.”Die Fremde auf dem Eis “wird mir laut Amazon am 20.September geliefert.
Ich habe gerade “Die Bucht des Schweigens” beendet und fühle mich in meiner früheren Einschätzung Ihrer Literatur voll bestätigt. Zur Überbrückung der Wartezeit kommt jetzt “Unter dunklen Wassern” dran.

Als Vielleser weiß ich, daß einen Roman zu schreiben, ein ganz anderes Metier ist als Zeitungsberichte zu verfassen. Aber Sie haben das in gewohnt überragender Form geschafft, schlüssige Informationen, Unterhaltung und Spannung zu übermitteln! Deshalb fühle ich mich als Fan von Ihnen voll bestätigt.

In der “Bucht des Schweigens” beschreiben Sie präzise Ihre Eindrücke, Erkenntnisse und Gefühle von Ihrem Aufenthalt auf Neufundland, vor allem das Leben und Wesen der Menschen dort.”

Ich bin gespannt, von Herrn Hornbostel nach der Lektüre von “Die Fremde auf dem Eis” zu hören!

 

Bunte Häuser in Inuvik, einem Arktisdorf und Schauplatz meines neuen Krimis.

Bunte Häuser in Inuvik, einem Arktisdorf und Schauplatz meines neuen Krimis.

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Die Abwasser, Wasser- und andere Leitungen findet man in Inuvik (Northwest Territories) über dem Permafrostboden, der gefriert und dann wieder auftaut und sehr instabil ist.

 

10. September 2016

In zehn Tagen erscheint mein neuer Kanada-Krimi “Die Fremde auf dem Eis“!

Ich bin von Halifax nach Zürich gereist, um die Geburt meines Buches mitzuerleben. Was für ein Kontrastprogramm. Mein neues Buch spielt in der Arktis, und hier in Zürich ist es feucht-heiß. Die Schwimmbäder sind voll, und die Leute sitzen noch nachts draußen und essen und trinken.

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Aber vielleicht wird gerade diese fremde kalte Welt für viele Leserinnen und Leser in Europa den Reiz ausmachen – so wie für mich, als ich dorthin gereist bin.

Jetzt genieße ich Zürich (und später München) und freue mich, dass bald viele Leute mental den Sprung ins ewige Eis machen werden – ich dagegen konzentriere mich auf den Sprung in die erfrischenden Fluten des Zürichsees.

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26. August 2016

Es ist aufregend, dass an so vielen Orten in Kanada Autorenfestivals entstanden sind. Eine tolle Gelegenheit für Leserinnen/Leser und Schriftsteller, sich auf persönliche Weise in einem intimen Rahmen zu treffen und auszutauschen.

In diesem Theatergebäude in Woody Point fanden die meisten Lesungen statt.

In diesem Theatergebäude in Woody Point fanden die meisten Lesungen statt.

 

Ankunft per Wassertaxi.

Ankunft per Wassertaxi.

 

 

 

 

 

 

 

Ich hatte die wunderbare Chance, auf dem Autorenfestival in Woody Point aus meinem Buch “Stormy Cove” zu lesen, der englischen Fassung von “Die Bucht des Schweigens”.
Woody Point ist ein bildhübsches Dörfchen im Westen Neufundlands, und hier findet jedes Jahr während mehrerer Tage ein gut besuchter, intimer Anlass mit bekannten kanadischen Autorinnen und Autoren statt.

Es ist ein besonderes Gefühl, in Neufundland aus meinem Buch zu lesen, das in Neufundland spielt!

Es ist ein besonderes Gefühl, in Neufundland aus meinem Buch zu lesen, das in Neufundland spielt!

 

In diesem Jahr waren beispielsweise Lawrence Hill dort, der Verfasser des Bestsellers “Ich habe einen Namen”, und Donna Morrissey, Madeleine Thien und die junge Neufundländerin Megan Coles.

 

Mit Lawrence Hill.

Mit Lawrence Hill.

Moderatorin und Rundfunkjournalistin Shelagh Rogers.

Moderatorin und Rundfunkjournalistin Shelagh Rogers.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die bekannte kanadische Rundfunkjournalistin Shelagh Rogers vom staatlichen CBC-Sender, die die Büchersendung “The First Chapter” moderiert, ist schon seit einigen Jahren die Gastgeberin des Autorenfestivals in Woody Point.

Sie bringt Humor, Wärme und viel Bücherwissen nach Woody Point. Es war eine Ehre, sie persönlich zu treffen.

Ich war besonders stolz, aus “Stormy Cove” zu lesen, denn der Roman befand sich unter den hundert meistverkauften E-Büchern auf Amazon.com!

 

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Es ist immer ein großes Vergnügen, Leserinnen und Leser zu treffen und mich mit ihnen zu unterhalten! Sie ezählen mir oft erstaunliche Dinge, die ich nie erwartet hätte…

Foto Mariola Jolanta Adamowska

Foto Mariola Jolanta Adamowska

 

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Ein Bier, ein Mikrofon, eine fantastische Aussicht - was braucht eine Autorin noch?

Ein Bier, ein Mikrofon, eine fantastische Aussicht – was braucht eine Autorin noch?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Musik, natürlich!

Musik, natürlich!

11. August 2016

Es gibt nicht nur den Goldrausch in Kanada, es gibt auch das Wilde-Beeren-Fieber.

 

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Im Spätsommer schwärmen die Kanadier aus, um möglichst viele Beeren zu pflücken. In British Columbia sind es die schwarzen Brombeeren und die gelb-orangen Lachsbeeren, “salmon berries” (Rubus spectabilis), wie sie hier genannt werden.

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Mich hat das Fieber in Neufundland mit den Bakeapples gepackt. “Bakeapples”, die wirklich wie Ofenäpfel schmecken, aber der Name stammt aus dem Französischen ‘baie qu’appelle`(übersetzt: wie nennt man diese Beere?). Außerhalb Neufundlands nennt man sie Cloudberry (Rubus Chamaemorus) oder deutsch Moltebeere.

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An einem schönen Tag mit viel Wind (damit die Mücken wegbleiben) schwärmen die Menschen mit allen möglichen Behältern aus. Hinterher kann man dann auf Facebook erfahren, wieviele “gallons” sie gepflückt haben! Da im Norden Neufundlands keine Früchte außer Rhabarber wachsen, sind Beeren ein willkommener Obstersatz.

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Ich bin eine schlechte Pflückerin, weil ich ständig von den Beeren nasche! Aber heute habe ich Beeren zu einem Kompott eingekocht, das ich mit Vanilleeis, aber auch mit Fleisch und Fisch kombiniere – der Varianten sind viele.

 

 

 

 

1. August 2016

Derzeit komme ich mir wie Lory Finning vor, die Hauptfigur meines Neufundland-Krimis “Die Bucht des Schweigens”.

Ich fahre mit dem kleinen Motorboot meines Lieblingsfischers (Sie wissen schon, was ich meine!) auf den Nordatlantik hinaus, um Wale zu fotografieren. Die Gewässer an der Nordspitze Neufundlands wimmeln in diesen Wochen von ihnen.

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Nach einer halben Stunde Fahrt treffen wir auf eine Gruppe Buckelwale, die mit Fressen beschäftigt sind. Mein Fischer vermutet, dass sie gerade Kabeljau jagen und fressen. Die Wale kümmern sich überhaupt nicht um das kleine Boot. Ein Flossenschlag würde genügen, unsere kleine Nussschale kentern zu lassen. Aber Buckelwale sind sehr friedliche Meeressäuger.

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Wenn sie geräuschvoll Luft aus dem Blasloch stoßen, können wir ihre fischige Ausdünstung riechen. Sie geben auch interessante Laute von sich, sie grunzen und schnarchen und stöhnen und pusten. Und sie gehen aufs Klo: Als einer der Wale auftaucht, lässt er eine dicke braune Suppe an der Wasseroberfläche zurück.

Wenn sie ausblasen, steigt eine weiße “Rauchfahne” in die Luft. Sie folgen einem Rhythmus: Sie kommen einige Male hoch, man sieht nur ein kleines Stück des dunklen Rückens. Dann setzen sie zum Tauchen an, der Rücken erscheint nun als Buckel aus dem Wasser, er senkt sich in einer Kurve in die Fluten und jetzt weiß man, dass die Schwanzflosse im Nu in der Luft erscheinen wird. Nach diesem Augenblick bleiben die Wale in der Regel für einige Minuten unter Wasser.

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Mein Blick gleitet nun ständig über die Wasseroberfläche, um zu sehen, wo sie wieder auftauchen. Manchmal entdeckt man Luftblasen auf dem Wasser, das erleichtert die Suche für Beobachter!

Hat man besonderes Glück, steigt der Koloss senkrecht mit der Schnauze aus dem Wasser und überschlägt sich. Dann kracht der massige Leib in den Ozean. Ein fantastisches Spektakel!

 

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Oft schlagen die Buckelwale mit den Seitenflossen aufs Wasser, wahrscheinlich um Fischschwärme in eine bestimmte Richtung zu treiben. Die Fischer im Norden Neufundlands sagen, dass sie jedes Jahr mehr Buckelwale antreffen. Das wäre eine großartige Entwicklung!

 

 

27. Juli 2016

Für meinen neuen Arktis-Krimi “Die Fremde auf dem Eis“, der am 20. September bei Amazon Publishing in München erscheint, musste ich mich mit der Mode der Inuvialuit beschäftigen. (Die Inuit in der westlichen Arktis nennen sich Inuvialuit.)

Zu besonderen Anlässen, wie zum Frühlingsfest, dem Muskrat Jamboree, tragen viele Inuvialuit-Frauen einen Mother-Hubbard-Parka. Dieser traditionelle Stil ist in der westlichen Arktis sehr populär.

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Die Außenseite wird aus buntem Stoff genäht, oft geblümt und in leuchtenden Farben. Der Kapuzenrand und der untere Saum sind mit Pelz besetzt, zum Beispiel Wolf, Kojote oder Biber.

Sunburst nennen die Einheimischen den Pelz, der das Gesicht vor der Kälte schützt und der wie Sonnenstrahlen ausfächert.

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In Inuvik am Polarmeer traf ich eine junge deutsche Frau, die seit einigen Monaten dort lebte und sich ihren eigenen Parka nähte. Der Kapuzenrand bestand aus dem Pelz von Vielfraß und Wolf, für die Bordüre am unteren Rand wählte sie Biber. Die Einheimischen sagten zu ihr: “Das ist eine neue Mode”, weil sie sich einige Freiheiten mit Details nahm.

 

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Auch manche Inuvialuit-Männer weichen in ihrer Kleidung von den traditionellen Standards ab, wie dieser Speerwerfer auf dem Frühlingsfest.

 

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7. Juli 2016

 

M für mörderische Spannung …

 

Ich freue mich, seit heute eine Autorin von Edition M zu sein. Seit dem 6. Juli 2016 veröffentlicht Amazon Publishing nun alle Krimi und Thriller deutschsprachiger Autoren unter dem neuen Imprint Edition M. Und natürlich finden Sie auch meine Titel unter:

www.amazon.de/editionm

 

EditionM

 

 

5. Juli 2016

Viele Menschen sind am Erfolg meiner Bücher beteiligt. Eine ganz wichtige Person ist die Lektorin Gisa Marehn, die meine Manuskripte liebevoll, kritisch und sorgfältig unter die Lupe nimmt. Die Adleraugen einer Lektorin und das absolut sichere Sprachgefühl sind unschätzbar. Gisa Marehn findet Dinge, auch im Plott oder bei Personen oder Orten, bei denen ich mir an die Stirn schlage und denke: Wie konnte ich das nur übersehen haben!

 

Gisa Marehn

Gisa Marehn

Frau Marehn passt zu meinen Büchern: Sie ist mit nördlichen Landschaften und Menschen des Nordens vertraut. Manchmal arbeitet sie von Island aus – sie ist eine Expertin isländischer Literatur. Wenn sie ihren Blick vom Computer in ihrem Haus an Islands Südküste hebt, fällt er aufs Nordmeer. Sie teilt meine Liebe zum Mystischen, das von einer kargen, wilden Landschaft ausgeht. Gerade hat sie mein nächstes Buch „Die Fremde auf dem Eis“, das in der Arktis spielt, lektoriert. Durch ihre Hilfe ist es nun ein noch besseres Buch geworden!

 

 

1. Juli 2016

Der neue Umschlag für meinen nächsten Krimi “Die Fremde auf dem Eis”, der in der Arktis spielt. Ich weiß, dass ich nicht unparteiisch bin, aber er gefällt mir immens!!!

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Das Buch kommt am 20. September heraus. Es kann durch einen Mausklick bei Amazon vorbestellt werden.

Hier ein kleiner Vorgeschmack, worum es geht:

“Valerie Blaine kann ein dunkles Kapitel in der Vergangenheit ihrer Familie nicht mehr verdrängen – den gewaltsamen Tod ihrer Mutter während einer Arktis-Expedition. Ihr Vater, einst ein berühmter Eishockeyspieler, wollte nie über die Tragödie sprechen. Aber jetzt, nach dreißig Jahren, verschlägt es Valerie als Reiseleiterin mit einer Gruppentour in die Nähe des Unglücksortes. Und in die Nähe eines verwegenen Mannes. Im Inuit-Dorf Inuvik ist jedoch ein anderer Tod in aller Munde: Die Leiche einer jungen Frau wird am Rand der Eisstraße nach Tuktoyaktuk gefunden. Einige Tage später fliehen Inuit-Jäger, die einem Eisbären auflauern, vor einer riesigen Explosion auf dem Eis des Arktischen Ozeans. Weitere beunruhigende Ereignisse folgen … die örtliche Polizei erhält Verstärkung aus der Hauptstadt, die Ermittler stoßen bei der Aufklärung der Vorfälle auf erschreckende Geheimnisse.”

 

 

 

5. Juni 2016

Es überrascht mich immer wieder, wie Menschen auf meine Bücher kommen und welche Verbindung sie zu meiner Wahlheimat Kanada haben.

Veronika aus der Schweiz verriet mir, dass sie sich oft in der kanadischen Provinz Prince Edward Island aufhält, wo sie ein Ferienhaus besitzt. Sie schreibt:

“(…) Dein Buch Die Bucht des Schweigens konnte ich kaum mehr weglegen, am liebsten hätte ich es in einem Zug gelesen. Ich fühlte mich wie mittendrin im Geschehen und hatte Mühe, in die Realität meines Alltags zurückzukommen. Ich konnte mir die Protagonisten so gut vorstellen, ich roch das Meer, sah die karge Küstenlandschaft vor mir….. Es ist dir extrem gut gelungen, die Stimmungen, aber auch die Charaktere der Menschen zu beschreiben. Ich gratuliere dir zu diesem ungemein spannenden und für mich sehr aussergewöhnlichen Krimi.
Ich musste dir gleich schreiben, da meine Freunde, denen ich das Buch zur Vorbereitung auf die Reise ausgeliehen hatte, voller Begeisterung davon sprachen.
Ich freue mich, dass ich jetzt meinen kanadischen Freunden von PEI die englische Ausgabe schenken kann. Natürlich bin ich auch gespannt auf dein neustes Buch, das im hohen Norden spielt.

(…) Vor 12 Jahren waren wir zum ersten Mal mit unseren Kindern im Camper in Neufundland. Unbeschreiblich, was die Landschaft, die Stimmungen dort, die Begegnungen mit den liebenswerten Menschen in mir ausgelöst haben. Ich fühlte mich berührt, gerührt, angekommen.”

Schöner, liebe Veronika, kann ich es gar nicht ausdrücken!

 

Foto Mary E. Green

Ship Cove, Neufundland (Foto Mary E. Green)

 

25. Mai 2017

Ich liebe Tiere (ich helfe auch, herrenlose Katzen und Hunde zu retten). Dennoch hätte ich nie erwartet, von einem Fisch fasziniert zu sein. Dem Kabeljau konnte ich mich indes nicht entziehen.
Was für ein schöner Fisch!

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Der Nördliche Kabeljau machte Weltgeschichte. Während Jahrhunderten ernährte er Europa und hielt die Wirtschaft am Laufen. Bis er vor rund 20 Jahren fast total überfischt war.

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Heute erholen sich die Kabeljaubestände langsam wieder. Als ich für mein Buch “Die Bucht des Schweigens” recherchierte, fuhr ich mit Küstenfischern in Neufundland immer wieder aufs Meer hinaus. Eine unvergessliche Erfahrung.

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17. Mai 2016

Euch ist beim Lesen meiner Bücher wahrscheinlich aufgefallen, dass meine Heldinnen, die Detektivarbeit leisten, oft irgendwohin fahren, an einen unbekannten Ort, wo sie Abenteuer erleben.
Sie werden durch den neuen Ort aus ihrer Komfortzone herausgerissen, aber sie erfahren sich dadurch auch neu. Im Grunde machen sie, was ich gerne mache.

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In Kanada gibt es einige Straßen, die ein Abenteuer in sich sind, etwa der Dempster Highway im Yukon und den Northwest Territories, die Straßen nach Bella Coola oder Telegraph Creek in British Columbia, der Trans Labrador Highway oder die Eisstraße über das gefrorene Mackenzie-Delta.

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Jedes Buch ist ja irgendwie auch ein Aufbruch ins Unbekannte, und man trifft Menschen, die man sonst nie kennenlernen würde.
Auch in meinem nächsten Buch “Die Fremde auf dem Eis”, das Ende August herauskommt, ist die Hauptfigur wieder auf wilden Straßen unterwegs und erlebt Dinge, die ihr Leben auf den Kopf stellen.

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27. April 2016

Ich fragte einige Hobbyfotografen im Norden Neufundlands, wo mein Buch “Die Bucht des Schweigens” spielt, ob ich mir eines ihrer Fotos für diesen Blog ausleihen könnte. Das Bild sollte die geheimnisvolle, wilde Seite der Gegend und des entlegenen Ortes Stormy Cove beschwören.

Hier sind einige der eindrücklichen Fotos, die mir zur Verfügung gestellt wurden (die erste Tranche sind alles Schwarz-Weiß-Bilder).

Foto Wendy Nuttall

Foto Wendy Nuttall

 

 

 

 

Foto William Bartlett

Foto William Bartlett

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto Marilyn Bartlett Earle

Foto Marilyn Bartlett Earle

Foto Kathleen Tucker

Foto Kathleen Tucker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto Mary E. Green

Foto Mary E. Green

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bald kommt die englische Version von “Die Bucht des Schweigens” unter dem Titel “Stormy Cove” heraus.

Die ersten Kritiken sind sehr positiv.

Die US-Bloggerin Sascha Darlington nennt meinen Roman “atmosphärisch” und “fesselnd”, mit einem geschickten Plott – und sie mag meine Heldin Lori Finning: “Ich fand ihren Charakter erfrischend anders als die üblichen Krimi-Heldinnen, die entweder aalglatt und respektlos oder dann verhuscht sind.”

Hier ist die ganze Kritik zu lesen – mit einem Mausklick.

 

8. April 2016

 

Geschafft!

Ich musste mein jüngstes Manuskript loslassen, es ist jetzt in guten Händen beim Verlag Amazon Publishing in München. Ich habe wieder einen Spannungsroman (sprich Krimi) geschrieben, die Schauplätze liegen diesmal in der westlichen Arktis.

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Der Schaffensprozess verlief wie auf diesen Bildern: schreiben, schreiben, schreiben, den Plott überdenken und revidieren (fühlt sich an wie einen Baumstamm heben, der an der Küste von British Columbia angeschwemmt wurde), mehrfach das Manuskript überarbeiten, alle Einzelheiten müssen stimmen (z.B. gibt es Eisfüchse in der Umgebung von Inuvik? Funktionieren Handys in Tuktoyaktuk? Wieviel ist ein Goldnugget heute wert?).

Monatelang lebt man im Buch drin, läuft herum wie ein Zombie, macht Notizen mitten in der Nacht, fragt nochmal bei einem Experten nach. Aber jetzt ist es vollbracht!

 

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Zeit für das nächste große Ereignis: Die Veröffentlichtung von Stormy Cove, der englischen Ausgabe von “Die Bucht des Schweigens”, am 24. Mai. Hoffentlich gefällt das Buch den Amerikanern, Briten, Kanadiern, Australiern und so weiter genau so gut wie meinen deutschen Leserinnen und Lesern.

Hier die jüngsten Leserstimmen auf Amazon.de über das Buch “Die Bucht des Schweigens“:

http://www.amazon.de/Die-Bucht-Schweigens-Bernadette-Calonego-ebook/dp/B00YJY1HE6/ref=tmm_kin_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=&sr=

“Spannend, faszinierend, unglaublich gut geschrieben. Von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd. Ein Krimi, wie er spannender nicht sein könnte, und das bis zum Schluss. Bei vielen Krimis weiss man nach wenigen Seiten, wie er ausgeht. Hier hält die Spannung bis zum Schluss.”

“Eine sehr interessante und auch spannende Geschichte, in der man zu einer mysteriösen Mordgeschichte noch einen sehr guten Einblick in das schwere Leben der Fischer in Neufundland bekommt.”

 

 

 

6. März 2016

 

Man könnte leicht vergessen, wieviele Menschen dazu beitragen, ein Buch herauszubringen. Diese Leute leisten harte und gute Arbeit, um einem Roman zum Erfolg zu verhelfen. Nehmen wir zum Beispiel das Umschlagbild der englischen Version von “Die Bucht des Schweigens”. Eine sehr begabte Person hat dieses tolle Design erstellt, das die Atmosphäre der Handlung wiedergibt. Zum meinem Entzücken hat die Designerin/der Designer sogar einen Hund auf die Küstenfelsen plaziert!

 

 

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Kürzlich hatte ich auch das Vergnügen, mit einer erstaunlichen Frau zu sprechen, mit der amerikanischen Schauspielerin und Geschichtenerzählerin Nicol Zanzarella. Seit heute steht sie im Studio in Los Angeles und nimmt das Hörbuch von “Stormy Cove” auf. Nicol Zanzarella besitzt eine wunderbare Stimme und zeigt ein beeindruckendes Engagement für diese Aufgabe.

Ich bin überzeugt, dass Nicol meiner Heldin Lori Finning die richtige Stimme verleiht, keine mädchenhafte sanfte Stimme, denn Lori ist kein Mäuschen. Nicol ist in ihrer Freizeit Hobby-Boxerin, und das passt sehr gut. Auf diesen Bildern seht ihr sie im Einsatz:

 

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Auf ihrer Webseite www.nicolzanzarella.com schreibt sie, dass sie heimlich davon träume, eine hartgesottene Kommissarin im Fernsehen zu spielen. Ich glaube, dass Nicol dazu das Zeug hat. Ich bin jedenfalls froh, dass mein Buch durch ihre Stimme für viele Menschen lebendig wird …

 

Hier noch eine Zuschrift meiner Leserin Theresa Wulf aus Deutschland, die mir jedesmal schreibt, wenn sie eines meiner Bücher gelesen hat. Ich bin immer gespannt auf ihre Rückmeldung. Diesmal teilt sie mir ihre Eindrücke von meinem Buch “Unter dunklen Wassern” mit.

“…. kein Wunder, dass ich bei dieser Lektüre super entspannen konnte, zumal es mich wieder sofort in das Land meiner Träume versetzte, insbesondere in den Nordwesten Kanadas. Auch diesmal konnte ich das Buch nur schwerlich aus der Hand legen, denn die Spannung war wirklich riesig.

Ich muss Ihnen sagen, dass mir zu Beginn die Protagonistin auf irgendeine Weise nicht so sehr sympathisch erschien,ich konnte mich zunächst nicht in sie reinversetzen, dieser Eindruck ist aber im Laufe der Handlung schnell wieder verflogen.

Besonders haben mir diesmal auch die Handlungsorte gefallen. Während der Erzählung hatte ich sie direkt vor mir und wäre am liebsten direkt vor Ort gewesen. Ebenfalls faszinierte mich die Geschichte der Else Seel, ihr Geheimnis brachte nochmals Spannung in die Lektüre, aber auch die Hintergrundinfos zu den Indianern empfand ich als interessant.

Immer neue Verstrickungen ließen bis zum Schluss das richtige Ende der Geschichte nicht wirklich erahnen und ich war so manches Mal überrascht. Man bekommt sofort Lust, selbst durch das Land zu reisen und zu recherchieren wie Sonja Werner.

Was mir an Ihren Büchern allgemein gefällt ist, denke ich, Ihr Schreibstil, der sehr ausdrucksstark und präzise ist und somit ein gutes Lesegefühl vermittelt.”

Insgesamt habe ich mal wieder ein großes Lesevergnügen mit Ihrem Roman gehabt und wurde nicht enttäuscht.”

 

 

7. Februar 2016

 

Von einer Deutschen aus Ontario erhielt ich diese liebenswürdigen Zeilen:

Liebe Bernadette

Ich habe gerade Dein Buch ” Die Bucht des Schweigens ” verschlungen! Ich bin Deutsche und lebe seit knapp 2 Jahren in der Nähe von Windsor, Ontario. Die deutschen Anspielungen haben mir natürlich besonders gefallen!
Ich habe seit längerem nicht so ein spannendes Buch gelesen, konnte es nicht weglegen! Und ich habe direkt Lust bekommen, mal an die Ostküste zu reisen.

Liebe Leserin, wie wär`s mit dem Norden?

 

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Ich finde es toll, wenn meine Bücher Lust dazu machen, Kanada zu bereisen. Meine Romane sehe ich als eine Art “Road Movie”, in denen die Hauptfigur eine Reise unternimmt und dabei viele Abenteuer erlebt. Das habe ich auch selber gemacht, und die Erfahrungen verarbeite ich in meinen Romanen. Nicht eins zu eins, denn ich möchte die Freiheit haben, meiner Fantasie freien Lauf zu lassen.

Derzeit arbeite ich an einer Handlung, die in der Arktis und Subarktis spielt. Auch wenn die Ereignisse völlig erfunden sind, müssen die Einzelheiten authentisch und korrekt sein. So habe ich wieder die Notizen meiner Arktisreisen gelesen (alles mit Bleistift geschrieben, denn Tinte würde in arktischen Temperaturen sofort gefrieren!) und schaue mir viele meiner Fotos an.

 

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Der berühmte kanadische Pianist Glenn Gould (1932 – 1982) schrieb einmal, dass die Kanadier eine bestimmte Idee von der Arktis hätten und fasziniert von ihr seien, aber sie letztlich zu vermeiden suchten.

Ich dagegen kann es nicht erwarten, wieder dorthin zu reisen – um dann die Fiktion meines Buches mit der Wirklichkeit zu vergleichen.

 

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9. Januar 2016

Sie kennen gewiss alle das Steinmännchen der kanadischen Arktisbewohner, das Inukshuk. Es zeigt den übers Land Wandernden die Richtung an.

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Obwohl das Inukshuk zwischenzeitlich in allen möglichen Ausführungen zum Massen-Touristensouvenir geworden ist, treffe ich das Steinmännchen in der Natur immer noch gern an.

In der Arktis: Resolute Bay im Sommer

In der Arktis: Resolute Bay im Sommer

Manchmal wünschte ich mir, es gäbe ein Inukshuk für Schrifstellerinnen. Wenn ich mich in der Handlung eines neuen Buches verliere oder der Plot vom Weg abkommt, könnte ich in meinen Gehirnwindungen ein Inukshuk gut gebrauchen.

Wenn die Leserinnen und Leser wüssten, welche Irrwege eine Autorin gedanklich oft beschreitet, bis dann die Handlung doch auf wundersame Weise gebündelt und zum Ziel gebracht werden kann! Man nennt das “kreatives Chaos”, aber glauben Sie mir, es muss durchlitten werden. (Sie sehen meinen Hang zum Drama!)

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Derzeit schreibe ich an einem neuen Manuskript und weiß, wovon ich spreche. Ein Inukshuk kommt darin auch vor, und ich hätte es gern herausgeholt und auf meinen Schreibtisch gestellt.

 

Wie heißt es doch: der Weg ist das Ziel. Ich weiß nicht immer, wie genau es geschieht, aber irgendwann komme ich doch stets an, erschöpft, aber glücklich. Und ein neues Buch ist geboren.

Für die kanadischen Inuit ist ein Inukshuk “ein Gegenstand, der anstelle eines Menschen Aufgaben übernehmen kann“.

Bauen wir uns doch ein Inukshuk – das wäre eine praktische und nützliche Orientierungshilfe für das neue Jahr …
Mit den besten Wünschen für 2016!

 

 

4. Dezember 2015

Ich hätte nie gedacht, dass ich mich jemals mit einer Wäscheleine ablichten lassen würde! (Es war auch mehr ein frecher Schnappschuss als ein Posieren!)

Aber wenn eine Autorin in einer ihr ungewohnten Umgebung lebt – in meinem Fall war es ein Fischerdorf im Norden Neufundlands -, muss sie sich an die örtlichen Bräuche anpassen.

 

 

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Wäscheleinen sind eine wichtige Institution in solchen Dörfern. Sie sind für alle sichtbar und der Stolz der meisten Hausfrauen. Hemmungen kennen die Einheimischen offensichtlich nicht: Ob Büstenhalter oder Unterwäsche – alles wird freimütig zur Schau gestellt.

Ich kann da mit systematisch aufgehängten Stücken nicht mithalten, wie man auf diesem Bild sieht. Aber ich liebe den Duft von luft- und sonnengetrockneter Wäsche – und umweltfreundlich ist es auch!

Mir wurde erzählt, dass sich manche Frauen daran messen, wie ordentlich und symmetrisch die Wäsche aufgehängt wird. Ich kann bezeugen, dass manche Wäscheleinen in ihrer Komposition wahre Meisterwerke sind. Meine amerikanische Freundin Deborah fotografiert diese flatternden Statussymbole mit Leidenschaft und hat sogar einen Kalender drucken lassen.

Als ich die Wäschleine unten sah, musste auch ich auf den Auslöser drücken. Eigentlich verbreiten diese Freilufttrockner viel gute Laune! Jetzt, da ich in Vancouver bin, vermisse ich sie…

 

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4. November 2015

Ich habe heute etwas gestöbert in den Meinungen, die Kundinnen und Kunden auf der Webseite von Amazon.de über mein Buch “Die Bucht des Schweigens” veröffentlichten. (Natürlich tun Autoren das, wahrscheinlich auch jene, die das verneinen ….)

Mir fiel auf, dass die Natur, das Klima und die Lebensbedingungen in Neufundland großen Eindruck auf die Leserinnen und Leser machten.

Hier einige Ausschnitte:

“Ein toller Roman, der noch lange in mir nachgewirkt hat. Nach dieser Lektüre möchte man sofort auch die raue Natur des kanadischen Ostens erleben.”

“Gefallen haben mir die Landschaftsbeschreibungen, bei denen man alles tatsächlich vor dem geistigen Auge hatte. Auch die Beschreibung der Unwirtlichkeit Neufundlands und der Lebensbedingungen und -umstände deswegen ist gelungen. Doch es gelingt der Autorin auch, die Schönheit und Einsamkeit dieser Landschaft zu vermitteln und wie beeindruckend diese ist und auf die Menschen wirkt.”

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“Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt, auch weil man Interessantes über das Leben von Menschen in einer für uns Europäer recht unwirtlichen Welt erfahren hat.”

“Eintauchen kann man gut in dieses Buch. Tolle Landschaftsbeschreibungen und das Geflecht an Beziehungen unter den Bewohnern des Ortes auf Neufundlands wird interessant geschildert.”

“Ein wunderschöner Roman in einer außergewöhnlichen Welt.”

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“Erzählt wird, wie die schwierigen Lebensbedingungen – raues Klima, Abgeschiedenheit, familiäre Verflechtungen und nachbarliche Abhängigkeiten – die Menschen formen und ihre Handlungsweisen beeinflussen.”

“Geblieben, nach einigen Wochen und vielen anderen Büchern, sind die intensiven Stimmungen sowie die grandiosen Landschaftsbeschreibungen dieser fremden Welt . Sehr interessant auch die Lebensweise der Menschen dort.”

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5. Oktober 2015

Natürlich hat man als Autorin den geheimen Wunsch, mal mit einem Werk ganz oben auf der Bestsellerliste zu stehen. Das ist meinem Krimi-Roman “Die Bucht des Schweigens” noch nicht ganz geglückt, trotzdem ich bin wirklich sehr, sehr zufrieden mit seinem Erfolg. Der Aufstieg auf die ersten Plätze der Literatur-Hitparade ist nur wenigen gegönnt, aber man kann ja auf ganz andere Weise oben ankommen, und das Erlebnis ist auch sehr schön.

Hier habe ich gerade einen Berg im Cape Breton Nationalpark in Nova Scotia erklommen. Es muss ja nicht immer der Mount Everest sein …

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Ich schloss mich auch einer Gruppe von Wanderern an, was ein guter Weg ist, rasch und mühelos nette Kanadier(innen) kennenzulernen. Wenn ich einen Wanderweg sehe, dann zieht es mich förmlich dazu, ihm zu folgen. Für mich ist es die genussvollste Art der Fortbewegung!

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13. September 2015

Eine wunderschöne Seite des Reisens und Recherchierens ist, dass man immer interessante, freundliche Menschen trifft, die man sonst nie kennenlernen würde.

Wie hier eine Amerikanerin (links) in Neufundland.

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Als Schriftstellerin geht es mir genauso. Leserinnen und Leser schreiben mir ihre Gedanken zu meinen Büchern. Das ist fast wie eine Reise in ein neues, unbekanntes Territorium!

Nina Henseler schrieb mir aus Deutschland:

“Ich habe Ihr neues Buch „ Die Bucht des Schweigens“ mit großer Begeisterung gelesen!!!
Und frage mich natürlich wie viel von Ihrem Fischer in Noah steckt 😉
Die neufundländische Landschaft konnte man sich gut vorstellen und auch die Schilderung der Charaktere in dem kleinen Dorf war sehr spannend, manchmal fast bedrückend .
Ihre kleinen Schlenker auf das Leben in Vancouver haben mir auch sehr gefallen… das was Lory in Neufundland an Vancouver vermisst hat , vermisse ich auch oft … wie z.B. Granville.”

 

Und hier die erste Zuschrift aus Österreich, von Waltraud Brandl aus der Steiermark:

“Ich habe Ihr Buch “Bucht des Schweigens” gelesen. Es ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher!

Ich habe jede Seite des Buches geradezu verschlungen und ich freue mich darauf, noch viele weitere Bücher von Ihnen zu lesen.

Ihr Buch hat mir sehr viel Freude und einige schöne Lesestunden bereitet. Kanada muss ein wunderschönes Land sein, das ich irgendwann einmal besuchen möchte.”

Liebe Frau Brandl, hoffentlich schaffen Sie es eines Tages über den großen Teich – so wie Nina Henseler, die schon mehrfach in British Columbia war.

Für jene, die es noch nicht wissen: Ich habe auch eine Facebook-Seite. Hier ist der Link:
Facebook

 

 

20. August 2015

Kanada ist das Sehnsuchtsziel vieler meiner Leserinnen und Leser – und natürlich kann ich das wirklich gut nachvollziehen!

Ich lebe jetzt schon seit 15 Jahren hier und finde dieses riesige Land nach wie vor absolut faszinierend.

Aber Auswandern ist nicht immer die Antwort, wenn man sich in Kanada verliebt. Manchmal ist die alte Heimat genau das Richtige.

Vor allem kann man auch innerhalb eines Landes einen Ortswechsel vollziehen und etwas ganz Neues erleben – wie die Schweizerin Antoinette Bongras. Sie schrieb mir:

“Liebe Frau Calonego

Ich habe soeben das Buch “Die Bucht des Schweigens” gelesen und bei Amazon sogleich das andere “Unter dunklen Wassern” gekauft. Sie schreiben sehr speziell, interessant und aussergewöhnlich !!!
Leider gibt es auf Amazon nur diese zwei Bücher zum Runterladen, werde aber in die Buchhandlung gehen und die anderen kaufen.
Mein Mann und ich waren selber vor 4 Jahren in Vancouver, haben Victoria besucht und dann den Freund meines Mannes in Penticton. Wir dachten sogar ans Auswandern, so hat uns Kanada gefallen !!! Wir leben am Neuenburgersee am Naturschutz, denn ich liebe die Tiere und die Ruhe sehr!
Viel Glück für die Zukunft und alles, alles Gute und hoffentlich bald wieder ein Buch :-)

Liebe sonnige Grüsse
Antoinette Bongras”

Liebe Antoinette Bongras, ich finde immer spannend, wie das Leben meiner Leserinnen verläuft und welche Erfahrungen sie machen. Danke, dass Sie mir davon erzählt haben.
Ich muss sagen, dass ich manchmal meine Familie, Geschwister, Neffen, Nichten und Freundinnen/Freunde in der Schweiz und Deutschland vermisse. Ich würde sie gern viel häufiger sehen.
Das ist der Preis, den man fürs Auswandern bezahlt.
Deshalb bereuen Sie Ihre Entscheidung nie, nicht ausgewandert zu sein.
Alles hat zwei Seiten…

Hier einige Fotos aus der Schweiz von Sepp Bernasconi, der im selben Dorf am Vierwaldstättersee aufwuchs.
Da wird mir richtig warm ums Herz!

 

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7. August 2015

Das erwartungsvolle Warten hat ein Ende: Die ersten Zahlen zu meinem Buch “Die Bucht des Schweigens” sind höchst erfreulich. Der Krimi-Roman kommt sehr gut an. Auf Amazon.de steht er derzeit an siebter Stelle aller im Kindle-Store verkauften E-Bücher!

Die Reaktionen sind durchwegs positiv, was ein richtig gutes Gefühl ist. Vor allem erfahre ich jetzt, dass manche Leserinnen richtiggehend darauf gewartet haben, dass ich wieder ein neues Buch veröffentliche.

Das geht mir genauso mit meinen Lieblingsautorinnen! Ich möchte, dass sie ständig neue Bücher schreiben. Aber dann sage ich mir: Lass ihnen Zeit, Bernadette, dann wird das Buch noch besser.

Hier eine beflügelnde Zuschrift aus der Schweiz:

“Sehr geehrte Frau Calonego

Regelmässig schau ich bei Ihnen elektronisch „vorbei“, immer mit der Hoffnung, das bald ein neues Buch von Ihnen erscheint.
Nun ist es endlich soweit! Das neue Buch ist bestellt und ich freue mich schon darauf. Hoffentlich regnet es dann, wenn das Buch bei mir ankommt…

Jedenfalls möchte ich Ihnen ein ganz grosses Kompliment machen. Ihre Bücher sind aussergewöhnlich spannend und richtige nailbiter and page turner.
Sie alle stehen allesamt in meiner „Bibliothek“. Jetzt bin ich aber sehr gespannt auf Ihr neues Werk.

Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute und viele Inspirationen und Begegnungen mit interessanten Menschen, damit Sie bald wieder ein neues Buch schreiben und herausgeben können.

Fröhliche Grüsse aus Küsnacht/Zürich

Gabriella Widmer”

Fröhlich ist das passende Wort, liebe Gabriella Widmer, Ihre Worte haben mich total “aufgestellt”, wie wir Schweizerinnen sagen.
Um Sie auf die Lektüre einzustimmen, stelle ich einige Fotos aus Neufundland dazu.

 

Beim Essen von frisch gefangenen Krebsen.

Beim Essen von frisch gefangenen Krebsen.

 

 

 

 

Fischer im Norden Neufundlands.

Fischer im Norden Neufundlands.

 

 

 

 

 

 

 

Karge faszinierende Landschaft.

Karge faszinierende Landschaft.

 

 

 

 

 

 

 

Und immer wieder kleine Häfen.

Und immer wieder kleine Häfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

30. Juli 2015

Diese bezaubernde Leserin, Theresa Wulf aus Deutschland, war erst 15 Jahre alt, als sie mich zum ersten Mal vor vier Jahren anschrieb, nachdem sie eines meiner Bücher gelesen hatte!

Jetzt hat sie sich zu meiner Freude wieder gemeldet. Sie verriet mir, dass sie meine Einträge auf dieser Webseite regelmäßig liest. Welch schöneres Kompliment kann sich eine Autorin von einer jungen Frau wünschen?
Ich fühle mich sehr geehrt!

Hier ihre Zeilen (sie hatte nichts dagegen, sie Ihnen zu zeigen):

“Ich möchte Ihnen hiermit ein großes Lob für Ihren neuen Roman “Die Bucht des Schweigens” aussprechen. Ich konnte es während des Lesens gar nicht mehr aus der Hand legen, denn ich war so gespannt auf die Auflösung des geheimnisvollen Mordes und den vielen Verstrickungen. Ihre Beschreibungen der Landschaft Neufundlands sind so eindringlich, man fühlt sich beinahe wie ein Teil des Geschehens, wie ein stiller Beobachter in einer so rauen und dennoch beeindruckenden Umgebung. Es überkam mich fast schon eine Art von Traurigkeit, als ich die letzte Seite des Buches gelesen habe. Ich danke Ihnen herzlich für dieses tolle Lesevergnügen, Frau Calonego. Ich freue mich auf hoffentlich baldige, weitere Veröffentlichungen von Ihnen!”

Liebe Teresa Wulf, für soviel Lob und Begeisterung wünsche ich Ihnen, dass Ihr Traum bald wahr wird, Eisberge zu sehen!

Eisberg in Neufundland (Photo Bernadette Calonego)

Eisberg in Neufundland (Photo Bernadette Calonego)

 

25. Juli 2015

Es ist immer schön, von meinen Lesern zu hören!

Hier eine spontane Zuschrift von Ute und Rudolf Dertinger aus Taunusstein:

 

Ute und Rudolf Dertinger in Mission, Kanada

Ute und Rudolf Dertinger in Mission, Kanada

 

 

“Sehr geehrte Frau Calonego,

in Vorbereitung einer Tour mit dem Wohnmobil durch den Westen Kanadas hatte eine freundliche Seele uns Ihr Buch “Oh, wie schön ist Kanada!” geschenkt. Wie es so ist, haben wir das Buch erst während der wunderschönen Reise gelesen. Wir haben, und dafür danken wir Ihnen, viel verstanden von dem Landteil BC, von den Menschen und der Landschaft. Das Buch war uns ein liebenswerter Reisegefährte. Für mich als berenteten Journalisten (kleineres Format Nachrichten und Wissenschaft) war Ihre Darstellungsweise von Interesse.”

Und für mich sind Ihre netten Zeilen von Interesse, liebe Ute und Rudolf Dertinger!

Auch mein Buch “Unter dunklen Wassern” spielt in British Columbia (und in den Northwest Territories) und mein jüngster Roman “Die Bucht des Schweigens” auf der ostkanadischen Insel Neufundland.

In L`Anse aux Meadows/Neufundland

In L`Anse aux Meadows/Neufundland

 

1. Juli 2015

Heute ist ein Tag der Freude!

Mein neues Buch “Die Bucht des Schweigens” ist nun offiziell auf dem Markt.
Ich hoffe, bald Rückmeldungen von meinen Leserinnen und Lesern zu erhalten.

Dem Schreiben des Buches sind viele Monate intensiver Recherchen in Neufundland vorausgegangen – auf dem Ozean, auf dem Eis, in Fischerdörfern, in der Tundra, in einheimischen Stuben, winters wie sommers.

Fischer im Norden Neufundlands

Fischer im Norden Neufundlands

Beim Fotografieren von Robben

Beim Fotografieren von Robben

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Expedition mit meinem Freund Buddy.

 

 

 

Interessante Begegnungen!

Interessante Begegnungen!

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17. Juni 2015

In meinem neuen Buch “Die Bucht des Schweigens” (Verlag Amazon Publishing) fährt die Heldin des Spannungsromans, die Fotografin Lory Finning, mit einem Fischer auf den Nordatlantik hinaus.

Den Fischer, Noah Whalen, wird sie später noch viel näher kennenlernen. Aber auf der Bootfahrt ist Lory vor allem von Eisbergen in Bann geschlagen. Sie fotografiert die riesigen weiß und bläulich glänzenden Kolosse. Sie tut das im Buch natürlich viel besser, als ich es je könnte. Aber schließlich ist Lory auch eine professionelle Fotografin, die für ihre geheimnisvolle Auftraggeberin, eine Ölmanagerin in Calgary, einen Bildband über Fischerdörfer im Norden Neufundlands erstellen muss.

Trotzdem hier ein paar Bilder, die meine Faszination mit Eisbergen zeigen.

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16. Juni 2015

Hier ist der Umschlag für mein neues Buch “Die Bucht des Schweigens”, ein krimi-artiger Roman, der auf der sturmumtosten Insel Neufundland spielt.

Mord, Familiengeheimnisse und Liebe in einem isolierten Fischerdorf.

Wie gefällt Ihnen/euch der Umschlag? Ich freue mich über jede Zuschrift!

Das Buch kommt am 21. Juli heraus.

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Für Vorbestellungen, bitte auf http://www.amazon.de/Die-Bucht-Schweigens-Bernadette-Calonego-ebook/dp/B00YJY1HE6 klicken.

 

 

8. Juni 2015

Ich fühle mich privilegiert. Ich habe nämlich das Glück, den Übersetzer meiner Bücher persönlich zu kennen.

Ich habe ihn vor einigen Tagen sogar besucht. Gerald Chapple ist ein preisgekrönter Übersetzer deutscher Literatur und besitzt den Doktortitel der berühmten US-Universität Harvard.

Gerald Chapple hat unter anderen Schriftsteller wie Stefan Heym und Barbara Frischmuth übersetzt.

Ich kann mich ganz schön glücklich schätzen, dass Gerald Chapple auch meine beiden Thriller “Nutze deine Feinde” und “Unter dunklen Wassern” ins Englische übertragen hat.

Gerald Chapple ist nicht nurein preisgekrönter Übersetzer von deutschen Büchern, sondern auch ein leidenschaftlicher Vogelbeobachter - deshalb haben wir Feldstecher umgehängt!

Gerald Chapple ist nicht nur ein preisgekrönter Übersetzer von deutschen Büchern, sondern auch ein leidenschaftlicher Vogelbeobachter – deshalb haben wir Feldstecher umgehängt! (Foto @ Bernadette Calonego)

Gerald und Nina Chapple wohnen in einem 175jährigen Haus (was für Kanada ganz schön alt ist!) in Dundas/Ontario. Nina ist eine Expertin für historische Architektur und hat das Haus liebevoll und mit großer Sachkenntnis restaurieren lassen.

Ein guter Übersetzer schreibt praktisch ein Buch neu – ein kreativer Akt, der für sich allein steht. Wenn Gerald Chapple eines meiner Bücher übersetzt, dann bezieht er mich in seine Arbeit ein. Das ist ein reger Gedankenaustausch zwischen uns beiden, der mich fasziniert.

Jetzt kann ich mich auf weitere lange Gespräche mit Gerald Chapple freuen, da er auch mein nächstes Buch “Die Bucht des Schweigens” ins Englische übersetzen wird. “Die Bucht des Schweigens” ist ein krimiartiger Roman, der in Neufundland spielt. Er wird Ende Sommer im Verlag AmazonCrossing herauskommen.

 

 

 

25. Mai 2015

Nichts ist hilfreicher, Vancouver mit neuen Augen zu sehen, als wenn man ein ausländisches Fernsehteam begleitet. Das Team war nach Vancouver gereist, um für das Zweite Deutsche Fernsehen ZDF Teile eines Dokumentarfilms über Einwanderung zu drehen.

Man bat mich, die Dreharbeiten vorzubereiten, Interviewpartner zu finden, Drehorte auzukundschaften und das Team nachher in Vancouver zu begleiten.

Hier springe ich als Tonfrau ein. Rechts Filmproduzentin Dr. Rita Knobel-Ulrich, rechts Kameramann Michael Donnerhak

Hier springe ich als Tonfrau ein. Rechts Filmproduzentin Dr. Rita Knobel-Ulrich, rechts Kameramann Michael Donnerhak

Vancouver ist sicher der richtige Ort, um zu sehen, wie völlig unterschiedliche Kulturen friedlich zusammenleben. Hier einige Impressionen:

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29. April 2015

Es wird langsam Zeit, dass ich über meinen nächsten Roman spreche, denn meine Lektorin Gisa Marehn hat mein Manuskript fertig bearbeitet, und ich sehe mir nun ihre Vorschläge und Korrekturen an.

Die Geschichte, wiederum ein Spannungsroman, spielt auf der wilden, sturmumtosten Insel Neufundland im Osten Kanadas.

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Die Fotografin Lory Finning aus Vancouver reist in ein entlegenes Fischerdorf namens Stormy Cove ganz im Norden Neufundlands. Eine reiche Investorin aus der Ölbranche hat sie beauftragt, einen Bildband über die Gegend zu erstellen, aber auch die Bewohner auszuhorchen.

Lory hatte schon einmal mit einem Bildband dunkle Machenschaften in einer geschlossenen Gemeinde enthüllt. Die Auftraggeberin aus Calgary, die in Neufundland aufwuchs, hofft, dass Lorys Fotografien eine versteckte Wahrheit im Fischerdorf enthüllen werden.

Lory findet bald heraus, dass ein ungeklärter Mord an einem 15jährigen Mädchen, der 20 Jahre zurückliegt, die Menschen dort immer noch umtreibt. Lory begegnet dem wortkargen Fischer Noah Whalen, von dem sie sich angezogen fühlt. Während sie mit ihrer Kamera die raue Landschaft und die harte Existenz der Einheimischen einfängt, wird Lory immer mehr in die rätselhaften Geschehnisse im Dorf verstrickt.

Sie macht auch die Bekanntschaft des Archäologen Lloyd Weston, der den Inhalt eines 7500 Jahre alten Grabes aus der Vorzeit bergen will. Er ermuntert Lory, die archäologischen Arbeiten zu fotografieren. Lory findet heraus, dass frühere archäologische Ausgrabungen etwas mit dem ermordeten Mädchen in Stormy Cove zu tun haben. Ihr wird auch klar, dass viele Dorfbewohner denken, Noah Whalen sei am gewaltsamen Tod des Mädchens mitschuldig.

Mehr will ich noch nicht verraten, aber das Buch wird in einigen Monaten herauskommen. Ich kenne Neufundland aus eigener Erfahrung, denn ich verbringe viel Zeit dort. Es ist eine fazinierende Insel mit einer ursprünglichen, kargen Landschaft. Hier einige Fotos zum Einstimmen!

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14. April 2015

Ein aufregender Tag! Die englische Version meines deutschen Spannungsromans “Unter dunklen Wassern” ist nun offiziell als “Under Dark Waters” beim Verlag AmazonCrossing erschienen (Übersetzung Gerald Chapple).

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Photo @ Bernadette Calonego

 

Ich bin glücklich und nervös zugleich: Wie wird das Buch im nordamerikanischen und angelsächsischen Markt aufgenommen werden? Wird es viele zufriedene Leserinnen und Leser finden?

Aber ich freue mich, dass mein Krimi nun in einem ganz anderen Teil der Erde ein Publikum finden kann.

Ich muss mich allerdings für einige Zeit wieder in die Handlung eines anderen Buches versenken, denn ich schreibe bereits wieder an einem anderen Roman, der in einer isolierten Ecke Kanadas spielt.

So muss ich mich ein wenig von meinem jetzigen Projekt lösen, was gar nicht einfach ist. Denn ich lebe jetzt innerlich mit dem neuen Manuskript.

 

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Manche Autoren wissen genau, was in jedem Kapital ihres Buches stehen wird, bevor sie überhaupt anfangen zu schreiben. Das ist bei mir nicht der Fall. Ich möchte mich selber überraschen. Ich habe zwar eine vage Vorstellung, wohin sich das Buch bewegen wird, aber von da an kann eigentlich alles passieren.

Mir behagt es indes, wenn man als Autorin neugierig darauf warten kann, wie der Ausgang des Romans sein wird. Manchmal bleibe ich in der Handlung stecken, und ich muss meinen Plott überdenken. In diesen Situationen helfen mir Spaziergänge. Irgendwie löst die Bewegung der Füße etwas im Gehirn aus, löst den Knäuel – und Einfälle beginnen wieder zu fließen.
Es ist ein bisschen mysteriös, aber großartig!

 

30. März 2015

Ein wichtiges Paket ist eingetroffen: die englische Übersetzung meines Buches “Unter dunklen Wassern”.

Es ist immer ein aufregender Moment, wenn ich ein neues Buch zum ersten Mal in Händen halte! Meine Finger sind feucht und beben. Aber das gehört dazu.

Ich mächtig stolz, dass “Under Dark Waters” bereits das zweite Buch von mir ist, das ins Englische übersetzt wurde (wieder vom ausgezeichneten Übersetzer Gerald Chapple – danke, Jerry!).

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22. März 2015

Im Vergleich mit Europa ist Kanada ein junges Land, wenn man von der Geschichte der weißen Einwanderer ausgeht.

Aber es ist trotzdem voller historischer Zeugnisse, und diese Orte sind genauso faszinierend wie alte Ritterburgen oder prähistorische Höhlenmalereien.

In der indianischen Siedlung Alert Bay auf der Insel Cormorant, die der Ostküste von Vancouver Island vorgelagert ist, konnte ich noch ein Gebäude fotografieren, das gerade abgerissen wird und für ein dunkles Kapitel in Kanadas Geschichte steht.

 

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In der Residential School in Alert Bay wurden zwischen 1929 und 1975 viele indianische Kinder von kirchlichen Erziehern unterrichtet, umerzogen, diszipliniert, sexuell missbraucht, geschlagen und eingeschüchtert – mit dem Segen der kanadischen Regierung.

 

Die Kinder wurden ihren indianischen Eltern einfach weggenommen und sahen ihre Familien manchmal jahrelang nicht mehr. Sie durften ihre Muttersprache nicht sprechen und ihre Kultur wurde von den Weißen verbannt.

Im U`mista Museum in Alert Bay konnte ich in einer Sonderausstellung erschütternde Erinnerungen von Erwachsenen an ihre Internatszeit in der örtlichen Residential School nachlesen. Heute ist fast nicht mehr nachvollziehbar, dass so etwas überhaupt möglich war. Aber dann realisiert man, dass auch heute noch viele indianische Kinder arm, vernächlässigt, diskriminiert und von Suchtverhalten zerrüttet sind. Wann werden sie endlich dieselben Chancen haben wie die meisten anderen kanadischen Kinder?

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Als ich Alert Bay durchstreifte, stieß ich auf dieses wunderschöne indianische Kanu und konnte der Versuchung nicht widerstehen, mich hineinzusetzen. Da hätten noch eine ganze Menge Paddler Platz gehabt!

 

 

 

6. Februar 2015

 

Zwei der "Berühmten Fünf" in Calgary (Foto Bernadette Calonego)

Zwei der “Berühmten Fünf” in Calgary (Foto Bernadette Calonego)

 

In der kanadischen Stadt Calgary gibt es ein Monument für die “Famous Five”, die Berühmten Fünf.
Wer, denken Sie, gehört zu diesen Berühmten Fünf? Ein Hinweis: Es sind lauter Frauen.

Sängerinnen Alanis Morrisette und Céline Dion? Die ehemalige und einzige kanadische Premierministerin Kim Campbell? Die kanadische Nobelpreisträgerin für Literatur, Alice Munro? Lucy Maud Montgomery (1874 – 1942) , die eines der erfolgreichsten Kinderbücher aller Zeiten schrieb: “Anne of Green Gables”?

Nein es sind fünf Frauen, die 1927 das höchste Gericht Kanadas dazu bringen wollten, Frauen vor dem Gesetz als “Personen” anzuerkennen.
Bis dahin war das nämlich nicht der Fall. Nur als Personen konnten Kanadierinnen in den Senat gewählt werden.
In Kanada haben zwar alle Frauen seit 1919 das Wahlrecht, aber vor dem Gesetz machte sie das noch nicht zu Personen.

Das höchste Gericht Kanadas lehnte den Antrag zwar ab. Aber das Urteil der sturen männlichen Richter in Kanada wurde in England geändert (Kanada war damals noch eine britische Kolonie). Der British Judicial Committee of the Privy Council entschied am 18. Oktober 1929, dass Kanadierinnen sehr wohl Personen seien.

Die Berühmten Fünf, Emily Murphy, Irene Marryat Parlby, Nellie Mooney McClung, Louise Crummy McKinney und Henrietta Muir Edwards, erhielten zwar nie einen Sitz im Senat. Aber vier Monate nach der Entscheidung in England wurde Cairine Reay Wilson aus Québec als erste Frau kanadische Senatorin.

Und fast 80 Jahre später, im Oktober 2009, ernannte Kanadas Senat die berühmten Fünf zu Ehren-Senatoren.

 

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Die berühmten Fünf, Emily Murphy, Irene Marryat Parlby, Nellie Mooney McClung, Louise Crummy McKinney und Henrietta Muir Edwards, erhielten zwar nie einen Sitz im Senat. Aber vier Monate nach der Entscheidung in England wurde Cairine Reay Wilson aus Québec die erste kanadische Senatorin.

Und fast 80 Jahre später, im Oktober 2009, ernannte Kanadas Senat die Berühmten Fünf zu Ehren-Senatoren.

 

 

2. Januar 2015

 

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Ich wünsche Ihnen allen Gesundheit und Zufriedenheit und die Erfüllung kleiner und großer Träume!

Für mich wird sich ein Traum erfüllen, die Veröffentlichung der englischen Übersetzung von “Unter dunklen Wassern” im April.

Ich arbeite jetzt an einem weiteren Buch, dessen Handlung sich teils in Vancouver und teils in der kanadischen Arktis abspielt. Viele meiner Erfahrungen und Reiseerlebnisse fließen da rein. Fortsetzung folgt!

Hier noch zwei Neujahrsbräuche an der Sunshine Coast/British Columbia:

Schwimmende Kerzen werden als Lichter in der Dunkelheit in die Salish Sea (früher Giorgia Strait) hinausgeschickt.

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Fotos DavidMoul

 

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Besonders Mutige wagen sich in den kalten Ozean während des traditionellen Polar Bear Dip. Brrrrr!

Fotos Urs Pfäffli

Fotos Urs Pfäffli

 

 

 

 

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9. Dezember 2014

Ein wunderbares Weihnachtsgeschenk: Hier ist der Umschlag meines Buches “Under Dark Waters“, das im April 2015 erscheinen wird (es ist die Übersetzung meines deutschen Krimis “Unter dunklen Wassern”, der Übersetzer ist der allseits hochgeschätzte Gerald Chapple).

Die Enthüllung des Covers ist immer ein aufregender Moment, auch wenn ich erneut als Autorin bei der Gestaltung mitreden durfte – danke, AmazonCrossing -, was in der Verlagswelt nicht selbstverständlich ist!

Wie gefällt es euch?

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Das Buch wird wie erwähnt vom amerikanischen Verlag AmazonCrossing herausgegeben.

Hier ist der Link zur Webseite von Amazon: http://www.amazon.com/Under-Dark-Waters-Bernadette-Calonego/dp/1477828524/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1419017906&sr=8-2&keywords=under+dark+waters

Die Frau, die bei AmazonCrossing Bücher für Übersetzungen akquiriert, heißt Gabriella Page-Fort.

Sie ist vor einer Woche von Seattle, dem Hauptsitz von Amazon, nach Vancouver gereist, wo wir uns getroffen haben. Es war eine höchst anregende, spannende und vergnügliche Begegnung mit einer Fachfrau, die ein ausgezeichnetes Gespür für Bücher und deren Potential und einen außergewöhnlichen Einblick in die literarische Welt hat.

Gabriella ist eine Frau, die wirklich etwas für Autorinnen wie mich bewegt! Und das Marketing-Team legt sich toll ins Zeug! Danke euch allen.

Gabriella Page-Fort (links), Bernadette Caloengo (rechts)

Gabriella Page-Fort (links), Bernadette Calonego (rechts)

 

 

17. Dezember 2014

Typisches Winterwetter in Vancouver: Regen, Regen, Regen.

Meine kanadischen Bekannten fliehen nach Mexiko, auf die Bahamas, nach Hawaii oder nach Kuba. Ich halte Kanada die Treue.

Wir Zurückgebliebenen müssen uns auf andere Fluchten besinnen. Ich gehe Bilder durch, die Kanada von der Sonnenseite zeigen, zum Beispiel Osoyoos im Okanagan-Tal, wo es Wüste und richtige Sanddünen gibt. Oder die Badlands in Alberta. Oder die wunderschönen Sandstrände auf Prince Edward Island.

Erinnerung an einige schön heiße Tage in Kanada – hier sind sie!

Drumheller/Alberta

Drumheller/Alberta

 

 

 

 

 

 

 

Selkirk Mountains B.C.

Selkirk Mountains B.C.

 

 

 

 

 

 

Dinosaur National Park Alberta

Dinosaur National Park Alberta

 

Prince Edward Island

Prince Edward Island

 

 

 

 

 

 

Trout River, Newfoundland

Trout River, Newfoundland

 

11. November 2014

Hier einige Schilder, wie man sie (wahrscheinlich) nur in Kanada antrifft:

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Photos Copyright B. Calonego

Einen Bären trafen wir nicht an, dafür einen Elchbullen, der einer Elchkuh nachjagte.

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Tsunami-Warnung in Tofino auf Vancouver Island.

 

 

 

 

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Wer sagt, dass Hunde nicht lesen können!

 

 

?????????? Schild auf der Neufundländer Insel Fogo Island.

 

27. September 2014

Mir wurde das große Vergnügen geschenkt, auf einer gemeinsamen Reise zweien meiner Brüder einen Teil Kanadas zu zeigen.

Sie sind von Natur aus neugierig und begeisterungsfähig – und sie stellten mir viele Fragen. Bei manchen musste ich mich am Kopf kratzen: Es gibt für mich immer noch soviel zu lernen, auch nach vierzehn Jahren in diesem wunderbaren Land!

In den Rocky Mountains.

In den Rocky Mountains.

Als Reiseführerin konnte ich fast alle der brüderlichen Erwartungen erfüllen. Nur etwas fehlte von der Wunschpalette: Wir sahen keinen einzigen Bären – und auch keinen Elch! Unfassbar! Aber dafür sonst viele wilde Tiere, manche von ganz nah.

In den Badlands von Alberta - in Sicherheit vor Klapperschlangen und giftigen Spinnen!

In den Badlands von Alberta – in Sicherheit vor Klapperschlangen und giftigen Spinnen!

Die beiden machten Tausende von Fotos. Sie waren fast am Verzweifeln, denn überall gab es Postkartenmotive.

Bergziege auf dem Hubschrauber-Landeplatz!

Bergziege auf dem Hubschrauber-Landeplatz!

Es gibt nur eines, sagte ich ihnen: Kommt möglichst schnell wieder nach Kanada!

 

17. August 2014

Gute Neuigkeiten: Der Verlag AmazonCrossing wird meinen Roman “Unter dunklen Wassern” auf Englisch herausgeben.

Nach “The Zurich Conspiracy” ist es das zweite meiner Bücher, das AmazonCrossing übersetzen lässt. Ich freue mich sehr, mit dem Team von AmazonCrossing zusammenzuarbeiten. Ich werde auch das große Vergnügen haben, mich wieder mit meinem wunderbaren und kompetenten Übersetzer Gerald Chapple aus Kanada auszutauschen.

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“Unter dunklen Wassern” ist ein literarischer Thriller, der im Westen und Norden Kanadas spielt. Schauplätze sind etwa Vancouver, die Inseln von Haida Gwaii oder eine Goldmine in der Nähe der Stadt Yellowknife.

Hier die Kritik in der Süddeutschen Zeitung:

Mysteriöser Tod in Kanada

Von SZ-Autoren: Bernadette Calonegos „Unter dunklen Wassern“

Man stelle sich vor: Else Lübcke Seel, eine Berliner Dichterin und Gutsbesitzertochter, reist 1927 plötzlich nach Kanada, um einen Trapper am zweiten Tag ihrer Begegnung zu heiraten und fortan mit ihm in einer Blockhütte in der Wildnis zu leben. Von dort führt die literarisch ausgehungerte Intellektuelle, die tatsächlich gelebt hat, einen fast zehnjährigen Briefwechsel mit dem verfemten US-Dichter Ezra Pound.
Es überrascht nicht, dass Bernadette Calonego, die seit sieben Jahren für die SZ aus Kanada berichtet, diesem Stoff nicht widerstehen konnte.
In ihrem zweiten Roman „Unter dunklen Wassern“ macht sie einen Thriller mit einer fiktiven modernen Heldin daraus: Eine Historikerin spürt in Kanada dem wahren Leben der Else Seel nach. Sie will aber gleichzeitig herausfinden, warum ihr Mann drei Jahre zuvor bei einem mysteriösen Absturz eines Wasserflugzeugs in British Columbia umgekommen ist.
Ihre abenteuerliche Suche führt sie an authentische Schauplätze wie die geheimnisvolle Indianer-Insel Haida Gwaii oder ein Camp von Diamantensuchern in der Subarktis.

BERNADETTE CALONEGO: Unter dunklen Wassern. Roman. Verlag Bloomsbury Berlin, Berlin 2007. 380 Seiten, 19,90 Euro. (Foto unten Bernadette Calonego)

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Bernadette Calonego im Norden Neufundlands (Foto Bernadette Calonego).

 

 

 

 

 

 

 

 

13. Juli 2014

Kann man kärglich und rau lieben? Oh ja, ich bin der lebendige Beweis dafür! Ich liebe, liebe, liebe die kanadische Tundra.

Wer sagt denn, dass es immer üppig und saftig sein muss?

Die Tundra ist in ihrer Sparsamkeit und Verletzlichkeit so schön. Und manchmal wandern einem die Karibus einfach so vor die Linse. Da bleiben (fast) keine Wünsche mehr offen. Außer dass der Wind ganz schön blasen soll, damit er die Mücken vertreibt.
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7. Juni 2014

Von Monika aus Deutschland erhielt ich diese netten Zeilen:

“Liebe Bernadette,

Dein Buch “Oh wie schön ist Kanada” hat mir so gut gefallen, ich muß sagen, ich lachte viel, es gab mir auch zu denken, es ist wunderschön. Ich selbst bin schon 70 Jahre, hab Kanada von West bis Ost ( bis Prinz Edward Island) kennengelernt. Meine Traumstadt, dort wollte ich immer wohnen, ist Vancouver, ich wollte immer Richtung Flughafen ein Häuschen mieten. Ich lernte auch viel hinzu durch Dein Buch.

Ich verehre British Columbia, liebe Peggy`s Cove in Nova Scotia, die rote Erde von Prince Edward Island mit dem Green Gables House.

Ich hatte das Glück, für 4 Wochen ein Quartier auf einer Farm bei Peterborough zu haben, und zu viert sind wir 5000 km durch Ostkanada gefahren. Waren auch im Wald beim Algonquin Park beim Treffen von deutschen Auswanderern (1955 ausgewandert) .

Also mit 70 bleib ich nun in meinem kleinen Häuschen, und genieße Deine Bücher. Weiter so. Danke sagt Monika

……………………………………….

Der Dank gebührt Dir, Monika!

Damit Monika mindestens aus der Ferne ein Häuschen in Vancouver betrachten kann, stelle ich hier einige Bilder ein.

Ein Haus in Vancouver muss für viele ohnehin ein Traum bleiben, denn Wohneigentum in dieser schönen Stadt wird immer unerschwinglicher. Der durchschnittliche Preis für ein Einfamilienhaus beträgt 1, 36 Millionen kanadische Dollar (970 000 Euro) – und das beim einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von 70000 kanadischen Dollar (47000 Euro)!

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30. Mai 2014

Zu meinen Nachbarn in British Columbia gehört die Gemeinde der Sechelt-Indianer. Ich weiß, dass manche deutschsprachigen Europäer das Wort “Indianer” als politisch inkorrekt verurteilen. Aber der Ausdruck wird von den Sechelt-Indianern selber gebraucht, wie das folgende Bild zeigt.

Ich finde, das Wort Indianer hat im deutschen Sprachraum keine negative Färbung, und überhaupt – wie würde man “First Nations” übersetzen?

Photos B. Calonego

Photos B. Calonego

 

Die Sechelt-Indianer leben nicht mehr in einem Reservat, sie haben heute den Status einer politischen Gemeinde mit Obrigkeitsgewalt. Der Stamm kann sein Land selber verwalten und demokratische Entscheidungen mit Referenden fällen. Die Sechelt-Indianer verzichten auch weitgehend auf finanzielle Hilfe von der Regierung in Ottawa.

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Die Sechelt-Indianer besitzen eine große Kiesgrube und eine Anlegestelle für Schiffe, die den Kies zu den Abnehmern bringen. Mit dieser Anlage verdienen die 900 Sechelt-Indianer jährlich eine Million Euro. Die Betreiber der Kiesgrube müssen dem Stamm Steuern bezahlen.

Den Sechelt-Indianern gehört auch ein neues Einkaufszentrum, das sie für 13 Millionen Euro bauen ließen. Nicht alle Indianer-Gemeinden leben also in Armut, manche sind wirtschaftlich erfolgreich. Das lässt hoffen für die Zukunft der Menschen, die zuerst in Kanada lebten.

 

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28. April 2014

Ich glaube, all meinen Blog-Lesern ist inzwischen klar, dass ich mit Wonne der Wanderlust fröne.

Da in Kanada Fußpfade oft über Sümpfe oder durch Schutzgebiete mit verletzlicher Vegetation führen, werden überall fantastische Holzstege gebaut.

Wenn ich darüber laufe, denke ich an die vielen Arbeitsstunden, die fleissige Menschen in diese Holzstege investierten. Und das nur, damit Wanderfreunde wie ich Zugang zu Gebieten haben, die sonst schwer erreichbar wären.

Hier eine Auswahl von Holzsteig-Abenteuern:

In Labrador

In Labrador

Prince Edward Island

Prince Edward Island

 

 

 

 

 

 

 

Neufundland

Neufundland

 

 

 

 

 

 

 

British Columbia

British Columbia

 

 

March 30, 2014

Für eine Person, die in einem Binnenland wie der Schweiz aufgewachsen ist, bin ich ziemlich meeres-süchtig.
Wo immer ich lebe, brauche ich ein Gewässer in irgendeiner Form: entweder einen großen See oder noch besser den Ozean.

An diesem Strand kann man tatsächlich auf dem Wasser laufen!

An diesem Strand kann ich tatsächlich auf dem Wasser laufen!

Glücklicherweise lebe ich drei Minuten vom Strand entfernt. Auf dem Pazifik gibt es immer etwas zu sehen: Schleppkähne mit ihrer Fracht, Robben und manchmal sogar Wale, Seeadler, die ihre Mahlzeit fischen oder Menschen, die mit Kayaks unterwegs sind.
Beim Wort Schleppkahn kommt mir ein Bekannter in den Sinn, der Besuchern aus Europa gern Bären aufbindet. Da Schleppkahn und Lastschiff oft weit auseinander sind und man das Verbindungsseil nicht sieht, fragen sich ahnunglose Beobachter immer wieder, wie sich denn das Lastschiff vorwärts bewegt. Mein Bekannter redet ihnen dann ein, es sei ferngesteuert!

 

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28. Februar 2014

Manchmal muss man sich Größe gegenüber sehen, um die Perspektiven wieder ein bisschen zu korrigieren.
Ein Ausflug ins “Land der Mammutbäume” ist da genau das Richtige.

Auf Vancouver Island wachsen die Bäume in den Himmel, vor allem die Rotzedern. Ihre Wipfel konnte ich vom Boden aus oft gar nicht sehen.

Erst wenn die Riesenstämme, vom Sturm gefällt, auf der Walderde liegen, sind ihre gigantischen Ausmaße so richtig zu erkennen.

Das Gefühl, das mich dabei überkam? Ehrfurcht, ich kann`s nicht anders beschreiben.

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30. Januar 2014

Es ist unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht! Vier Jahre sind es schon seit den Olympischen Winterspielen in Vancouver und Whistler her.

Kürzlich stieß ich in meinem Archiv auf Bilder, die ich schon vergessen hatte. Ich stand damals an einer Bushaltestelle in der Innenstadt von Vancouver, als ein Zug von Demonstranten die Straße blockierte.

Schaufenster zersplitterten, als einige Vermummte Zeitungskästen in die Scheiben warfen. Vancouver und Gewalt auf der Straße – darauf stürzten sich die internationalen Medien.

Natürlich zückte ich gleich meine Kamera und schoss diese Bilder.

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Im folgenden Jahr wiederholten sich solche Szenen, als zornige Fans gewalttätig wurden, weil die Eishockey-Mannschaft Vancouver Canucks in einem Spiel mit den Boston Bruins im Stanley-Cup-Finale verloren. Das war am 15. Juni 2011.

 

Aber wir wollen hier noch ein friedlicheres Bild zum Ausgleich haben:

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Und hier noch eine Zuschrift aus Berlin:
NACHRICHT: Moin Bernadette!
Habe soeben Dein kurzweiliges Buch über Kanada beiseite gelegt und einen Heidenspaß bei der Lektüre gehabt – vielen Dank dafür! :)

Als potentiell Auswanderungswilliger hat es mir doch nochmal auch den Anstoß gegeben, da weiter am Ball zu bleiben. Als Uniabsolvent und Kopfmensch stehen die Karten ja nicht so gut. Hätte man doch mal lieber Krankenpfleger oder Zimmermann lernen sollen; Handwerk ist ja gefragt. Vielleicht ergibt sich ja 2014 eine Gelegenheit und ich schaffe es endlich über den großen Teich. (…)

Dir weiterhin alles Gute in B.C. und viele spannende Geschichten in der Zukunft, die Du dann hoffentlich in einem Folgeband mit Deinen Lesern teilen wirst. 😉

Glück auf für ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2014 sowie beste Grüße aus Berlin!

Dave

 

 

29. Dezember 2013

Ich schreibe schnell noch etwas, bevor das alte Jahr zur Neige geht. Im neuen Jahr werde ich mir mehr vornehmen (einer dieser gefährlichen Vorsätze!).

Das Bild zeigt mein Haus mit Schnee, was ziemlichen Seltenheitswert hat, denn hier, wo ich lebe, fällt praktisch nie Schnee. Zwei Tage nach dieser Aufnahme war auch alles wieder grün. Deshalb heißt die Gegend hier Sunshine Coast. Was so ziemlich alles erklärt. Und ja, das ist immer noch Kanada. An der Südwestküste, genau.

Ich wünsche Ihnen/euch allen ein erfolgreiches (ja, was ist denn hier anrüchig? Erfolg gefällt mir allemal) und gesundheitlich beschwerdefreies Jahr (Gesundheit ist ja bekanntlich die halbe Miete).

Und wie sagt man doch? Stay tuned!

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27. November 2013

 

Eigentlich bin ich für die leise Fortbewegung: wandern, radfahren, Schneeschuh laufen, schwimmen, langlaufen.
Aber in Kanada ist das nicht immer möglich, vor allem im Winter nicht. In entlegenen Gegenden bleibt als Fahrzeug oft nur das Schneemobil, wenn die Straßen unpassierbar werden.
Hundeschlitten wären mir lieber, aber dafür fehlen mir nicht nur die Huskys, sondern auch das Knowhow.
Nicht zufällig ist das Ski-Doo die Erfindung eines Kanadiers. Also habe ich mich damit angefreundet, wie man sieht.

 

Ausflug zur Waldhütte

Nützlicher Sitz beim Eisfischen. (Alle Fotos B. Calonego)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15. Oktober 2013

 

Grund zu großer Freude:

Die Kanadierin Alice Munro hat den Nobelpreis für Literatur erhalten!

Munro ist eine meiner Lieblingsautorinnen, und als schweizerisch-kanadische Doppelbürgerin bin ich natürlich stolz auf sie. Munro hat diese Anerkennung wirklich verdient.

Ich sollte ihr Schweizer Pralinen schicken, importiert von Swiss Master Chocolatier in Toronto. Weit besser als Champagner. Die Pralinen schmecken noch herrlicher, als sie aussehen!

 

 

 

Ich muss mich verabschieden, “Schoggi” essen gehen…

 

 

30. September 2013

 

Nicht alles ist riesig in Kanada.

Das zeigte mir eine Reise durch Kanadas kleinste Provinz Prince Edward Island. Man kann sie leicht in einem Tag durchqueren – und wieder zurückfahren.

Aber das tut man natürlich besser nicht, denn auf PEI gibt es viel zu sehen, nicht nur Kohl- und Kartoffelfelder.

Unter den interessanten Begegnungen auf PEI sticht mein Besuch bei Harold Hackett heraus.

Harold hat schon 6560 mal eine Flaschenpost in den Atlantik geworfen. Bislang sind bei ihm 4000 Briefe von Menschen eingetroffen, die seine Flaschen fanden, etwa in Norwegen oder New Mexico. Wenn das keine Erfolgsquote ist!

Die Einheimischen nennen ihn den “Flaschenmann”!

 

Harold Hackett und ich mit einer weiteren Ladung Flaschenpost, die wir später in den Nordatlantik werfen.

 

A propos Flaschen: Auf Prince Edward Island gibt es auch drei Gebäude, die aus Flaschen gebaut wurden, mit Mörtel dazwischen. Die menschliche Kreativität ist wirklich voller Überraschungen.

 

Foto B. Calonego

 

 

23. August 2013

 

Ich war auf einer kanadischen Hochzeit eingeladen, und das war die Verzierung des Hochzeitskuchens …

 

 

Aus der Schweiz schrieb mir Sylvia Flury aus Stans diese wunderbaren Zeilen:

“Hallo Bernadette Calonego,

ich habe soeben Ihr Buch “Unter dunklen Wassern” fertiggelesen. Konnte fast nicht aufhören zu lesen.
Ich finde es sehr schicksalshaft, wie ich zu Ihrem Buch kam; ich wohne auch in Stans und musste vor der Buchhandlung von Matt warten, weil die Zugsbarriere unten war; da habe ich so in den Bücher gestöbert und Ihr Buch ist mir einfach aufgefallen.

Als ich dann feststellte, dass die Autorin aus Stans ist und in Kanada lebt, musste ich das Buch sofort kaufen.
Für mich ist Kanada auch so zu sagen meine 2. Heimat, ich versuche mindestens 1x pro Jahr 3 Wochen in Kanada zu verbringen. Ich war jedoch erst einmal im Westen; ich habe mich mehr in den Osten verliebt.

Jetzt werde ich mir noch “Nutze deine Feinde” kaufen und freue mich jetzt schon auf den neuen Roman, der in Neufundland spielt.

Herzliche Sonnengrüsse aus Stans.”

 

 

19. August 2013

Sommer.

Was gibt es Schöneres, als an einem sonnigen Tag mit netten Frauen in einer wildromantischen Landschaft wandern zu gehen?

Und nachher in einem Café zusammenzusitzen und mit Mocca und Kuchen belohnt zu werden?

Neufundland ist einer der schönsten Orte, genau das zu tun!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7. Juli 2013

Leserinnenbriefe, die meinen Alltag versüßen:

Liebe Frau Calonego,

“Nutze deine Feinde” habe ich genossen, “Unter dunklen Wassern” konnte ich nicht weglegen.
Letzteres habe ich heute fertig gelesen und bin jetzt traurig, dass es zu Ende ging.
Vielen, vielen Dank.

Herzliche Gruesse,
Gaye Sweet, Richmond, Canada


“Hallo Frau Calonego

Da ich im September zum zweiten Mal nach Kanada fahre, habe ich gerade zum dritten Mal Ihr Buch “Oh, wie schön ist Kanada” gelesen. Das hat meine Vorfreude noch mal um einiges verstärkt! Danke dafür.

In der 11. Klasse war ich für 4 Monate bereits in Montréal und fand es (auch wenn ich verstehen kann, dass Ihnen das zu europäisch ist) sehr schön. Montréal ist zum Glück ja auch nicht ganz so europäisch wie die Stadt Québec selbst.
Da ich zu der Zeit in Kanada zur Schule musste, blieb mir leider nicht viel Zeit zum reisen, also kenne ich von Kanada bis jetzt nur ziemlich viele Orte von Québec und Ottawa. Und natürlich das Übliche: Bären, Elche, Bieber und Ahornsirup.
Ich habe Sie schon vor einiger Zeit im Internet gesucht, weil ich sehen wollte, wer hinter dem tollen Buch steckt und mir jetzt überlegt, Ihnen einfach mal zu schreiben.”

Carolin Delestrait aus Deutschland”

Gute Idee, Carolin, Zuschriften finde ich immer toll! Und danke, dass Sie mein Buch dreimal (!) gelesen haben.

Hier noch ein Bild meines jüngsten Ausflugs zu den Eisbergen in Neufundland (von nun an ist echtes Eisberg-Eis in meinen Drinks!)

 

24. Juni 2013

 

Als ich vor zwei Wochen Calgary besuchte, hätte ich mir nicht träumen lassen, dass die viertgrößte Stadt Kanadas nicht lang danach von Überschwemmungen heimgesucht würde.

Die dramatischen Bilder gingen um die ganze Welt.

Hier einige Foto-Impressionen vor der Katastrophe. Calgary hat den Ruf einer Cowboy-Stadt (die Leute dort würden wahrscheinlich den Kopf schütteln!).

Das ist, was ich an “Cowboys” fand:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

… und ein “Cowgirl”.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28. Mai 2013

 

(Fast) nichts macht mich zufriedener als ein spannendes Buch, ein bisschen Ruhe und Schokolade in irgendeiner Form (auch heiß und flüssig und vielleicht sogar mit Schlagsahne drauf).

Vorgestern habe ich mich auf der Seite www.goodreads.com eingenistet, um von Büchern zu erfahren, die ich vielleicht sonst nicht kennenlernen würde. Wenigstens ist das meine Hoffnung.

Ich habe oft stundenlang im Internet gesurft, ohne etwas zu finden, das mich interessiert. Und mich ziehen oft Bücher an, die nicht auf den Bestsellerlisten zu finden sind (sorry, Dan Brown!). Jetzt kann ich sie auf GoodReads besprechen und meine Begeisterung teilen.

Einige meiner liebsten Bücher haben jeden meiner Umzüge mitgemacht, auch im Schiffscontainer von Europa nach Kanada, denn ich kann mich nicht von ihnen trennen. Sie sind schon alt, die Umschläge zerfleddert, die Seiten gelb geworden. Aber gerade deswegen liebe ich sie heiß und innig.

Hier habe ich drei abgebildet:

Foto Bernadette Calonego

 

Rebecca von Daphne du Maurier muss ich sicher niemandem mehr vorstellen.

Aber Carmen Laforets Roman “Nada” ist vielleicht nicht mehr vielen bekannt. Dieses Buch habe ich von meiner Mutter entliehen und dann einfach behalten. Meine Ausgabe stammt aus dem Jahr 1959, aber der Roman wurde 2005 wieder neu aufgelegt – zu Recht. Die Geschichte der jungen Studentin Andrea, die zu Beginn der vierziger Jahre nach Barcelona kommt, hat mich als Mädchen völlig in Bann geschlagen.

Andrea kommt bei Verwandten unter, die sich gegenseitig anfeinden. Hier eine Einführung auf der Amzon-Webseite, die ich sehr zutreffend finde:

“In Barcelona erwartet die junge Studentin der zermürbende Alltag mit ihrer Familie. Eine bizarre Gemeinschaft, in der jeder des anderen Feind ist: Die senile Großmutter, die bigotte Tante Angustias, der zwischen Genie und Wahnsinn schwankende Onkel Ramón, der brutale Juan und seine dümmliche Frau Gloria. Andrea erlebt fasziniert und abgestoßen zugleich diese Welt der Hoffnungslosigkeit, Armut und gegenseitigen Zerstörung. Nach und nach entdeckt sie die Abgründe eines jeden Familienmitglieds.”
Andrea, das muss ich hinzufügen, gelingt es aber, sich über die misslichen Umstände zu erheben und ihre innere Stärke zu finden. Carmen Laforet hat das atmosphärisch packend und souverän geschrieben.

Ich weiß nicht, wie alt die Ausgabe von “Smara” ist, geschrieben von Michel Vieuchange, denn diese Angabe
fehlt im Buch. Es könnte leicht aus den dreissiger Jahren stammen. Hinten im Buch ist sogar eine Landkarte aus dünnem Papier eingeklebt! Es handelt sich um eine wahre Geschichte, das Buch besteht vornehmlich aus Tagebuchauszügen des jungen französischen Abenteurers.

Der Unionsverlag legte das Buch neu auf, wahrscheinlich im Jahr 2008. Hier der Werbetext:
“Smara – legendäre Wüstenstadt, der bloße Klang fasziniert den jungen Michel Vieuchange. 1930 bricht er auf, Smara zu suchen. Er ist sich der Gefahr bewusst: Für Fremde ist sie verboten, sein Leben liegt in der Hand seiner arabischen Führer, denen er reichlich Geld verspricht. Aber kann er ihnen trauen?
Mühsam kommen sie voran, Krankheiten schwächen ihn, doch gewissenhaft fotografiert, vermisst, notiert er alles. Je mehr Schwierigkeiten zu bewältigen sind, je quälender der Marsch wird, desto verbissener verfolgt er sein Ziel – koste es, was es wolle. Es sollte ihn sein Leben kosten.”

“Michel Vieuchange (1904-1930) war ein französischer Abenteurer und der erste Europäer, der die verbotene Stadt Smara in der Sahara bereiste. Teilweise als Berberfrau verkleidet oder von seinen Begleitern in Säcken versteckt, erreichte er sein Ziel. Stark geschwächt stirbt er kurz darauf an Bakterienruhr. Sein Bruder veröffentlichte seine Reisenotizen im Jahr 1932.”

Auf dem Umschlag meiner Ausgabe hat der Verlag einen Untertitel hinzugefügt, den ich amüsant finde und der heute nicht mehr möglich wäre: “Bei den unbezwungenen Stämmen Südmarokkos und des Rio de Oro.”

Ach, wie hat sich doch die Bücherwelt gewandelt…
2. Mai 2013

Ich war eigens in die Arktis gereist und später nochmals auf einem Eisbrecher der kanadischen Küstenwache durch die Nordwestpassage gefahren, immer in der Hoffnung, einen Eisbären zu sehen.

Ein Exemplar wanderte dann tatsächlich übers Eis. Ich sah den Eisbären als winziges gelbliches Pünktchen in all dem Weiß. Ein Fotograf der Nachrichtenagentur Canadian Press, der sich ebenfalls auf dem Schiff befand, bannte ihn aufs Bild – durch ein riesiges Teleobjektiv.

Meine Kamera konnte das nicht. Ich kehrte ohne Eisbären-Foto nach Hause zurück.

Meine Freunde in St.Lunaire-Griquet, einem Dorf im Norden Neufundlands, können darüber nur schmunzeln. In der Nähe ihrer Häuser spazieren immer wieder Eisbären vorbei.

Vor wenigen Tagen tummelten sich sogar zwei weiße Riesen zwischen den Gebäuden, sodass die Bewohner tolle Fotos machen konnten – ohne Teleobjektiv.

Zum Trost für meine Frustration liehen sie mir diese Bilder aus.

Foto Dark Tickle Company

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Eisbär – kein Hund! (Foto Dark Tickle Company)

Foto Tammy Pilgrim

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto Tammy Pilgrim

 

Foto Tammy Pilgrim

 

Foto Tammy Pilgrim

 

 

29. März 2013

Gartenzwerg oder Nationalsymbol? Kanada dürfte das einzige Land sein, in dem die Bürger Konterfeis ihrer Polizei als Dekoration in den Garten stellen.

Hier ein prächtiges Exemplar der Royal Canadian Mounted Police (Königlichen Kanadischen Berittenen Polizei – kurz RCMP ) in einem Garten in Gibsons, British Columbia. Um Missverständnissen vorzubeugen: Die Frau daneben ist lebendig.

 

Und weil bald Ostern ist, hier noch ein Bild aus der Schweiz: Osterdekoration in Beckenried/Kanton Nidwalden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7. März 2013

 

So verändern sich die Strände am Pazifik nördlich von Vancouver:

 

So sieht ein altes herkömmliches Strandhaus aus. (Foto Bernadette Calonego)

 

Solche Paläste bauen immer mehr reiche Leute am Strand. (Foto Bernadette Calonego)

Der einzige Trost: In der kanadischen Provinz British Columbia gehört der Strand der Öffentlichkeit. Die Normalsterblichen dürfen also direkt vor den Palästen vorbei laufen oder im Sand davor sitzen.

 

 

 

28. Februar 2013

 

Mein Leser Heiner Gysel schrieb mir aus der Schweiz:

“Es ist schon eine Weile her, seit ich das Buch „Oh wie schön ist Kanada!“
gelesen habe. Ich habe versucht, jeweils auf der Karte oder auf Google Earth
die Orte zu finden, wo sich die Geschichten abspielen. Diesen Teil mit der
langen Strasse auf Eis musste ich zweimal lesen, so unglaublich hast du das
beschrieben.
Das ist mir oft gelungen und hat viel zum Verständnis der
örtlichen Gegebenheiten beigetragen. Sehr oft war aber meine Fantasie
gefordert, da ich mir ein so grosses Land mit diesen Distanzen einfach nicht
richtig vorstellen kann.
Manchmal hat mich die Beschreibung der kanadischen
Männer fast etwas ( na sagen wir ) stutzig gemacht. Das müssen ja Supertypen
sein. Doch die Beschreibung der Landschaften, das liegt dir so
wunderbar, dass der Leser gleich abreisen möchte.
Fazit: ich habe das Buch verschlungen und wäre am liebsten gleich abgereist.
Bitte schreib mir doch, wenn du eine Reise in Kanada machst, so kann ich
dieses Land auf virtuellem Weg kennenlernen.”

 

 

 

23. Februar 2013

Bären sind immer ein Thema hier in Kanada. In diesen Tagen auch in der Schweiz.

Ein eingewanderter Braunbär hat Aufregung und eine Kontroverse ausgelöst. Deshalb wollte eine Schweizer Zeitung wissen: Wie ist denn der Umgang mit Bären in Kanada?

Die meisten Europäer denken, die Kanadier sind viel gelassener, was das Leben mit Bären betrifft. Das ist richtig, aber nur teilweise. Die meisten Kanadier leben in Städten und haben noch nie einen Bären gesehen.

Aber wo ich wohne, in einer eher ländlichen Gegend ausserhalb von Vancouver, sind Begegnungen mit Bären natürlich häufig.

 

 

Schwarzbär in einem Garten in unserem Dorf (Bild Susanne Keller)

In meinem Garten habe ich schon öfters Schwarzbären angetroffen. Ein Bär spazierte an meiner Balkontüre vorbei, als ich am Esszimmertisch sass. Meine Katze verschwand unter dem Polstersessel. Als ich die Balkontür öffnete und den Bären anschrie (er soll wissen, dass er sich hier nicht aufhalten soll), drehte er kurz den Kopf und schlenderte dann gemächlich davon.

Ein andermal sass ich bei schönem Wetter im Garten und las ein Buch, als ich ein lautes Krachen im Gebüsch hörte. Ich packte meine Katze und rannte ins Haus. Vor dort aus sah ich einen riesigen Bären aus dem Gebüsch gucken. Er verschwand nach einer Weile. Von Nachbarn hörte ich, dass dieser Bär schon seit Jahren die Runde durchs Dorf macht und in der Nähe meines Hauses jedes Jahr einen Pflaumenbaum plündert.

Dann tauchte eines Tages ein jüngerer Bär auf, ein Teenager, der auch nach lautem Rufen nicht von meinem Grundstück verschwinden wollte. Er trollte sich erst nach einer geraumen Weile.

Am meisten beeindruckte mich aber eine Bärin mit zwei Jungen, die an einem Samstag um 11 Uhr morgens nur wenige Meter von mir entfernt die Strasse überquerte. Das machte mir wieder klar, dass ständig Bären in der Umgebung leben, wir sehen sie nur nicht immer.

Es ist aber noch nie etwas in unserer Gegend passiert, Menschen kamen noch nie zu Schaden. Nur einmal, als ein Bär in der Nähe des Einkaufszentrums und der Schule auftauchte, wurde er vom Wildhüter erschossen. Das löste einen Proteststurm in der Lokalzeitung aus.

Aber wie mein folgender Artikel zeigt: In Kanada werden viele Bären erschossen, die den Menschen zu nahe kommen.

 

Hier kann man den Artikel lesen, wann man die Zeile anklickt.

 

 

Grizzlybären in British Columbia (Foto David Norman)

 

 

12. Februar 2013

Ich lerne wieder jede Menge ausgewanderte Schweizerinnen und Schweizer in Kanada kennen!

Grund ist ein Projekt des Schweizer Konsulats in Vancouver. Diese Schweizer sind tatsächlich schon seit 100 Jahren in Vancouver! Die konnten gar nicht schnell genug nach Kanada kommen, um die abtrünnigen Landsleute zu betreuen. Die Schweizer dürfen ja auch Doppelbürger sein und immer noch in Schweizer Angelegenheiten ihre Stimme abgeben.

Auf alle Fälle kontaktierte mich Konsul Urs Strausak und lud mich ein, einen Blog über Schweizer im Westen Kanadas zu schreiben. Einen amüsanten, unterhaltsamen Blog, um genauer zu sein. Und alles auf englisch!

Jetzt habe ich einen offiziellen Grund, alle möglichen Leute in British Columbia, Alberta und im Yukon, die mich interessieren, anzurufen und ihnen Worte zu entlocken, die sie dann im Blog wieder sehen können.

Und ich kann Kanadier(innen), die es in die Schweiz verschlagen hat, fragen, was sie denn so von ihrem Gastland halten. Cool!

 

Hier der Link zum Blog “Bernadette`s Take”. Klicken Sie hier.

 

 

19. Januar 2013

Zurück in Vancouver!

Wenn ich von der Ostküste Kanadas über den gesamten Kontinent nach Vancouver an der Pazifikküste fliege, dann überquere ich nicht nur sechs Zeitzonen.
Ich komme auch in eine ganz andere Klimazone. Vom tiefsten Winter mit 30 Grad unter Null in Neufundland in eine schneelose, milde, üppige Landschaft.

Was brauche ich nach Mexiko, Hawaii oder Kuba zu reisen wie viele Kanadier im Winter? Vancouver und die Sunshine Coast fühlen sich für mich wie ein exotisches Paradies an!

Hier Kontraste, die ich mit der Kamera eingefangen habe.

Aussicht von meinem Fenster in Neufundland

 

 

Aussicht von meinem Fenster in Vancouver einige Tage später…

 

 

 

 

 

 

 

 

Straßenszene in Vancouver im Januar

 

 

 

 

 

 

 

 

Straßenszene in einem Dorf im Norden Neufundlands im Januar

 

27. Dezember 2012

Weihnachten verbringe ich bei der Familie meines Partners in Neufundland. Da wird zwölf Tage lang gefeiert und der Weihnachtsbaum gleich hinter dem Haus gefällt. Man besucht alle Nachbarn (die meisten sind Familienmitglieder) und Freunde ringsherum und lässt sich mästen wie eine Weihnachtsgans.

Auf seinem Wagen (sorry, Schlitten) rief Santa Claus: “Wer will noch umarmt werden?”, und da konnte ich einfach nicht Nein sagen. Wer sagt denn, dass Santa nur für die Kleinen da ist…

Keine Wachskerzen für kanadische Tannenbäume!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vielleicht müsste man ein paar Karibus vor Santas Schlitten spannen.. (Fotos Calonego)

 

Eine weihnachtliche Zuschrift aus Deutschland:

Sehr geehrte Frau Calonego,

als ich vorhin in unserer kleinen Bücherstube im Ort war ist mir das Buch von Ihnen “Oh, wie schön ist Kanada!” sofort aufgefallen und ich habe keine Sekunde gezögert es zu kaufen.
Ich war im Sommer mit meinem Mann und meine Kindern für drei Wochen mit dem Camper unterwegs, Ausgangspunkt war Vancouver.
Es war so traumhaft, dass wir für nächstes Jahr gleich wieder gebucht haben.
Ich freue mich schon auf Ihr Buch, denn ich fand die Kanadier einfach super.
Wahrscheinlich kann ich nur im Ansatz verstehen, wie es ist im Land zu leben aber schon jetzt kann ich es kaum erwarten, bis es wieder August wird.
Ich wünsche Ihnen noch viele Einfälle für Bücher in diese Richtung.
Ebenso wünsche ich Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes neues Jahr.

Liebe Grüße nach Kanada
aus Deutschland vom schönen Bodensee
sendet Ihnen
Susanne Weckerle

 

 

3. Dezember 2012

Der Winter ist hier! Die Teiche sind zugefroren.
Und wie es sich für richtige Kanadier gehört, werden gleich die Schlittschuhe angeschnallt!

Früh übt sich …

 

 

Ein Mann aus der Eishockey-Nation.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

30. November 2012

Es gibt auch einen ganz “normalen” Abenteuer-Tourismus in Kanada, nicht nur Wildnis, Natur und unerwartete Tierbegegnungen. Abenteuer wie Zip Lining zum Beispiel, oder auf gut deutsch Seilrutschen.

Ich habe es zum ersten Mal gewagt, und es hat sich hundertprozentig gelohnt. Die Drahtseile spannten sich über eine Schlucht mit einem Wasserfall, und es gab sieben Plattformen, von denen aus man in den gähnenden Abgrund rannte.

Eine andere Teilnehmerin ließ akrobatisch den Kopf nach unten hängen, die Füße nach oben gestreckt. So waghalsig war ich nicht, und ich ließ auch nie meine Arme frei, obwohl man das ohne weiteres hätte tun können.

Aber es hat trotzdem Spaß gemacht. Unser Guide war übrigens ein Deutscher, der in Kanada hängengeblieben ist (keine Anspielung auf das Seil!) und seine Sache sehr gut machte. Ich fühlte mich in guten Händen, auch wenn ich hoch oben am Draht baumelte, unter mir nichts als Luft.

 

1. November 2012

 

Road Trips in Kanada – es gibt nichts Besseres! Und abenteuerlich ist es meistens auch, vor allem wenn die Straße nur aus Erde besteht und durch die Wildnis führt. Wir fuhren auf einer neugebauten Straße durch Labrador: 410 Kilometer lang und kein einziges Haus und natürlich auch keine Tankstelle! Wir schafften die Strecke in fünf Stunden.

Nur mit Glück sind wir wegen eines Radschadens nicht mitten im Nirgendwo gestrandet. Leider sahen wir keine Bären, nur Eichhörnchen, einen Zobel und Vögel. Dazu hörten wir Musik aus Labrador, über einen Großvater, der sich im Winter nicht wusch, in seinen Kleidern zu Bett ging und fand, zuviel Seife mache nur krank. So mussten wir nicht das bedrohliche Knirschen des Radlagers hören…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Oktober 2012

 

Als Schweizerin bin ich an Ordnung, Sauberkeit und renovierte alte Häuser gewöhnt. In Kanada dagegen geht man mit Zerfall und Vergänglichkeit entspannter um. Das sieht man auch an vielen Friedhöfen, die irgendwo in der Landschaft vor sich hindämmern, umgeben und umwuchert von viel Natur. Sie sind geheimnisvoll und wollen auf sachte, sorgfältige Weise entdeckt werden.

Dass sich kein Gärtner um Blumenbeete kümmert und die Grabsteine manchmal schräg in der Gegend stehen, tut in meinen Augen diesen Gräbern keinen Abbruch – im Gegenteil. Durch ihre Unvollkommenheit besitzen sie eine eigentümliche Schönheit und Ausstrahlung.

Manchenorts in Kanada werden auch ganze Dörfer einfach ihrem Schicksal überlassen, zum Beispiel an Orten, an denen Bergwerke geschlossen werden oder wo die Regierung einst die Bewohner umsiedelte. In Geisterstädten herrscht eine eigentümlich faszinierende Atmosphäre.

Ich finde solche verlassenen Orte fesselnd, für mich weht dort der Hauch der Vergangenheit stärker als in sterilen, zu Tode renovierten Gemäuern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine 82jährige Leserin schrieb mir, noch bevor sie mein Buch “Oh, wie schön ist Kanada!” fertig gelesen hatte. Und dann schrieb sie mir nochmals. Es ist schön, wenn Ereignisse in meinem Buch Erinnerungen in anderen Menschen wecken.

Liebe Bernadette !!!

Wir hatten Besuch aus Deutschland und als Geschenk bekam ich : “Oh wie schoen ist Kanada !! “
Ich musste Ihnen ( dir ) gleich schreiben, trotzdem ich erst in der Mitte vom Buch bin. Wie viele Erinnerungen werden wach. Auch mein Mann, der alte Seebaer, wurde auf der Faehre nach Charlotte Islands seekrank. Hast du auch die Geschichte von der Goldenen Spruce gehoert ????
Ich kann gar nicht sagen, wie herrlich dieses Buch ist, wie viele Erinnerungen kommen da. Neufundland. Ja, das sind wirklich die freundlichsten Menschen der Welt ! Was koennte ich dir da alles erzaehlen von unseren Erlebnissen. (…) In Rocky Harbour waren wir das erstemal im B&B. Einfach herrlich. Ein Moose ist uns direkt vors Auto gelaufen.
Na, und dann den Mut, den Dempster Highway im Winter zu fahren. Mensch Maedchen !!!!!!!! Wir standen unter dem Schild, gleich am Anfang, fuhren ein Stueckchen und dann kamen Warnungen, dass die Bruecken noch nicht offen waren. War vielleicht ganz gut . Prima finde ich auch den Ausdruck, dass es bei Dawson City so aussah, als wenn die Erde durch den Wolf gedreht wurde. Ich hatte nach Worten dafuer gesucht, aber darauf bin ich nicht gekommen. Und wie du die Canadier durchschaut hast. Grossartig und es stimmt.

Wir leben seid 1954 in Canada und haben das Land von Ost nach West durchreist. Wir wohnen an der Georgian Bay, und unsere Gaeste waren begeistert von unserer neuen Heimat. Ich freue mich schon morgen weiterzulesen.
Ganz liebe Gruesse von Helga aus Canada !

 

 

28. August 2012

 

Die frühe kanadische Geschichte fasziniert mich, vor allem was vor Ankunft des französischen Entdeckers Jacques Cartier – er landete im Jahr 1534 an der Küste von Neufundland – passiert ist.

Wir wissen heute, dass Wikinger rund 500 Jahre vor Kolumbus Fuß auf den nordamerikanischen Kontinent setzten und kurzzeitig dort siedelten. In L`Anse aux Meadows an der Nordspitze von Neufundland kann man den Ort sehen, wo einst ihre Sodhäuser standen. Der norwegische Entdecker Helge Ingstad und seine Frau Anne Stine, eine Archäologin, fanden ihn mit Hilfe von Einheimischen und gruben dort die Fundamente aus.

 

 

Nachbildung der Wikinger-Siedlung in L`Anse aux Meadows

 

 

 

 

 

 

 

Ich reiste auch nach Labrador, um den ältesten uns bekannten Grabhügel in Nordamerika aufzusuchen. Er befindet sich in der Nähe des Dorfes L`Anse Amour und birgt das Skelett eines Kindes, das mit viel Aufwand vor rund 7000-8000 Jahren bestattet wurde.

 

 

 

 

 

 

Als ich von einem kanadischen Hobby-Archäologen namens Robert Burcher hörte, der mysteriöse Inschriften auf alten Steinen zu entziffern sucht, begleitete ich ihn vor einigen Wochen auf einer seiner Expeditionen.

Es wurde ein aufregender Streifzug, ganz nach meinem Geschmack. Glücklicherweise sind diese Steine nicht leicht aufzufinden, so sind sie vor Vandalen geschützt.

Noch können viele der alten Inschriften nicht entziffert werden, aber vielleicht geben sie eines Tages ihr Geheimnis preis…

 

 

 

 

 

 

27. Juli 2012

Heute bin ich zu einer Hochzeit eingeladen! Es ist meine erste kanadische Hochzeit als Gast.

Letzte Woche begegnete ich einem anderen Hochzeitspaar auf der ostkanadischen Insel Fogo Island. Brautpaar und Gäste fuhren mit Quads (geländegängigen offenen Fahrzeugen) der Straße entlang, während die Bewohner der Dorfes Joe Batt`s Arm die Parade mit Salutschüssen aus ihren Gewehren ehrten.

Später erwischte ich das glückliche Paar zufällig beim Fototermin vor einer Fischerhütte, die Braut balancierte barfuss auf den rohen Holzplanken. Ein rührendes Bild!

In Kanada heiraten indes immer weniger junge Leute. Stattdessen leben sie einfach zusammen. Common-law nennt man diesen rechtlichen Status, der vor dem Gesetz aber sehr eheähnlich behandelt wird.

Bei der Volksbefragung im Jahr 2006 (neuere Zahlen kommen erst in diesem Herbst heraus) waren 69 Prozent aller zusammenlebenden Paare verheiratet, fünf Jahre zuvor waren es noch 71 Prozent und vor zwanzig Jahren 80 Prozent gewesen. Während derselben Zeitphase 2001 – 2006 stieg der Anteil der Common-law-Paare von 14 auf 16 Prozent. Vor zwanzig Jahren gab es nur sieben Prozent Common-law-Paare unter allen Familien.

Vielleicht hält die Angst vor einer Scheidung die Kanadierinnen und Kanadier vor dem offiziellen Ja-Wort ab: Derzeit wird damit gerechnet, dass 37,7 Prozent aller kanadischen Ehen vor dem 30. Ehejahr in einer Scheidung enden werden.

Dem Paar auf dem Bild wünsche ich jedoch von Herzen ein “happily ever after”!

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Noch etwas: Meine Bücher werden sogar in Nepal gelesen! Von einem Deutschen, der dort mit seiner einheimischen Frau lebt, erhielt ich diese E-Mail:

Hallo Bernadette

Ihr Buch “Unter dunklen Wassern” hat mich sehr beeindruckt. Neben der guten story, hat mir vor allem die detaillierte Beschreibung von Canada gefallen. Das lokale Home Ministry sollte Ihnen sehr dankbar sein fuer die verlockende Beschreibung der moeglichen Erlebnisse dort. Obwohl ich schon in Canada war, hat dieses Buch den Wunsch wieder erweckt, noch einmal eine laengere Reise dorthin zu unternehmen.
Wir leben in Nepal, haben dort die Olivenkultur eingefuehrt, und zuechten Alpacas. Beides kannte Nepal bisher nicht. Nach fast 20 Jahren Bombay, sind wir hier haengen geblieben. Hauptgrund war wohl der, dass meine Frau aus Nepal kommt.

Nachdem ich Ihr Buch gelesen hatte, konnte ich einfach nicht anders als Ihnen zu schreiben. Die Art wie Sie die kanadischen Details beschreiben ist so interessant, dass man sich am liebsten gleich ins Flugzeug setzen moechte um das selbst zu erfahren.

Ich werde sofort Ihre anderen Buecher bei Amazon bestellen.

Gruesse
Hartmut Bauder”

 

4. Juli 2012

 

Hunderte von Buckelwalen jagen derzeit Fischschwärme an der Nordküste der Insel Neufundland. Was für ein Spektakel! Sie schlagen mit ihren Seitenflossen auf die Wasseroberfläche, um den Capelin vor sich herzutreiben. In der ganzen Bucht kann man das Knallen hören!

Ich hatte die Gelegenheit, im Motorboot eines Fischers ganz nahe an die Wale heranzukommen – das heißt, so nahe, wie man es als Tierfreundin verantworten kann. Die Vorstellung, dass so ein Wal ein kleines Boot mit einem Schlag der Schwanzflosse zum Kentern bringen könnte, ist ganz schön respekteinflößend. Aber man sagte mir, das sei noch nie in dieser Gegend passiert.

Wie konnte man diese friedlichen Tiere nur während Jahrhunderten schonunglos jagen, bis sie fast ausgemerzt waren! Ein fürchterlicher Gedanke. Aber dass ich nun das Glück hatte, sie so nahe zu beobachten und ihr lautes Schnaufen zu hören, ist tröstlich. Ein Ozean mit diesen riesigen Bewohnern stimmt immer noch hoffnungsvoll. Diese Erfahrung hat mich zutiefst bewegt.

 

 

 

 

 

Über diese Zuschrift habe ich mich sehr gefreut. Viel Spaß in Kanada, Jan Meschede!

 

liebe frau calonego,
auf diesem wege möchte ich ihnen zu dem sehr schönen und gelungenen buch “oh,wie schön ist kanada” gratulieren.freunde haben es mir an meinem letzten abend in deutschland geschenkt bevor ich in “mein” abenteuer canada aufgebrochen bin.ich habe es mit gebanntem interesse förmlich verschlungen :-)schade nur das es soooo kurz ist.kommt noch ein zweiter teil???

ich starte mein jahr work+travel in nova scotia.bin gespannt und freue mich auf eine tolle zeit und hoffe das ich es irgendwie schaffe ganz hier zu bleiben….habe mich in land und leute verliebt obwohl ich noch längere zeit brauchen werde meine deutschen”tugenden” abzulegen bzw auf canadisches niveau runterzuschrauben….das haben sie ja auch in ihrem buch sehr amüsant beschrieben(party-einladung!!).in diesem sinne weiter so tolle bücher schreiben und alles gute………

Jan Meschede
z.Zt Port Hawkesbury,NS

 

 

20. Juni 2012

 

Willow vor ihrer 500-km-Fahrt zum Tierarzt

Für uns Europäer sind die weiten unbewohnten Landstriche in Kanada ein Traum. Kilometer um Kilometer kein Haus, kein Auto, keine Menschen – nur Natur.

Aber man darf nicht vergessen, dass man einen Preis zahlt, wenn man so abgelegen wohnt. Das wurde mir vergangene Woche bewusst, als ich zwei Kätzchen von Bekannten aus einem kleinen isolierten Dorf zum nächsten Tierarzt fuhr. Seine Praxis ist 500 Kilometer entfernt – das sind sechs Autostunden (bei gutem Wetter)!

Es war ein heißer Tag (warum muss es immer dann ausgerechnet heiß sein, wenn man stundenlang Auto fahren muss?) und kein Schatten zum Anhalten der Straße entlang. (Im vergangenen Winter machte ich die Strecke mit einer Katze bei Schneefall und 120-km/h-Wind! Es wurde eine Horrorfahrt.)

Die Kätzchen miauten die gesamte Strecke ohne Unterlass in ihren Käfigen. Ich fragte den Tierarzt, ob er nicht vielleicht zweimal jährlich in die entlegenen Dörfer fahren würde, um Katzen zu kastrieren. Er lehnte kategorisch ab. “Too busy”, sagte er.

Nach der Operation ging es wieder 500 Kilometer zurück. Ein Trost: Die Kätzchen sind wohlauf.

 

Hier noch ein aktuelles Interview über das Buch “Oh, wie schön ist Kanada!” mit dem DKG-Journal (anklicken).

Mit freundlicher Genehmigung des DKG-Journals

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8. Juni 2012

Ich habe die Seite “Biografie” mit einem Frage-Antwort-Teil ergänzt, denn häufig werden mir bestimmte Fragen gestellt, und ich dachte, es sei sinnvoll, einige von ihnen gleich dort zu beantworten.

Es ist spannend, welche Fragen mir zugesandt werden. Gerade fragte mich eine Theologin aus der Schweiz, wie die Inuit – so werden die Eskimos in Kanada genannt – das Wort “Sünde” in ihrer neuen Bibel übersetzten und ob sie überhaupt das Konzept Sünde kennten. Ich fragte einen Inuit-Übersetzer und siehe da, die Inuit haben tatsächlich ein Wort für Sünde, aber das Konzept “Erlösung” ist ihnen fremd, deshalb wird es in ihrer Sprache Inuktituk mit “Rettung aus einer Gefahr” umschrieben.

Eine zehnjährige Schülerin machte ein Interview mit mir. Hier ihre Fragen:

 

1. Was sind die Vorteiles Ihres Berufs?
2. Welches sind die Nachteile?
3. Warum sollte man Schriftstellerin werden?
4. Was ist leichter zu schreiben – Science Fiction, Historische Romane, Biografien, Sachbücher, Krimis usw.?
5. Welche Persönlichkeit eignet sich gut für eine Autorin?
6. Welche Talente sollte man haben?
7. Ist es leichter, Geschichten zu erfinden oder wahre Geschichten zu schreiben?
8. Wie lange geht es, bis ein Buch veröffentlicht ist?
9. Ist es schwierig, langweilig, lustig oder leicht, ein Thema für ein Buch zu finden?
10. Wer entwirft den Buchumschlag und wie macht man das?

Diese Fragen haben mich ganz schön ins Schwitzen gebracht!

 

Da am 19. Juni mein erstes Buch “Nutze deine Feinde” unter dem Titel “The Zurich Conspiracy” auf Englisch herauskommt, habe ich bei den Fotos eine neue Sektion mit Fotos von Zürich hingestellt. Auf vielen Bildern sieht man Orte, Plätze und Gebäude, die im Buch vorkommen. Zürich ist ein absolut toller Schauplatz für einen Thriller!

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier noch eine Zuschrift eines Lesers, die mich freut:

Hallo Frau Calonego,

ich lebe seid fast 4 Jahren in der Naehe von Calgary. Ein Freund hat mir vor ein paar Tagen Ihr Buch “Oh wie schoen ist Canada” geschickt. Ich habe es innerhalb von ein paar Tagen gelesen und wollte Ihnen sagen, dass ich mich koestlich amuesiert habe.
75% der Erlebnisse habe ich so aehnlich auch erlebt und Sie haben es sehr anschaulich und zutreffend geschildert.
Danke

Sonnige Gruesse aus Alberta

Ralf

 

 

22. Mai 2012

Gerade ist eine interessante Anthologie unter dem Titel “Globale Heimat.ch” erschienen, zu der ich eine Erzählung beisteuerte: “Auf den Bergen schaukelt es nicht” .

In einem Neufundländer Fischerdorf wird eine Schweizerin, die ein lediger Fischer in seinem Haus beherbergt, mit misstrauischen Augen beobachtet.

 

Globale Heimat.ch

384 Seiten,
Broschur
Fr. 34.00, Euro: 25.00
ISBN: 978-3-85990-172-8

 

Der Sammelband enthält Essays, Kurzgeschichten, Gedichte, Briefe, Slam Poems, Drehbuchauszüge usw. von Melinda Nadj Abonji, Arnaldo Alberti, Gabrielle Alioth, Sabina Altermatt, Donata Berra, Irena Brežná, Bernadette Calonego, Arno Camenisch, Monica Cantieni, Alex Capus, Martin R. Dean Fabian Eric, Catalin Dorian Florescu, Dante Andrea Franzetti, Simon Froehling, Daniel Goetsch, Michael Guggenheimer, Christian Haller, Lukas Hartmann, Franz Hohler, Petra Ivanov, Zoë Jenny, Ben Kron, Rolf Lappert, Massimo Lardi, Charles Lewinsky, Sunil Mann, Donal McLaughlin, Urs Mannhart, Eric Masserey, Roland Merk, Klaus Merz, Francesco Micieli, Jürgen Möller, Milena Moser, Adolf Muschg, Bessa Myftiu, Alberto Nessi, Paul Nizon, Claudia Quadri, Ilma Rakusa, Dragica Rajˇci´c, Sylviane Roche, Rafik Ben Salah, Samir, Hansjörg Schertenleib, Birgit Schreyer Duarte, Jürg Schubiger, Ruth Schweikert, Christoph Simon, Esther Spinner, Verena Stefan, Franco Supino, Vincenzo Todisco, Raphael Urweider, Sabine Wen-Ching Wang, Christina Viragh, Urs Widmer und Kilian Ziegler.

 

Viel Vergnügen beim Lesen!

 

16. Mai 2012

Zurück von meiner Reise in die Schweiz und nach Deutschland!

Soviele Begegnungen und Eindrücke – unglaublich, die Liebenswürdigkeit und Gastfreundschaft von Menschen, die mir seit vielen, vielen Jahren die Treue halten. Hier ein großes Dankeschön an meine Freundin Irene Zortea, die mir ihre tolle Wohnung während meines Aufenthalts überließ. Und Christa Zimmermann, die viele lange Stunden auf dem Flughafen Kloten wartete, weil ich meinen Anschlussflug in London verpasste.

In Zürich, dieser wunderschönen, pulsierenden, mediterranen Schweizer Stadt, wandelte ich auf den Spuren meines Krimis “Nutze deine Feinde”, der im Juni in der englischen Version “The Zurich Conspiracy” veröffentlicht wird (ich wandelte aber auch im Kreuzgang des Großmünsters, durch den mich meine Freundin Gisela Dalvit fachkundig führte). Auf der Foto die Türme des Großünsters im Hintergrund, sie kommen auch im Buch vor.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich traf viele Freundinnen und Freunde, die mir trotz der Distanz zu Kanada nah am Herzen geblieben sind. Etwa Brigitta und Fabian, die früher auch in Kanada lebten und nach einigen Jahren wieder in die Schweiz zurückgekehrt sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

Und ich besuchte das Dorf Buochs am Vierwaldstättersee, wo ich aufwuchs, und das sich zwar verändert hat, aber immer noch viele schöne und wehmütige Erinnerungen birgt. Schwimmen im See, Bergwanderungen, viel Natur, helfen auf dem Bauernhof des Nachbarn, Maikäfer sammeln, die Prozession zur Waldkapelle, Schlittenfahrten mit der Taschenlampe an Winterabenden, Tanzen in der Dorf-Discothek, barfuß im Sommerregen, “Kulturfilme” im Kino, internationales Trachtenfest, Fahrten mit dem Dampfer über den See, Völkerball auf dem Schulhausplatz, strenge Nonnen als Lehrerinnen, Älplerchilbi und am Nationalfeiertag Feuer auf den umliegenden Bergen usw usw.

 

 

 

8. April 2012

Das ist mein Lieblingsplatz zum Lesen im Garten – unter einem Ahornbaum natürlich!

Mein Kater Sammy (rechts im Bild) leistet mir Gesellschaft, wenn er nicht gerade Mäuse jagt.

Ich wünsche Ihnen/euch allen schöne Ostern, Passover, Pasqua, Pacques … – und ein gutes Buch zum Lesen!

(Für mich sind es derzeit Kurzgeschichten der kanadischen Dichterin Alice Monro.)

 

P.S. Es ist eine ganz besondere Ehre, von einer Autorenkollegin ein Kompliment zu erhalten. Marion Feldhausen schreibt auch Krimis, und Sie können einen Blick auf ihre Webseite werfen: www.marionfeldhausen.de

Hier ihr Schreiben:

Liebe Bernadette Calonego,

wollte Ihnen zu Ihrem wunderbaren Krimi “Unter dunklen Wassern”, der viel mehr ist als ein solcher, gratulieren. Konnte ihn nicht aus der Hand legen, eine Seltenheit in all der Krimi- und Thrillerwüste unserer Tage. Freue mich darauf, Ihre anderen Bücher zu lesen. Ich bin wirklich begeistert.

Herzlich

Marion Feldhausen

 

 

3. April 2012

 

Ich warte immer mit Spannung auf den Umschlagentwurf eines neuen Buches. Wie wird der Graphiker/die Graphikerin den Inhalt in ein starkes und aussagekräftiges Bild umsetzen?

Was sehen die Leserinnen und Leser zuerst, wenn sie mein Buch vor sich haben?

Jetzt ist es wieder soweit mit der englischen Übersetzung meines ersten Thrillers “Nutze deine Feinde”. Das Buch erscheint im Juni im Verlag AmazonCrossing unter dem Titel “The Zurich Conspiracy”.

Der Umschlag gefällt mir sehr, ich muss der Person hinter diesem Werk ein Kompliment machen. Düster, geheimnisvoll, sinnlich. Wie gefällt er euch?

Es war auch eine Ehre (und ein Vergnügen), mit dem kanadischen Übersetzer Gerald Chapple zusammenzuarbeiten, der für seine Leistungen ausgezeichnet wurde.

Endlich werden nun meine kanadischen Freunde ein Buch von mir lesen können! Das ist aufregend.

 

 

 

3o. März 2012

Ich liebe die kanadische Fähren! Wer an der Westküste Kanadas lebt, kommt nicht ohne sie aus.

Auf der Fähre trifft man sicher Leute, die man kennt, und die Szenerie ist wunderschön. Der Blick aufs Wasser ist fast meditativ, und manchmal sieht man Wale oder Delfine springen. Wer eine Rundreise von Vancouver nach Vancouver Island machen will, kann vier Fähren benützen: von Horseshoe Bay an die Sunshine Coast, von dort nochmals eine Fähre, um nach Powell River zu gelangen, dann mit der dritten Fähre nach Comox auf Vancouver Island und von Nanaimo wieder nach Horseshoe Bay.

Billig sind diese Fähren nicht, wenn man mit dem Auto unterwegs ist. Aber sie geben einem das Gefühl, noch eine Reisende wie in Pioniertagen zu sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier die Zuschrift einer Leserin aus Berlin (vielen Dank, dass ich sie veröffentlichen darf):

Liebe Frau Calonego,

ich habe den Entschluss gefasst nach Kanada zu gehen. Ein Jahr Working Holidays. Von einer Freundin habe ich zum Geburtstag Ihr Buch “Oh, wie schön ist Kanada” bekommen. Ich bin noch nicht ganz durch. Ich liebe es! Ich freue mich jetzt umso mehr, dass Vancouver meine erste Station sein wird. Sie haben einen großartigen Schreibstil. Und ich lerne so viel über Kanada. Ich wohne seit 10 Jahren in Berlin und habe ein riesiges Bedürfnis nach Stille und Natur. Ich denke, nach einer kurzen Zeit in Vancouver werde ich mich in die Rocky Mountains zurückziehen. Da lese ich dann Ihre beiden Krimis.

Sie sind inspirierend!

Beste Grüße aus einem sonnigen Berlin.

Antje Reinecke

 

 

 

5. März 2012

Manchmal fragen mich Leute nach meinen Hobbys.

Deshalb verrate ich Ihnen jetzt etwas: Neben dem Bücher schreiben und dem Journalismus habe ich eine heimliche Leidenschaft. Sie nennt sich Glasfusion, eine uralte Technik, bei der Glasstücke bei hohen Temperaturen im Ofen zu Schalen, Schmuck oder Windlichtern zusammengeschmolzen werden.

Die Glasteile schneidet man selber aus (und endet manchmal ungewollt mit Scherben).

Ich finde das Material Glas wunderschön, stark und zerbrechlich und glatt und kantig zugleich, und die Effekte, die durch das Schmelzen entstehen, sind unvergleichlich.

Hier arbeite ich nicht mit dem Kopf, sondern mit den Händen und allen Sinnen, und ich schwelge in Farben und Formen. Das sind Momente des Versunkenseins, die glaub`ich jede/r zum Ausgleich braucht.

Ich hatte das Glück, bei der kanadischen Künstlerin Colette Samson die Grundlagen zu erlernen. Sie ist eine wunderbare Lehrerin.

Hier einige ihrer Werke: http://www.visual-voice.ca/fineart/colette%20bio.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch etwas: Kanada nimmt im Leben vieler meiner Leserinnen und Leser einen erstaunlich hohen (und emotionalen) Stellenwert ein. Vor allem freut mich, dass sich der Effekt so positiv auswirkt. Lesen Sie doch selber:

 

Liebe Frau Calonego!

Mein Name ist Jennifer und ich bin 18 Jahre alt. Vor knapp 2 Jahren habe ich einen Schüleraustausch in Kanada gemacht und bin seitdem schwer verliebt in dieses unglaublich schöne Land. Ich habe 7 Monate in New Brunswick, in einem kleinen Ort mit knapp 600 Einwohnern, gewohnt und bin dort zur High School gegangen.

Ich habe Ihr Buch “Oh wie schön ist Kanada” geschenkt bekommen und es innerhalb kürzester Zeit gelesen! Schon ab Seite 1 habe ich mich zurück erinnert gefühlt – ich bin auf einem Flughafen gelandet, der (mit Ihren Worten) den Namen Flughafen gar nicht verdient hat! :) Als ich Ihr Buch gelesen habe, hatte ich immer ein kleines Büchlein neben mir liegen, wo ich Notizen gemacht habe und alle Geschehnisse aufgeschrieben habe, die Sie beschrieben haben und auch ich genauso erlebt habe – es sind 2 ganze Seiten geworden :) Vielen Dank für dieses wundervolle Buch – es hat ganz tolle Erinnerungen in mir wachgerufen und mich unglaublich berührt!! :)

Liebe Grüße aus Wien

Jenny

 

15. Februar 2012

 

Während Europa von eisigen Temperaturen und unglaublichen Schneemassen heimgesucht wird, fühle ich mich hier an der Westküste Kanadas wie in einer warmen Enklave. Das bisschen Regen und bedeckter Himmel kann ich gut wegstecken, denn ich weiß, wie kalt es andernorts in Kanada ist. Aber die Leute hier sind ziemlich verwöhnt, und sie klagen über das “schlechte” Wetter, was ich nicht verstehen kann. Alles ist relativ. Hier ein Bild von der Sunshine Coast, einem Küstenabschnitt nördlich von Vancouver, die diesen Namen wirklich verdient. Die Bilder habe ich vor etwa einer Woche gemacht! Ich musste meinen Mantel aufknöpfen, so warm war es.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier noch die Zuschrift einer Leserin, die sich in der Caribou-Region in einen Kanadier verliebt und ihn geheiratet hat:

 

Liebe Frau Calonego,
herzliche Gratulation zu einem wahrlich gelungenem Werk! “Oh, wie schön ist Kanada” habe ich vor zwei Wochen von meiner Schwägerin bekommen und habe es innerhalb von wenigen Stunden verschlungen. Abgesehen davon dass der Anfang Ihres Buches mich unglaublich an meinen ersten Eindruck von Williams Lake und Umgebung zur Zeit der Stampede erinnert hat – schmunzel – hat mich Ihre treffende Beschreibung und feinfühlige Ausdrucksweise der kanadischen Lebenseinstellung schwer beeindruckt. (…)

Liebe Grüße (derzeit aus Salzburg)

von Steffi Krumsiek

Die Webseite der Ranch von Steffis Schwiegereltern

www.bigbearranch.com

 

22. Januar 2012

 

Ein Freund von mir sagte einmal, man könne sich an die schönste Aussicht gewöhnen, wenn man sie jeden Tag sehen könne. Diesen Blick auf die Innenstadt von Vancouver und den Meeresarm False Creek genieße ich jeweils von der Wohnung von Freunden vom 13. Stockwerk aus. Ist er nicht spektakulär?

Wenn ich von einer längeren Reise zurückkomme wie jetzt, wirkt die Aussicht noch atemberaubender. Deshalb ist es manchmal gut, dass man von Vancouver weggeht, und wenn man zurückkehrt, verliebt man sich wieder neu in diese wunderbare Stadt.

Selbst der heftige Regen und sturmartige Winde können mir derzeit nichts anhaben, ich bade in der feuchten Luft und trage stoisch heruntergebrochene Baumäste aus dem Garten. Nur die zwei Waschbären, die sich mir frech und unerschrocken nähern, halte ich mit einem Besen auf natürliche Distanz. Sie sollten nicht vergessen, dass sie zwar putzig, aber dennoch wilde Tiere sind, die ich ganz bestimmt nicht füttern werde wie vielleicht andere Leute in der Umgebung.

 

In der Zwischenzeit habe ich wieder ganz unterschiedliche Zuschriften von Leserinnen und Lesern meines Buches bekommen, in deren Aussagen (so hoffe ich) sich vielleicht der eine oder die andere wiedererkennt. Ganz herzlichen Dank an alle, die sich die Mühe machten, mir ihre Gedanken und Meinungen und Erfahrungen mitzuteilen! Das bedeutet mir sehr viel.

“Liebe Frau Calonego,

Oh, wie schön ist Kanada,das haben wir diesen Sommer auch erfahren dürfen, als wir unsere Tochter besuchten. Sie war für ein Jahr im Schüleraustausch in BC,Prince George.

Vor kurzer Zeit fiel mir Ihr Buch in die Finger, gekauft und an einem Stück verschlungen.

Auf diese Weise konnte ich alles noch einmal Revue passieren lassen.(…ganz grosses Fernweh) . Es ist eines der wenigen Bücher, wo ich richtig stinkig war als es zu Ende ging.

Super Buch, war mir eine grosse Freude es zu lesen.

Nun muss ich mir natürlich noch Ihre anderen Bücher besorgen und hoffe, dass ich diese genauso gierig verschlinge ….

Thomas Groth”

 

“Liebe Frau Calonego,
Sie haben Ihre Leser darum gebeten, zu erzählen, wie ihnen Ihr neues Buch gefallen hat.
Nun, ich habe das Buch “Oh, wie schön ist Kanada” (super Titel, nebenbei bemerkt) zu Weihnachten bekommen, und obwohl ich keine(!) wirkliche Leseratte bin, habe ich mich sehr darüber gefreut. Ich war nach dem Abitur im Jahr 2010 selber für ein halbes Jahr in Kanada, habe dort auf Farmen in Kamloops, am Shuswap Lake und in Saskatchewan gearbeitet und mir natürlich auch die Rockies angeschaut. Seither lässt mich die Faszination dieses Landes nicht mehr los, weshalb ich auch Ihr Buch mit großer Begeisterung gelesen habe.
Mir haben Ihre Beschreibungen der verschiedenen Charaktere sehr gut gefallen und ich habe sicher einige der verschiedenen Eigenschaften wiedererkannt. Sogar auch bei mir selbst, was erklären könnte, weshalb ich in dem Land so gut zurecht gekommen bin und mich gleich Zuhause gefühlt habe.
Wie viele andere Ihrer Leser sicherlich auch, habe ich – auch oder erst recht nach diesem Buch – den Traum, einmal für längere Zeit, vielleicht sogar für immer in diesem Land zu wohnen. Durch Ihr Buch weiß ich nun noch ein wenig mehr über das, was dort auch mich zu kommmen könnte.
Ich habe mir daraufhin einmal wieder die ganzen Bilder von dieser tollen Zeit angeschaut und einmal mehr gedacht: “Oh, wie schön ist Kanada!”
Viele Grüße aus Deutschland,
Freda”

 

“Meine Freundin und ich waren beide im Sept/Okt 2011 das erste Mal in Kanada. Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht an dieses wunderbare Land denken.
Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen. Ihres ist das erste seit langer Zeit und ich habe es regelrecht verschlungen. Danke dass Sie mich auf Ihre Reise mitgenommen haben. Ich befand mich mit jeder Zeile gedanklich in Kanada und so weit weg von Deutschland. Danke für dieses Erlebnis.”

Gabriela Waidhas, Nürnberg

 

 

2. Januar 2012

Weihnachten ist vorbei, der Jahreswechsel geschafft, der Alltag ist wieder eingekehrt – nur nicht im Norden Neufundlands. Hier wird Weihnachten zwölf Tage lang gefeiert, und die Mummers – auch Jannies genannt – treiben bis zum 3. Januar ihr Unwesen. Leute verkleiden sich, sie ziehen alte Kissenbezüge über das Gesicht, mit zwei Löchern drin für die Augen, oder verstecken sich hinter einer Maske. Sie wandern in Gruppen von Haus zu Haus, poltern an die Tür und fragen: “Lasst ihr die Jannies herein?” Man bewirtet sie mit Alkohol (die Kinder mit Sirup), manchmal führen sie Instrumente bei sich, meistens eine Handorgel oder Mundharmonika. Sie tanzen einen Jig, und die Gastgeber müssen raten, wer sich unter der Verkleidung verbirgt.

Mummering ist ein alter Brauch, wahrscheinlich geht er auf die irischen oder englischen Siedler zurück. Mummers müssen trinkfest sein, denn nach 26 Häusern oder so ist der Alkoholpegel ziemlich hoch, wie man sich denken kann.

Hier Fotos, die ich von großen und kleinen Mummers machte. Schön, dass es noch solche Bräuche in kleinen Dörfern gibt, wo man ohne Bedenken verkleidete Gestalten ins Haus lassen kann.

 

 

 

 

30. Dezember 2011

 

Ich erhielt diese Zeilen von einer erstaunlichen jungen Frau aus Deutschland. Erst fünfzehn Jahre alt und was für eine Stilsicherheit. Chapeau! Sie hat mir grünes Licht gegeben, ihre Gedanken mit Ihnen zu teilen.

 

Vor kurzem habe ich Ihr Buch “Oh, wie schön ist Kanada!” gelesen und ich bin wirklich beeindruckt. Es ist einfach klasse geschrieben und ermöglicht jedem Kanada- Fanatiker, genau wie mir, sich mit Land und Leuten noch mehr zu identifizieren. Ich lese sehr viel Literatur über Kanada und bin von daher schon ganz gut informiert und dennoch hat Ihr Buch noch so einige Wissenslücken geschlossen, viel Neues und Erstaunliches für mich offenbart. Ich möchte Ihnen dafür danken, dass Sie mich dem Land noch ein Stück näher gebracht haben. Auch, dass Sie mir als Leser ein tiefgründigeres Bild von der Einzigartigkeit und Vielfalt Kanadas ermöglicht haben.

Ich bin zwar erst 15 Jahre alt und war noch nie in Kanada, dennoch weiß ich, dass ich, sobald sich die Möglichkeit ergibt, nach Kanada auswandern werde. Ich sehe Ihr Buch als eine Bereicherung und bin froh es gelesen zu haben, denn es bestärkt mich noch mehr in meinem Entschluss, in dieses wunderbare Land auszuwandern und ich denke, mit Ihrem lustigen und überzeugendem Schreibstil, haben Sie noch viele andere Leser dazu angeregt. Denn eins ist glaube ich sicher, es gibt immer etwas Neues in diesem Land zu entdecken.
Vielen Dank nochmal, dass ich Ihre Erfahrungen teilen durfte. Und weiterhin viel Erfolg!
Liebe Grüße aus Deutschland

Theresa Wulf

 

Und hier noch eine mutige Einwanderin, die sich den Traum einer Guest Ranch in der kanadischen Provinz British Columbia erfüllt hat und mir erlaubt, diese Zeilen zu veröffentlichen:

 

Seit zwei Stunden klebe ich in Deinem neuen Buch fest, ich nicke, lache, schmunzle vor mich hin, und ich bin dankbar dass ich in diesem Klischee leben darf – weil es das schönste Klischee der Welt ist! Und Du hast es geschafft, es genauso einzufangen, wie es sich anfühlt. Einfach wunderbar! Ich lebe und arbeite hier auf Crystal Waters, seit mittlerweile zwei Jahren. Mein Geschäftspartner und ich besitzen gemeinsam die Ranch und betreiben sie als Guest Ranch, hier oben im Cariboo, God’s Country, oder dem schönsten Platz der Welt 😉 Wir haben 27 Pferde, 2 Hunde, 2 Katzen, und jede Menge Wildlife.

Am Freitag kam mal wieder ein Paket von meiner Mutter an, mit Deinem Buch drinnen. Heute morgen beim Kaffee hab ich angefangen zu lesen,… dann hab ich Mama angerufen und gesagt sie muss es unbedingt nochmal für sich kaufen und selber lesen! Ich werde es auch sicher ein paarmal verschenken, weil meine Bekannten nicht müde werden, mich zu löchern, wie es ist, in Kanada zu leben, wie mutig ich doch bin, usw. Na ja das kennst Du ja sicher auch.

Nicole Guetler, Bridge Lake B.C.

www.crystalwatersranch.com

 

All diese Zuschriften bedeuten mir sehr viel, ganz lieben Dank dafür!

 

20. Dezember 2011

Weihnachten naht mit Riesenschritten. Hier Bilder von der Christmas Parade in einem kleinen Fischerdorf im Osten Kanadas.

Ich wünsche Euch allen entspannte und freudvolle Festtage!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und weil es so gut tut, noch zwei freundliche Zuschriften:

“Hallo Frau Calonego,
jedesmal, wenn ich in einen Buchladen gehe, komme ich nicht unter 3 Neuerwerbungen heraus. Gestern bin ich über Ihr Buch gestolpert und ich bereue überhaupt nichts! Vielen Dank, es hat sehr viel Spaß gemacht, so viele bekannte und neue Dinge über mein “Traumland” zu lesen!”

Tina aus Deutschland

 

Sehr geehrte Frau Calonego,

Ihr Buch “Oh, wie schön ist Kanada” hab ich förmlich verschlungen! Als Kanadafan -auch beruflich – kommt man Kanada und den Kanadiern noch ein Stück näher, z.T. mit einem Augenzwinkern. Ich habe das Buch auch meinen “Kanadakollegen” in D empfohlen. Vielen Dank nochmals für die genaue Beobachtung und kurzweilige Beschreibung !
Weiterhin viel Erfolg und beste Grüße
Katrin Oelgart-Hißbach

www.travelkanada.de

 

14. Dezember 2011

 

Auf meinen Reportagereisen treffe ich oft Auswanderer aus Europa an, die ihr Glück in Kanada gesucht und gefunden haben. Ihre Erfahrungen sind immer spannend und ich kann nicht genug davon hören.

Eine von vielen ist die Schweiz-Kanadierin Bettina Lori, eine ehemalige Journalistin, die zusammen mit ihrem Mann Herbert (ein Ex-Polizist) ein Boutique-Hotel im Gros-Morne-Nationalpark im Westen Neufundlands eröffnet hat. Bettina bildet auch Such- und Lawinenhunde aus und macht in ihrem Dorf Norris Point bei vielen kulturellen Veranstaltungen mit.

Lesen Sie hier die Geschichte von Bettina Lori (anklicken).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12. Dezember 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich befinde mich derzeit im Osten Kanadas an der Nordatlantikküste, wo die Temperatur auf minus 27 Grad Celsius (mit Windeinfluss) gefallen ist. Vor zwei Tagen brauste ein Sturm mit 125 Stundenkilometern über das Land hinweg, tagelang fielen der Strom und die Telefonverbindungen aus. Ein Hoch den Generatoren!

Jetzt bin ich wieder per Internet mit der Welt verbunden, und eine E-Mail vom Bodensee erreichte mich, die ich Ihnen mit Zustimmung der Schreiberin nicht vorenthalten will:

 

“Hallo liebe Frau Calonego,
mit 46 habe ich erstmals kanadischen Boden betreten am Vancouver Airport und habe auf der Stelle geheult-aus Glücksgefühlen heraus endlich heim gekommen zu sein. Aber ich war nie dort, hatte nie Kontakt nach Übersee.
Weiß der Kuckuck, aber bei jedem Abflug und jeder Ankunft bis heute, bei jedem Film, Foto und jetzt ihrem Buch kullern Tränen und mein Herz sehnt und spannt sich.
Ich kann das nicht erklären, dafür aber Ihre Faszination zum Land, der Menschen-der Ewigkeit dort. Ich fühle mich so unsagbar nichtssagend im positiven Sinne auf kanadischem Boden.
Vielleicht mag es an der noch natürlichen Dichte der Atmosphäre liegen, an fehlender Dichte des Ausstoßes von Atem zuvieler Menschen wie in Europa, vielleicht an der Durchlässigkeit der Luft, jedenfalls vibriert jede Zelle in mir und ich habe dieses Gefühl nur in Canada.
Es tut gut immer wieder auch von Menschen wie Ihnen zu lesen, die den Himmel und die Erde dort mit uns Lesern teilen.
Ich hatte verrückte wie berauschende Erlebnisse auf Vancouver Island oder in Golden. Ich vermisse Canada täglich.

Barbara Richert-Huemer

Eine heute 52j. Leserin vom Bodensee-Lindau.
Hier sieht es in manchen Buchten wenigsten wie in Vancouver aus. Berge im Hintergrund, der weite See, das besondere Licht.
War die einzigste Alternative hier in Deutschland.”

 

 

5. Dezember 2011

Die Zuschrift der Studentin M. S. aus Bonn:

“Sehr geehrte Frau Calonego,
gestern morgen bin ich in meine Lieblingsbuchhandlung gegangen um mich mit neuem Lesestoff einzudecken. Da sah ich auf einem Tisch ihr Buch “OH wie schön ist Kanada” liegen. Ich war schon öfter in Canada und bin unglaublich verliebt in dieses Land. Also blieb mir nichts anderes übrig als ihr Buch zu kaufen. Zu Hause fing ich gleich an es zu lesen und konnte nicht aufhören, bis ich es komplett durchgelesen hatte. Das Buch ist so wahr und wunderbar geschrieben und es beschreibt einige der schönsten Seiten Canadas. Besonders berührt hat mich dass ich an vielen Orten ihrer Geschichte bereits selbst gewesen bin wie beispielsweise am Grizzlytreffpunkt Stewart/Hyder. Vielen Dank für dieses Buch. Ich habe lange kein Buch mehr so genossen.”

Was wieder einmal beweist, dass man sich in Länder genau so heftig wie in Personen verlieben kann…

 

Foto Dave Norman

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Dezember 2011

Normalerweise ist die Vorweihnachtszeit nicht meine liebste Phase im Jahr. Die kanadischen bzw. amerikanischen Weihnachtsschnulzen im Fernsehen und in den Läden gehen mir auf die Nerven (ich finde die deutschen Lieder viel schöner und gemütvoller), und wenn es um vier Uhr schon dunkel wird, fehlen mir die Abendspaziergänge.

Aber es gibt trotzdem Grund zum Feiern: Eine Woche nach Veröffentlichung landete mein Buch “Oh, wie schön ist Kanada!” auf Platz 23 der TB-Sachbuchliste von Spiegel online. Es war der höchste Neueinsteiger in der Liste. Meinen Namen in einem Atemzug mit Bestseller zu lesen, ist wirklich ein tolles Gefühl!

Einen schönen Nebeneffekt hat die Veröffentlichung des Buches auch: Freunde und Leute, von denen ich schon lange nichts mehr gehört habe, schreiben mir plötzlich, und wir können die Fäden dort wieder anknüpfen, wo sie unterbrochen wurden. Ich höre Neuigkeiten aus ihrem Leben und es gibt uns einen Grund, wieder häufiger zu telefonieren. Auch Fremde melden sich, und wenn wir uns über das Buch austauschen, werden sie fast wie alte Bekannte.

Rolf aus Williams Lake schrieb mir:

“Hi Bernadette,

Herzliche Gratulation zu Deiner Webseite und Deinem Erfolg als Buchautorin ! Ich habe im Spiegel Online von Deinem Bestseller gelesen, was mich als CH-Auswanderer natuerlich interessiert hat. Deine Fotos zeigen, dass Du schon viel herumgekommen bist in Kanada und Deine neue Heimat liebst. Falls Du mal in die Gegend Williams Lake, BC oder Big Lake Ranch kommst, wuerde ich Dich gerne zu einem Kaffee oder Tee einladen. Ich selber arbeite hier in einer Gold- und Kupfermine in der Exploration und bin meistens in den Waeldern unterwegs. Als Naturfreund mit den Hobbys Fischen, Pilzen, Kochen und neuerdings auch Jagen (jedoch keine Trophaeenjagd..!) habe auch ich in Kanada das grosse Auswanderer-Glueck gefunden.
Nun wuensche ich Dir weiterhin viel Freude und Glueck in diesem herrlichen Land !”

Danke, lieber Rolf!

Ein Grund, mit euch allen aus der Ferne anzustoßen!

 

 

 

 

 

Foto Bernadette Calonego

 

 

20. November 2011

Der nette Herr, der mir folgende E-Mail sandte, soll mich doch nochmals anschreiben. Ich möchte ihm gern antworten, aber etwas mit der E-Mail-Adresse stimmt nicht, die Mails kommen immer zurück.

Liebe Frau Calonego, ich habe gerade Ihr Buch “Oh, wie schön ist Canada” gelesen. Ich verlebe die meiste Zeit in Canada und weiß deshalb wie es dort ist. Wunderbar treffend ist der Inhalt des Buches.”

 

Aussicht

Die Aussicht von dem Haus, in dem ich mich gerade befinde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16. November 2011

Solche Zuschriften wünscht sich jede Autorin:

 

“Liebe Frau Calonego,

habe soeben Ihr Buch “Oh, wie schön ist Kanada” fertig gelesen – und habe viel Interessantes über Land und Leute erfahren. Es ist humorvoll geschrieben und ich habe über manche Begebenheiten laut gelacht. Ich bin sehr begeistert über Ihren Schreibstil – sehr locker und informativ. Einziger Nachteil: Es ist nur ein wenig dünn – ich lese sehr gerne und wollte natürlich gern sehr viel mehr erfahren. :-)

Ich war vor 10 Jahren in Kanada -allerdings auf der Ostküste (Montreal etc)und war begeistert von der Natur und den Campingplätzen und riesigen Bäumen und vor allem vom Meer. Ich hoffe sehr, dass eine Fortsetzung des Kanada-Erlebnisbuches folgt und werde mir zur Überbrückung Ihre beiden anderen Bücher kaufen, damit ich mich in den trüben Tagen in München neben Glühwein und Plätzchen auf meinem Sofa spannende Abenteuer erleben kann.

Viel Erfolg für weitere schriftstellerische Werke und
viele Grüße aus München sendet Ihnen

Sabine Kormann

P.S. Habe schon meinen Freundinnen und Geschwistern dieses Buch als Tipp weitergegeben.”

Danke, Sabine Kormann, für dieses herzerwärmende Lob! Bernadette Calonego

 

 

 

14. November 2011

Mein neustes Buch “Oh, wie schön ist Kanada!” ist in den Läden!

Ich wäre jetzt gern in Europa, dann könnte ich eine Vernissage mit Freunden, Familie und Fans feiern. Aber wenn man so weit weg ist, scheint alles ein bisschen unwirklich.

Wäre ich nicht in Kanada, könnte ich jetzt durch Zürichs oder Münchens Innenstadt schlendern und in den Schaufenstern oder auf den Gestellen mein “Baby” sehen. Das würde mir, ich gestehe es, riesigen Spaß machen.

Großes Vergnügen hat mir dafür das Schreiben von “Oh, wie schön ist Kanada!” bereitet, es war ein ganz anderes Gefühl, als wenn ich Krimis schreibe. Natürlich hat es auch damit zu tun, dass vieles in diesem Buch auf meinen eigenen Erfahrungen basiert. Hinterher dachte ich: “Wow. Eigentlich habe ich ganz schön viel in diesem Kanada erlebt!”

Und ich stecke ja noch mitten drin in diesem Abenteuer. Ich könnte bereits eine Fortsetzung schreiben. Aber zuerst will ich meinen Krimi beenden, der auch in Kanada spielt.

Liebe Leserinnen und Leser, schreiben Sie mir doch, wie Ihnen “Oh, wie schön ist Kanada!” gefallen hat. Dann habe ich auch etwas Spannendes zu lesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15. Oktober 2011

Wenn es kalt und regnerisch wird, ziehen viele Kanadier in wärmere Gefilde, ältere Leute vor allem in die “gated communities”, die von Mauern und Gittern abgeschlossenen Viertel in US-Staaten wie Florida. Man nennt sie “snowbirds”. Oder sie fahren nach Mexiko und Hawaii in den Urlaub.

An der Westküste in der Region von Vancouver, wo ich lebe, ist das Klima sehr mild, und es regnet oft im Winter. Schnee gibt es in den Niederungen kaum, und wenn es mal schneit, wird Vancouver in ein Chaos gestürzt, weil die Leute mit Sommerreifen herumfahren und ihre Geschwindigkeit nicht den veränderten Straßenbedingungen anpassen. Trotz des milden Wetters klagen die Vancouveriten stets, wie schlecht der Winter in diesem Jahr wieder gewesen sei. Menschen in Montreal oder Toronto, wo die Winter eiskalt und lang sind, können darüber nur den Kopf schütteln.

Im warm-feuchten Klima der Westküste wächst der gemäßigte Regenwald (temperate rain forest), die Vegetation ist üppig, die dicken Bäume schießen in den Himmel, und in meinem Garten wächst das Unkraut schneller, als ich es jäten kann.

Ich liebe aber auch karge, felsige, öde Landschaften, etwa auf der Insel Neufundland im Osten Kanadas, wo Flechten und Moose und zähe Blümchen ums Überleben kämpfen. In solchen Gegenden ist alles aufs Wesentliche reduziert und man fühlt sich der Natur ganz nah. Durch solche Landschaften zu wandern, ist pure Seelenmassage für mich!

Foto Bernadette Calonego

 

 

 

14. September 2011

Bekannte entdeckten diese Sattelrobbe auf ihrem Grundstück. Während Stunden rollte und rieb sie sich auf den Uferfelsen. Als ich sie fotografierte, fiel mir der grüne Belag auf ihrem Fell ins Auge. Ein einheimischer Fischer vermutet, es könnte Erdöl sein. Das würde bedeuten, dass das Fell seine natürliche Schutzfunktion für die Robbe nicht mehr wahrnehmen kann. Die Robbe würde langsam sterben. Ölverschmutzungen bedrohen das Leben vieler Meeresbewohner. Sattelrobben halten sich im Sommer normalerweise in den kalten Gewässern der Arktis auf. Eines Tages könnten sie auch dort von Ölteppichen bedroht sein, wenn Öltanker durch diese Meeresstraßen fahren, weil die Wasserwege der Arktis wegen der globalen Erwärmung länger eisfrei sind. Eine traurige Vorstellung fürwahr.

 

 

 

 

 

Foto Bernadette Calonego

 

 

 

7. August 2011

Kanada – ein kaltes Land ? Wie bitte? Wer sich vom Gegenteil überzeugen will, muss nur im Sommer die Stadt Montreal besuchen. Ich bin bei 30 Grad Celsius durch die Straßen des bunten Plateau-Viertels geschlendert und fast wie Speiseeis in der Sonne geschmolzen. Eine richtig mediterrane Stadt ist Montreal im Juli/August, die Frauen kleiden sich luftig und freizügig, als seien sie an der französischen Riviera. Überall wird auf den Terrassen vor den Restaurants gegessen und getrunken. Zum Ausgleich habe ich einen Abstecher ins McCord-Museum gemacht, wo die Geschichte Montreals dokumentiert wird, und Bilder aus dem Winter gesehen. Das hat mich ganz hübsch abgekühlt. Montreal im Winter, das ist meine Sache nicht. Aber ich habe es schon lange nicht mehr so genossen, über die Hitze zu klagen und den Schweiß auf der Haut zu spüren. Montreal, you rock!

P.S. Es gibt übrigens auch Gegenden in der Arktis, die im Sommer ganz schön warm werden können. In Kugluktuk (Coppermine) am Coronation-Golf wurden im Juli schon über 34 Grad Celsius gemessen, 1991 sollen eslaut der Enzyklopädie der kanadischen Provinzen gar 43 Grad Celsius gewesen sein. Ich habe im August 2007 Inuit-Kinder im Arktischen Ozean baden sehen (Foto Bernadette Calonego).

 

 

 

 

 

 

 

 

8. Juli 2011

 

In Kanada sieht Geschichte oft ganz anders aus als in Europa. Nehmen wir diese aufgeschichteten Holzstämme in Neufundland, zum Beispiel. Sie sehen aus wie historische Monumente. Seit vielen Generationen wird auf diese Weise Brennholz getrocknet – und die Menschen tun es auch heute noch. Was für eine wunderbare Art, eine traditionelle Lebensweise aufrechtzuerhalten!

 

 

 

 

 

 

 

 

22. Juni 2011

Der Umschlag meines kommenden Buches kommt nun in Off-White und nicht in Blau daher (siehe unten).

Deshalb hier nochmals das Bild.

 

Erhältlich ab November 2011.

 

 

 

 

 

 

16. Juni 2011

Mein Buch “Unter dunklen Wassern” ist nun als Taschenbuch erhältlich.
BVT Berliner Taschenbuch Verlag, ISBN: 978-3-8333-0760-7

Da das Schreiben eine einsame Sache ist, freuen mich Zuschriften immer außerordentlich. Hier eine kleine Auswahl:

“Ich habe beide Romane mit Freude und Spannung gelesen. Gerade den zweiten Roman Unter dunklen Wassern finde ich fesselnd. Die Idee, Reales mit Fiktivem zu verbinden, ist bestens gelungen.” Eva B., Stuttgart

“Habe Ihr Buch gelesen. War sofort davon begeistert und konnte es nicht mehr weglegen. Das Beste, was ich jemals gelesen habe.” Florian E., Österreich

“Ich lese im Moment Ihr Buch Unter dunklen Wassern. Fürchterlich spannend! Dass es die von Ihnen beschriebenen Orte alle gibt, konnte ich mir vorstellen, aber dass auch noch Else Seel bei meiner Google-Suche erschien, ist wirklich toll. Ich liebe Bücher, die mit Fiktion und Realität spielen.” Claudia K., Schweiz

“Ich habe das Buch von meiner Mutter bekommen und in drei Tagen fertig gelesen.” Irene N., Zürich

“Obwohl ich noch nie in Kanada war, habe ich das Gefühl, dass ich genau weiss, wie es dort aussieht nach den Beschreibungen im Buch. Mein Mann las das Buch zuerst – konnte in der Nacht nicht schlafen und las es dann fertig!” Birte E., Gebenstorf

An alle, die mir schreiben: Vielen herzlichen Dank!

 

 

10. Juni 2011

Ja, Sie sehen richtig, im Hintergrund besteigen Extremkletterer einen Eisberg. Manchen kann es nicht gefährlich genug sein.

Ich halte mich in sicherer Distanz, denn ich will weder von abbrechenden Eisbergstücken erschlagen noch von einem kenternden Eisberg versenkt werden.

Als Journalistin habe ich den Kitzel, aber nicht das Risiko….

 

 

 

 

8. Mai 2011

Für alle, die mich nach meinem nächsten Buch fragten – endlich kann ich die Neuigkeit verkünden: Das Buch kommt um den 10. November herum in die Buchläden.

Für einmal ist es kein Krimi, sondern etwas zum Schmunzeln. Das Schreiben hat mir riesigen Spaß bereitet!

 

“Oh, wie schön ist Kanada!”
Leben unterm Ahornblatt
Von gebratenen Bisamratten und Grizzlys im Vorgarten

ca. 256 Seiten, € 8,99 [D]

Klappentext: Mit deutscher Direktheit kommt man in Kanada nicht weit. Das muss eine Auslandskorrespondentin durch amüsante Fehltritte und Missverständnisse lernen, während sie das riesige Abenteuerland bereist. Sie möchte so locker und tolerant wie die Kanadier wirken – selbst wenn ein Cowboy ein Brandeisen auf ihre Bluejeans ansetzt oder wenn sie in Neufundland einen Kabeljau küssen muss. Ein überraschender und humorvoller Leitfaden, wie man sich in Kanada (und einen Kanadier) verliebt.

 

 

 

28. April 2011

Auf meiner Reportagereise in Neufundland wäre ich um ein Haar einem Eisbären begegnet. Im Städtchen St. Anthony an der Spitze der Nördlichen Halbinsel (Northern Peninsula) spazierten zwei Eisbären übers Packeis in der gefrorenen Bucht zu den Häusern hinüber. Wie man sich vorstellen kann, waren sie das Dorfgespräch! Sie wurden von Wildhütern betäubt und per Hubschrauber in eine andere Region transportiert.

Bekannte von mir, deren Schneemobil auf den Barrens wegen einer Panne stehengeblieben war, sahen zu ihrer Verblüffung über ihnen den Eisbären in einem Netz unter dem Hubschrauber schwingen. Sie hofften inständig, dass das Seil halten und der Eisbär ihnen nicht vor die Nase plumpsen möge!

Ich konnte die Eisbär-Falle in St. Anthony ablichten, in die die Eisbären gelockt und wo sie anschließend betäubt wurden. “Danger” (Gefahr) steht in großen Buchstaben darauf – aber der Eisbär war leider nicht mehr drin.

 

 

 

3. April 2011

Hier kann ich eine Frage beantworten, die mir sehr häufig gestellt wird: “Wie kommt es, dass Sie als Auslandskorrespondentin ausgerechnet in Kanada gelandet sind?”
Am einfachsten ist es für mich, einen Text anzufügen, den ich für den Katalog der Internationalen Frühjahrsbuchwoche in München im Jahr 2008 verfasst habe. Da steht eigentlich alles drin.


Eine besitzergreifende Liebe

“Ich erinnere mich noch lebhaft an den Moment, in dem ich beschloss, nach Kanada auszuwandern. Ich saß vor einer Holzhütte mitten im gemäßigten Regenwald von British Columbia, in der Ferne das Rauschen des Pazifischen Ozeans, der die Queen-Charlotte-Inseln im Nordwesten Kanadas umbrandet. Am Vortag war ich zusammen mit dem Kanadier, in den ich mich kurz zuvor verliebt hatte, den silberweißen, 13 Kilometer langen North Beach entlanggewandert, bis nach Rose Spit, der mythologischen Geburtstätte der Haida-Indianer.

Klicken Sie hier, um den ganzen Text zu lesen

P.S. Eine Ergänzung zum Text: Den Pickup Truck habe ich immer noch. Er ist jetzt 19 Jahre alt!

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier ein TV-Interview vor meiner Lesung am 3. Dezember 2010 an der Universität UBC in Vancouver:

Bernadette Calonego auf Ahorn TV Episode #16 from Mass Abedi on Vimeo.

Der Link dazu:

Deutsches Fernsehen in Vancouver