{"id":260,"date":"2008-07-01T12:51:46","date_gmt":"2008-07-01T19:51:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernadettecalonego.com\/deutsch\/?p=73"},"modified":"2019-01-23T16:17:57","modified_gmt":"2019-01-24T00:17:57","slug":"aus-mit-dem-kanadischen-traum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernadettecalonego.com\/de\/aus-mit-dem-kanadischen-traum\/","title":{"rendered":"Aus mit dem kanadischen Traum"},"content":{"rendered":"<p><em>Erschienen im Tages-Anzeiger am 1. Juli 2008<\/em><\/p>\n<p><em>Photo: Fabian Fabian<\/em><\/p>\n<p>Kanada ist nicht mehr ein Paradies f\u00fcr Auswanderer.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-74\" title=\"FaBrigKanada\" src=\"https:\/\/www.bernadettecalonego.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/FaBrigKanada.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\"><\/p>\n<p>Brigitta St\u00e4hli h\u00e4tte nicht gedacht, dass sie schon wieder so wenig Geld verdienen w\u00fcrde. F\u00fcr einen Stundenlohn von umgerechnet 10 Franken braut sie Tee in einem Tea Shop in Toronto. Es ist ein Teilzeitjob ohne Aussicht, und das nicht nur im bildlichen Sinn: Das fensterlose   &#8220;Teaopia&#8221; befindet sich in einer unterirdischen Fussg\u00e4ngerpassage im Finanzviertel von Kanadas gr\u00f6sster Stadt.<\/p>\n<p>Noch vor vier Jahren besa\u00df die 44-j\u00e4hrige Schweiz-Kanadierin ihr eigenes Tearoom im Dorf Sechelt in der Provinz British Columbia. Die Gegend nennt sich Sunshine Coast (Sonnenscheink\u00fcste), ein malerisches St\u00fcck Festland am Pazifischen Ozean, das in zwei Stunden von Vancouver aus zu erreichen ist. Dorthin war sie mit ihrem Mann Fabian im September 2001 mit grossen Hoffnungen ausgewandert. Die Inneneinrichtung des Tearooms hatten die beiden selber entworfen: eine bambusverkleidete Theke, edle Steinplatten am Boden, ein Cheminee an der Wand. Die Zukunft stand ihnen offen. Aber bald ging es mit dem kanadischen Traum bergab.<\/p>\n<p>&#8220;Ich sah schnell, dass es finanziell nicht gut lief&#8221;, erz\u00e4hlt Brigitta. &#8220;Unsere berufliche Situation war eigentlich immer kritisch.&#8221; So kritisch, dass die beiden nun nach fast sieben Jahren Kanada verlassen und in die Schweiz zur\u00fcckkehren. &#8220;F\u00fcr viele Leute gibt es etwas Tolles in Kanada zu erreichen, aber ich konnte meine Tr\u00e4ume nicht verwirklichen&#8221;, sagt Brigittas Ehemann, ein 39-j\u00e4hriger   Computerspezialist und aspirierender Schauspieler, der sich Fabian Fabian nennt.<\/p>\n<p>Die beiden sind bei weitem nicht die einzigen Auswanderer, die nach mehreren Jahren wieder in ihre alte Heimat zur\u00fcckkehren. Nur spricht man dar\u00fcber nicht. W\u00e4hrend die Auswanderung meist mit Fanfaren angek\u00fcndigt wird, verl\u00e4uft die R\u00fcckkehr still und unbeachtet. Von Auswanderern wird erwartet, dass sie in dem neuen Land erfolgreich sind und das in die Tat umsetzen, wovon viele tr\u00e4umen. Die Realit\u00e4t sieht aber oft ganz anders aus (siehe Kasten).<\/p>\n<p>Aber davon wussten Brigitta und Fabian nichts, als sie den Entschluss fassten, in Kanada zu leben. Auswandern wollte Fabian, sportlich und gutaussehend, schon immer. &#8220;Mir war es in der Schweiz zu eng&#8221;, sagt er. Brigitta, stets voller Tatendrang und Begeisterung, war sofort dabei. Sie verkauften ihre Firma f\u00fcr Werbefilm-Produktion in Z\u00fcrich und schickten einen Container mit M\u00f6beln auf die Reise.<\/p>\n<p>Aber schon die Ankunft in Kanada war anders als erwartet. Die Terroristenangriffe vom 11. September warfen lange Schatten \u00fcber die Sonnenscheink\u00fcste. &#8220;Es herrschte eine depressive Stimmung&#8221;, erinnert sich Brigitta. Und Sonne gab es auch keine, daf\u00fcr viel Regen, im Winter ein Dauergast an Kanadas Westk\u00fcste. Aber die beiden Neuank\u00f6mmlinge erhielten gleich einen Auftrag f\u00fcr einen Werbefilm von ihrem Vermieter.<\/p>\n<p>Beim ersten Mal lief die Sache gut, beim zweiten Mal wollte der Mann nicht bezahlen. Nur dank des Einsatzes eines kanadischen Bekannten erhielten sie doch noch ihr Geld. Das war die erste Lektion: In Kanada laufen die Dinge anders als in der Schweiz. Die zweite Lektion: Die Suche nach einer Arbeitsstelle ist schwierig und der Stundenlohn erb\u00e4rmlich. &#8220;Hier l\u00e4uft alles \u00fcber Beziehungen&#8221;, sagt Brigitta, &#8220;aber wir kannten keinen Menschen.&#8221; Fabian fand schliesslich einen Job f\u00fcr zehn Franken pro Stunde in einem Computerladen. Brigitta er\u00f6ffnete ihr Tearoom, mit dem Hintergedanken, &#8220;auf diese Weise Leute kennenzulernen.&#8221;<\/p>\n<p><strong>August 2002<\/strong> Die Sonne scheint \u00fcber den Str\u00e4nden von Sechelt. Im Dorf findet gerade das allj\u00e4hrliche Dichter- Festival statt, das ber\u00fchmte Namen aus ganz Kanada anzieht. Im &#8220;Tea House&#8221; sind alle Tische besetzt, auch die im Garten. Brigitta kommt mit Bedienen fast nicht nach. Wie immer ist sie gut aufgelegt, scherzt mit den G\u00e4sten, empfiehlt ihren selbstgebackenen Schweizer Kuchen. Aber sie weiss schon jetzt, dass dieses Wochenende die grosse Ausnahme in ihrem Gesch\u00e4ft ist. An manchen Tagen kommen nur drei Kunden vorbei, bekennt sie.<\/p>\n<p>Fabian steht an der Kasse. Sonst arbeitet er in Vancouver als &#8220;Computer Playback Artist&#8221;, nachdem er sich zum Produktionsassistenten ausbilden liess.   Er verdient rund 7000 Franken im Monat, arbeitet sechzehn Stunden am Tag, aber er sei zufrieden, sagt er den Besuchern.<\/p>\n<p>Diese finanziell lohnende Phase w\u00e4hrt allerdings nicht lange.<\/p>\n<p><strong>Juli 2004<\/strong> Fabian hat seinen Job w\u00e4hrend einer Umbauphase der Produktionsgesellschaft verloren. Die Filmindustrie in Vancouver erlebt eine Krise. Boom and Bust, Aufschwung und Niedergang, sind bekannte Ph\u00e4nomene in Kanadas Wirtschaft. &#8220;Ich hatte das Gef\u00fchl, ich sei nun dabei und &#8211; schwupp &#8211; bin ich niemand mehr&#8221;, klagt Fabian.<\/p>\n<p>Auch mit dem Tearoom verlieren sie Geld. Nach zweieinhalb Jahren verkaufen sie das Gesch\u00e4ft. &#8220;Mein Tea House war zu gediegen&#8221;, sagt Brigitta. &#8220;Die Kanadier wollen einfach grosse und billige Portionen.&#8221; Im Sommer 2004 ziehen sie nach Vancouver. Fabian h\u00e4lt sich mit kleinen Jobs \u00fcber Wasser. Aber Brigitta gef\u00e4llt das Leben in der Stadt nicht. Nach einem halben Jahr trifft man die beiden wieder an der Sunshine Coast.<\/p>\n<p><strong>Fr\u00fchling 2005<\/strong> Brigitta und Fabian arbeiten im Garten ihres H\u00e4uschens, das sie f\u00fcr rund 140000 Franken mit finanzieller Hilfe von Freunden und Familie gekauft haben. Es ist winzig, aber Brigitta wollte sich unbedingt den Traum der eigenen vier W\u00e4nde erf\u00fcllen. Fabian legt mit Freunden das Fundament f\u00fcr eine Doppelgarage, die er in ein Aikido-Trainingszentrum umwandeln will. Seit 20 Jahren besch\u00e4ftigt er sich intensiv mit Kampfsportarten. Zudem nimmt er Schauspieltraining und hat in Vancouver einen Agenten gefunden. Brigitta bedient in einem Cafe f\u00fcr 10 Franken die Stunde. Vor kurzem hat sie vier Monate in der Schweiz verbracht, um mehr Geld zu verdienen, aber die Erfahrung war ern\u00fcchternd. Die beiden kennen nun viele Leute in Sechelt und besitzen den kanadischen Pass. Die Sunshine Coast ist ihr Zuhause. Denken sie.<\/p>\n<p><strong>Dezember 2007<\/strong> Es regnet unaufh\u00f6rlich. Noch so ein grauer, nasser, deprimierender Winter. Brigitta und Fabian sitzen an ihrem winzigen Tisch in der K\u00fcche. Fabian hat bislang keinen Job als Schauspieler gefunden. Er hat auch die Garage nicht fertiggestellt. Das Geld ist wieder knapp geworden. Brigitta ist jetzt in einem Import-B\u00fcro f\u00fcr rund 15 Franken die Stunde besch\u00e4ftigt. Fabian arbeitet zwei Tage pro Woche als Graphiker f\u00fcr einen Gratisanzeiger. Die beiden langweilen sich. Sie wollen das H\u00e4uschen verkaufen und in Toronto einen Neuanfang wagen.<\/p>\n<p><strong>Juni 2008<\/strong> Die Entscheidung ist gefallen: Brigitta und Fabian kehren in die Schweiz zur\u00fcck. Zwar war der Anfang in Toronto vielversprechend gewesen. Fabian hatte Statistenrollen erhalten und Filmstars wie Liv Taylor und Jude Law getroffen. Aber die beiden sind auf keinen gr\u00fcnen Zweig gekommen. Keine Engagements f\u00fcr Fabian, kein Fortschritt. Der Gewinn vom Hausverkauf ist praktisch aufgezehrt. Selbst Small Talk ist nicht einfach. &#8220;Meine Bekannten haben andere Schulen besucht, eine andere Kindheit erlebt, andere Fernsehserien geschaut&#8221;, sagt Brigitta. &#8220;Uns fehlen Gemeinsamkeiten im Gespr\u00e4ch.&#8221;<\/p>\n<p>Das wiegt alles Positive nicht auf. Brigitta gef\u00e4llt der multikulturelle Einfluss in Toronto. Das Paar befasst sich auch mit spirituellen Zeremonien der Indianer, Fabian \u00fcbt fleissig auf einer geheiligten Trommel. Aber trotz ihrer guten Ausbildung k\u00f6nnen sie sich nicht in Kanada integrieren.<\/p>\n<p><strong>Oskar Studer aus Hinterforst (SG)<\/strong> kann das gut nachvollziehen. Der 54j\u00e4hrige wanderte 1995 nach Kanada aus, wo seine drei Br\u00fcder immer noch leben, und liess sich vier Jahre sp\u00e4ter wieder in der Schweiz nieder. Der gelernte Bankkaufmann versuchte sich mit allen m\u00f6glichen T\u00e4tigkeiten in Kanada eine Existenz aufzubauen. Als Teilhaber einer eigenen Firma stellte er H\u00e4user f\u00fcr Minenarbeiter in der N\u00e4he von Williams Lake (Provinz British Columbia) auf. Aber dann schlossen die Minen, und mit dem Bauen war es vorbei. Seine Arbeitssuche blieb erfolglos. Man wollte ihn weder als Autovermieter noch als Handlanger in einem S\u00e4gewerk und auch nicht zum Auff\u00fcllen der Regale im Supermarkt. &#8220;Ich war wohl \u00fcberqualifiert, oder man verstand meine Bewerbungsunterlagen mit dem Schweizer Lebenslauf nicht&#8221;, sagt Studer. Seine Frau Silvia, eine Krankenschwester, h\u00e4tte in Kanada eine zus\u00e4tzliche Ausbildung machen und dann zuerst als schlecht bezahlte Krankenhilfe arbeiten m\u00fcssen. Da blieb sie lieber auf der Farm mit ihren geliebten Pferden.<\/p>\n<p>Schliesslich sagte sich Oskar Studer: &#8220;Z\u00e4une aufstellen f\u00fcr zehn Dollar die Stunde, das war nicht unsere Idee vom kanadischen Traum.&#8221; Sie verkauften die 53 Hektar Land und flogen in die Schweiz zur\u00fcck, wo Studer schnell wieder eine Stelle fand und sp\u00e4ter zum Finanz- und Personalchef aufstieg. Die kanadische Wildnis, die Weite und das Eisfischen vermisst er aber manchmal, und er schliesst nicht aus, einst seinen Lebensabend in Kanada zu verbringen.<\/p>\n<p>Ganz anders Ruth Br\u00fccker , die im Jahr 2001 &#8211; mit 65 Jahren &#8211; nach Kanada auswanderte, aber im vergangenen Jahr beschloss, in Basel alt zu werden. Kanada war f\u00fcr die alleinstehende Grossmutter kein unbekanntes Land: Sie hatte als junge Frau mehrere Jahre mit Mann und Kindern dort gelebt. Aber bei ihrer Einreise vor sieben Jahren sollte es f\u00fcr immer sein. Ihre beiden S\u00f6hne leben in Vancouver und Sechelt, und Ruth Br\u00fccker suchte deren N\u00e4he.<\/p>\n<p>Sie kaufte ein Haus an der Sunshine Coast und packte mit Begeisterung die Renovation an. &#8220;Anf\u00e4nglich f\u00fchlte ich mich wohl, vor allem die Nachbarn waren unheimlich nett&#8221;, sagt sie. Aber dann musste sie feststellen, dass die S\u00f6hne ihr eigenes Leben hatten. Den Ausschlag f\u00fcr ihre R\u00fcckkehr gaben allerdings Probleme mit den Augen. Sie konnte nachts nicht mehr Auto fahren. In einem Land, in dem die Distanzen riesig sind und man \u00fcberall hin f\u00e4hrt, bedeutete das ein riesiger Verlust. Ruth Br\u00fccker f\u00fchlte sich zunehmend isoliert.<\/p>\n<p>Ihre R\u00fcckkehr im vergangenen Jahr hat sie nie bereut. In Basel braucht sie wegen der guten \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel kein Auto. &#8220;Ich kann in der Schweiz l\u00e4nger selbst\u00e4ndig sein&#8221;, sagt die 72-j\u00e4hrige. Manche Schweizer findet sie zwar &#8220;engstirnig und sehr auf sich bezogen&#8221;, die Menschen in Kanada seien viel offener und unkompliziert. Das vermisst sie &#8211; und den Pazifik auch.<\/p>\n<p>Brigitta St\u00e4hli weiss noch nicht, ob sie sich auf das Leben in der Schweiz freut, wo ihre Familie, Freunde und eine Mietwohnung in Aarau auf sie warten. &#8220;Zuerst machte mir der Gedanke an die R\u00fcckkehr ein bisschen Angst&#8221;, sagt sie, &#8220;aber jetzt finde ich ihn spannend. Man kann sich wieder neu definieren.&#8221; Die kanadischen P\u00e4sse sind beiden wichtig, erg\u00e4nzt Fabian: &#8220;Wir m\u00f6chten die Verbindung zu Kanada nicht verlieren.&#8221;<\/p>\n<p><em>F\u00fcr Schweizer steht Kanada in der Skala der beliebtesten Auswanderungsl\u00e4nder an f\u00fcnfter Stelle. Im Jahr 2006 sind 445 Schweizer nach Kanada emigriert. Insgesamt leben rund 36000 Schweizer dort (Stand 2006). Wieviele Auswanderer wieder zur\u00fcckkehren, wird von keiner Statistik erfasst. Laut Roland Fl\u00fckiger vom Bundesamt f\u00fcr Migration gibt es gesamthaft jedes Jahr im Durchschnitt 30000 Ausreisen und ebensoviele R\u00fcckwanderungen. Aber in diesen Zahlen sind auch befristete Auslandaufenthalte, etwa f\u00fcr Sprachkurse und Weltreisen, enthalten.<br \/>\nDer wichtigste Grund f\u00fcr eine R\u00fcckreise sei, dass man die Kinder in Schweizer Schulen schicken wolle, sagt Fl\u00fckiger. Oft scheiterten die Auswanderer finanziell, und bei Rentner f\u00fchrten meist gesundheitliche Probleme zu einer R\u00fcckkehr in die Schweiz. Die kanadische Regierung wirbt im Ausland um gut ausgebildete Einwanderer, die angeblich kein Problem haben, in Kanada schnell Arbeit zu finden. Die Realit\u00e4t sieht aber h\u00e4ufig ganz anders aus. Kanadische Arbeitgeber verlangen fast immer Arbeitserfahrung in Kanada, ein Teufelskreis f\u00fcr neue Immigranten. In vielen F\u00e4llen werden Schweizer Diplome und Abschl\u00fcsse nicht anerkannt; Spezialisten m\u00fcssen ihre teure Ausbildung unter teils schwierigen Bedingungen in Kanada noch einmal absolvieren, was im Regelfall mehrere Jahre dauert. Selbst wenn Krankenschwestern, \u00c4rzte, Lehrer, Ingenieure oder Architekten diese langwierige Prozedur auf sich nehmen, m\u00fcssen sie anschlie\u00dfend in der Hierarchie meist ganz unten anfangen. Von Elektrikern wird zum Beispiel verlangt, dass sie nochmals eine Pr\u00fcfung auf Englisch ablegen. In jeder der zehn Provinzen und drei Territorien des Landes gelten \u00fcberdies andere Zulassungsbedingungen. Kritiker sagen, dass Berufsverb\u00e4nde und Gewerkschaften auf diese Weise unliebsame ausl\u00e4ndische Konkurrenz fernhalten, mit der Begr\u00fcndung, dass es ihnen nur um den Schutz der Ausbildungsstandards gehe. So arbeiten eingewanderte Fachkr\u00e4fte h\u00e4ufig als Pizza-Austr\u00e4ger oder Taxifahrer. Kanada m\u00fcsse es vermeiden, Einwanderern &#8220;irref\u00fchrende Hoffnungen auf eine leichte Integration und auf Stellen mit hohen Einkommen zu machen&#8221;, schrieb die kanadische Zeitung &#8220;The Vancouver Sun&#8221;. Der Schweizer Einwanderungsberater Ruedi B\u00fchrer sagt, dass jeder f\u00fcnfte Kanada-Auswanderer, von dem er erfahre, in einem Zeitraum von zehn Jahren wieder zur\u00fcckkehre. &#8220;Zwei Drittel sind Tr\u00e4umer, die ganz falsche Vorstellungen haben&#8221;, sagt er, &#8220;die wollen vom B\u00fcro in die Wildnis.&#8221;<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erschienen im Tages-Anzeiger am 1. Juli 2008 Photo: Fabian Fabian Kanada ist nicht mehr ein Paradies f\u00fcr Auswanderer. Brigitta St\u00e4hli h\u00e4tte nicht gedacht, dass sie schon wieder so wenig Geld verdienen w\u00fcrde. F\u00fcr einen Stundenlohn von umgerechnet 10 Franken braut sie Tee in einem Tea Shop in Toronto. 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