{"id":2346,"date":"2019-04-24T21:04:44","date_gmt":"2019-04-25T04:04:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernadettecalonego.com\/de\/?p=2346"},"modified":"2019-04-24T21:05:38","modified_gmt":"2019-04-25T04:05:38","slug":"blutrunstig-oder-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernadettecalonego.com\/de\/blutrunstig-oder-nicht\/","title":{"rendered":"Blutr\u00fcnstig oder nicht?"},"content":{"rendered":"\n<p>Bei jedem Krimi, den ich schreibe, muss ich entscheiden, wie weit ich Gewalt beschreiben will, wie weit die grausamen Verbrechen, die den Opfern widerfahren, gehen sollen. In der Regel finde ich es besser, der Fantasie der Leser zu \u00fcberlassen, was sich genau ereignet hat, als schauerliche Einzelheiten aufzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Leserin schrieb mir auf Instagram, wo ich die Frage nach Gewalt aufwarf (Blutr\u00fcnstig oder nicht?): &#8220;Beides! Krimis, die nicht blutr\u00fcnstig sind, scheinen mir emotional intelligenter zu sein, was die Charaktere und ihre Entwicklung im Buch betrifft. Aber dann liebe ich blutr\u00fcnstige B\u00fccher, weil sie ziemlich gruselig sind und weil ich mir ab und zu ein bisschen Schrecken g\u00f6nnen mag.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Das fasst es eigentlich ziemlich gut zusammen, nicht wahr? Im Manuskript, das ich beendet habe, wollte ich die Folgen der Gewalt f\u00fcr unschuldige Opfer deutlicher zeigen, weil das im wirklichen Leben viel zu oft stattfindet. Ich beschrieb aber die Morde nicht direkt, sondern durch die Spuren am Tatort. Ich wollte oder konnte nicht direkt dabei sein, als sie geschahen.  <\/p>\n\n\n\n<p>Einer der Nachteile der Beschreibung von blutiger Gewalt ist die Tatsache, dass man sie nicht endlos steigern kann. Wie eine Person, die st\u00e4ndig br\u00fcllt: Man gew\u00f6hnt sich daran und die Wirkung verpufft-<\/p>\n\n\n\n<p>Wie denkt ihr \u00fcber die Frage?<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.bernadettecalonego.com\/de\/wp-content\/uploads\/IMG_1169-Copy-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2347\" srcset=\"https:\/\/www.bernadettecalonego.com\/de\/wp-content\/uploads\/IMG_1169-Copy-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.bernadettecalonego.com\/de\/wp-content\/uploads\/IMG_1169-Copy-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.bernadettecalonego.com\/de\/wp-content\/uploads\/IMG_1169-Copy-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.bernadettecalonego.com\/de\/wp-content\/uploads\/IMG_1169-Copy.jpg 1342w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><strong>Oft merkt man schon am Umschlagbild, ob ein Krimi blutr\u00fcnstig ist oder nicht.<\/strong><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei jedem Krimi, den ich schreibe, muss ich entscheiden, wie weit ich Gewalt beschreiben will, wie weit die grausamen Verbrechen, die den Opfern widerfahren, gehen sollen. In der Regel finde ich es besser, der Fantasie der Leser zu \u00fcberlassen, was sich genau ereignet hat, als schauerliche Einzelheiten aufzuf\u00fchren. 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