Aufholbedarf

Ich habe seit Februar nichts mehr in meinem Blog veröffentlicht. Mir kommt der geflügelte Satz in den Sinn: “Ich machte Pläne, aber das Leben kam dazwischen.” (Ich habe aber den ersten Entwurf meines nächsten Calista-Gates-Krimis geschrieben!)

In meinem Fall kam ein langer Aufenthalt in meiner ersten Heimat Schweiz dazwischen und vorher noch ein unvergesslicher Wanderurlaub auf Teneriffa. Aber jetzt will ich das mit drei Beiträgen aufholen, damit ihr wenigstens ein bisschen auf dem Laufenden bleibt.

Hier also zuerst Teneriffa, eine der kanarischen Inseln, die zu Spanien gehören. Es war schon länger ein Traum von mir, dort wandern zu gehen. Ich hatte auf den Sozialen Medien tolle Bilder gesehen, und meine Sehnsucht wuchs mit jedem Tag. Im März war es dann soweit.

Nach meinem Knöchelbruch im vergangenen Herbst war ich auch begierig darauf zu sehen, ob ich wieder voll einsatzfähig bin. Ich wurde positiv überrascht mit allem: meinem geheilten Knochen, der Schönheit Teneriffas, den vielfältigen, gut ausgeschilderten Wanderwegen, dem eindrücklichen Teide-Nationalpark mit dem gleichnamigen Vulkan, und auch mit der Unterkunft im hübschen Städtchen Icod de los Vinos.

Ich wanderte zusammen mit meiner Freundin Susanne, einer Schweiz-Kanadierin wie ich. Anstelle einer langatmigen Beschreibung lasse ich die Bilder sprechen. Selbst jetzt noch, nach fast vier Monaten, zehre ich von diesen zehn wunderschönen Tagen. Europa ist einfach so faszinierend.

Da ich vorläufig nicht mehr in die USA reise, ist Europa nun meine bevorzugte Alternative. Ich habe eine Bucket List, und ich bin entschlossen, alle Reiseziele zu besuchen, die darauf stehen. Aber ich verstehe Leute, die sagen: Ich bin genug gereist, jetzt will ich es gemütlich haben. Das Fliegen finde ich auch meistens mühsam, nur geht es leider nicht ohne.

Also hier einige Eindrücke von Teneriffa.