Heimatgefühle

Meine Besuche in der Schweiz sind immer intensiv und emotional, weil sie ja meine erste Heimat ist, in der ich lange gelebt habe, bevor ich nach Kanada ausgewandert bin. Die Zeit mit Familie und Freunden ist sehr kostbar; in jedem Moment, den ich mit ihnen verbringe, bin ich mir bewusst, dass wir nachher wieder Tausende von Kilometern getrennt sein werden.

Das ist der Preis, den man bezahlt, wenn man in ein anderes Land in Übersee auswandert. Die Verbindung zur Schweiz und zu den Menschen dort, die mir nahestehen, ist mir sehr wichtig. Meine Wurzeln sind in diesem Land und ich finde es immer noch eindrücklich und liebenswert.

Diesmal erlebte ich einen April, der es in sich hatte: warm und meist sonnig und gar kein typisches Aprilwetter. Ich war auf vielen Wanderungen und schwelgte in wunderschönen Landschaften. Ich aß auch leckere Mahlzeiten, viele erinnerten mich an meine Kindheit.

Zum Matterhorn habe ich es wieder nicht geschafft, aber das wird schon noch kommen. Dafür erlebte ich die Berner Alpen, den Vierwaldstättersee, meine Lieblingsstadt Zürich (meine Nichte, die dort studiert, zeigte mir neue unbekannte Ecken), meine zweite Lieblingsstadt Fribourg (dort habe ich studiert), St. Gallen, die Jura-Gegend und die Zentralschweiz – es war fantastisch.

Wenn ich jeweils nach Kanada zurückkehre, bin ich zwar immer ziemlich erschöpft, weil ich in kurzer Zeit so viel erlebt habe. Aber die Erinnerungen an die Begegnungen, Gespräche, das Anknüpfen an frühere Zeiten, die Großzügigkeit der Menschen und die vielen positiven Eindrücke bleiben noch lange in mir.

Hier einige Bilder von meiner Schweiz-Reise.