Biografie

Bernadette Calonego hat bisher dreizehn deutsche Bücher veröffentlicht, zehn ihrer Krimis sind auch auf Englisch erschienen, einer auf Holländisch.

Sie ist in der Schweiz geboren und aufgewachsen, lebt heute in Kanada und arbeitet dort als Schriftstellerin. Früher war sie freie Auslandskorrespondentin für deutschsprachige Medien in Europa.

Sie wohnt an der Sunshine Coast in Vancouver und in Neufundland. Ihr Krimi “Die Bucht des Schweigens” und das Buch “Oh, wie schön ist Kanada!” waren Bestseller in Deutschland.

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Bernadette Calonego ist am Vierwaldstättersee aufgewachsen. “Es ist eine wunderschöne ländliche Gegend, man kann in den Bergen wandern und im See schwimmen. Ich denke, dass deswegen die Stärke der Natur und die Faszination eindrücklicher Landschaften eine wichtige Rolle in meinen Romanen spielen.”

Sie war schon als Kind eine unersättliche Leserin. Sie verschlang Bücher wie Lederstrumpf, Die Schatzinsel, Ivanhoe und Tom Sawyer und Huckleberry Finn und die Romane von Karl May. Mit nur elf Jahren schrieb sie ein Märchen, das in der örtlichen Zeitung veröffentlicht wurde.

“Ich schrieb auch Gedichte, was ich von meiner Mutter, einer Dichterin, lernte.”

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Als Auslandskorrespondentin hat Bernadette Calonego abenteuerliche Reisen unternommen, zum Beispiel in die kanadische Arktis. “Ich liebe den Norden Kanadas, die Kälte und karge, wilde Regionen.” Sie ist auf einem Eisbrecher der kanadischen Küstenwache durch die legendäre Nordwestpassage gekreuzt. Im Winter fuhr sie auf dem einsamen Dempster Highway von Dawson City nach Inuvik und von dort auf einem gefrorenen Fluss zum Arktischen Ozean. Sie bestieg Berge in British Columbia, begegnete Bären in Alberta, trekkte zum Kratersee im Norden Quebecs und beobachtete junge Männer, wie sie Eisberge in Neufundland erkletterten. “Meine Erlebnisse als Journalistin und die Orte, an die ich reiste, haben mich als Buchautorin ganz stark inspiriert.” Zum Beispiel im Buch Oh, wie schön ist Kanada!

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Häufige Fragen und die Antworten darauf.

Wollten Sie schon immer Schriftstellerin werden?

“Was ich sicher immer wollte, war Geschichten schreiben. Das habe ich schon als Kind getan. Später wollte ich Journalistin werden, aber ich ging dann erstmal auf die Universität und schloss mein Studium mit einem Lehrerdiplom ab. Ich unterrichtete sechs Jahre lang und wechselte darauf in den Journalismus. Mit dem Bücherschreiben fing ich relativ spät an, nämlich Ende der neunziger Jahre. Manchmal sind Umwege im Leben ganz gut, denn man sammelt dabei ganz wichtige Erfahrungen. “

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Jedes Jahr verbringt Bernadette einige Monate in der kanadischen Provinz Neufundland, in deren raue, archaische Schönheit sie sich verliebt hat. Ihr Verkaufserfolg “Die Bucht des Schweigens”, ein Krimi, spielt in einem entlegenen Dorf im Norden Neufundlands, und viele ihrer persönlichen Erfahrungen (Kulturschock!) sind in das Buch hineingeflossen.

“Ich liebe die Landschaft und die unverwöhnten Menschen am Nordatlantik und die Nähe zur Arktis. Wenn ich dort bin, führe ich ein einfaches Leben, das aber eine große Qualität hat. Alles dreht sich um die Natur, das Überleben und die Abhängigkeit der Menschen voneinander. Darin liegt ein Zauber.”

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Vor über zwanzig Jahren wanderte Bernadette nach Vancouver aus, um dort als Auslandskorrespondentin zu arbeiten. “Ich mochte den entspannten Lebensstil sofort, das Schwimmen im Pazifik, die kleinen Inseln in der Umgebung, die interessante Mischung von Leuten, den Urwald mit den Riesenzedern, die wilden Tiere darin, und das milde Klima im Winter.”

In Gibsons an der Sunshine Coast, einem Küstenstreifen, der rund zwei Stunden von Vancouver entfernt ist, hat sie noch mehr Natur und Zeit fürs Wandern und Fotografieren. “Hier leben Bären und Pumas nahe bei den Dörfern, man sieht Seeadler und Wale und Waschbären, was mir total gut gefällt.”

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“Ich habe noch eine enge Verbindung zur Schweiz, meiner ersten Heimat, wo meine Geschwister und deren Kinder leben, und wo ich noch viele Freunde habe. Ich besuche sie, wann immer es geht. Der erste meiner Krimis, Nutze deine Feinde, spielt in Zürich.”

“Ich halte mich oft in Zürich auf, eine ganz tolle Stadt, und ich reise stets in die Innerschweiz, wo ich auf dem Land aufwuchs. In Luzern besuchte ich das Gymnasium und in Fribourg die Universität. Was für eine schöne historische Stadt! Es gehört zu meinem Ritual, dort ein Käsefondue mit Vacherin und Greyerzer zu essen.”

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